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Trotz Insulinspritzen sehr hohe Blutzuckerwerte

  • Katrin Unger

    Rang: Gast
    am 02.03.2008 13:29:36
    Hallo,
    mein Vater ist 65 und seit ca. 6 Jahren, ausgelöst durche eine OP, Diabetiker. Seit etwa einer Woche senkt sich sein Blutzuckerspiegel bei gleichbleibender Ernährung und Insulingabe nicht mehr unter 300, die Spitzenwerte liegen bei 400. Noch dazu klagt er darüber, schlecht Luft zu bekommen, vor allem, wenn er auf der linken Seite liegt. Eine Blutuntrsuchung (vorzugsweise auf Entzündungen im Körper) hat nicht ergeben. Wir sind jetzt ratlos. Was kann mein Vater tun, bzw. welche Ursachen können hinter dieser beschriebenen Situation stecken??? Danke für Hinweise.

    Katrin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.03.2008 14:10:34
    hallo katrin,
    das ist übers netz nicht zu beantworten.
    was ist zb mit cortison ? oder auch eigenes zu hoch?
    schmerz beim liegen auf der seite , kann herz sein.
    aber auch alles andere, da dringend die ärzte abklappern.
    sollte es nur resistenz sein die man durch steigende insulinmengen auslösen kann.
    mal bei-chrostek- über up-regulation nachlesen.
    und ein sentisizer wie actos hilft da auch.
    daß bei so hohen werten iinsulin nicht wirkt ist auch üblich.
    notfalls in klinik mit diabetesabteilung gehen, die senken den bz über tropf.
    auch über einen insulinwechsel dringend mit dem doc sprechen., das hilft oft.
    mfg klaus von klausdn
  • John

    Rang: Gast
    am 02.03.2008 14:34:23
    Hallo Katrin,

    ich würde Dir raten deinen Vater schnellstens in ein Hospital einweisen zu lassen. Bei diesen Werten geht’s ganz schnell und ohne große Schwierigkeiten.

    Einfach sagen im Krankenhaus, dass dein Vater zu hohe Diabetes-Werte hat, geht auch ohne Überweisung.

    Am besten wäre dazu aber eine geeignetes Diabeteshospital.

    Sonst, wenn Du kein Hostiptalfan bist, kannst Du
    Dich natürlich auch zum Diabetologen überweisen lassen.

    Denn solche Werte, die dein Vater hat, sind schon sehr gefährlich, also ich möchte Dir keine Angst machen, aber leider kann, wenn die Werte immer so hoch bleiben auch eine Infektion im ganzen Körper, das kann von Blasenentzündung bis hin zu Genitalbereich Entzündungen, das kann wirklich nicht sehr schön sein, ich spreche aus Erfahrung, das das auftreten kann, auch wenn es vielleicht jetzt nicht der Fall ist? Aber wenn das auf längere Zeit so geht, dann kommst Du da nicht drum, das stimmt schon Dein Vater kann schon eine Entzündung im ganzen Köper bekommen.

    Denn bei hohem Zucker vermehren sich die Bakterien sehr rasend schnell, das dann solche Sachen kommen können oder vielleicht auch noch andere Sachen.

    Außerdem ist auch eine Behandlung nur mit Insulin oftmals nicht ausreichend. Es sollte eigentlich auch immer ein Medikament dazu eingenommen werden. z.B. Metformin., das führt dazu, das das Insulin besser wirkt bei deinem Vater.

    Ich glaube auch dass dein Arzt, deinen Vater nicht gut eingestellt hat.

    Dazu kommt ja auch, dass man 3 mal Tag mindestens messen sollte. D.h. morgens (ganz wichtig) das gibt den Hb1c-Wert in etwa., dann Mittags und dann abends immer!

    Wenn man mehr aushält mit Pieksen und einem das nichts ausmacht, mehr zu pieksen, dann würde ich Dir sogar empfehlen auch 2 std. immer nach dem Essen zu messen, dann kannst Du ganz sicher sein, das Du den Diabetes Deines Vater voll im Griff hast.

    Übrigens sollten, die im Hospital das auch machen!

    Denn wenn der Diabetes nicht richtig eingestellt ist, kann es dazu führen, dass wichtige Organe wie z.B. Gehirn, Herz, Niere, Leber usw. beschädigt werden, vor allem wenn das so auf längere Zeit geht., das sagt Dir ja auch jeder Hausarzt normalerweise.

    Gruß

    John

  • katrin

    Rang: Gast
    am 02.03.2008 16:16:42
    Hallo Klaus und John,

    vielen Dank für Eure Hinweise. Mein Vater kann morgen (hoffentlich) zu seiner Diabetologin (sie öffnet seit Monaten wieder ihre Praxis, da sie selbst erkrankt war), der vertretene Arzt war immer sehr lapidar..."na sieht doch alles ganz gut aus..." Mein Vater hat große Probleme mit seinem Herzen (daher auch damals die OP), uns ist das Risiko daher schon sehr bewusst.
    Danke nochmals.

    Katrin