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Diabetes Füße - was kann man noch tun?
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am 19.07.2025 17:12:58 | IP (Hash): 295482491
Zuckermann schrieb:
Kapierst du denn nicht, dass nicht die Winzigkeit eines Brötchen entscheidend ist, sondern die Menge der Kohlehydrate (Gewicht) des "winzigen" Brötchens.
Du schreibst es: weniger Gramm KH = Low Carb :) Meine 2 Winzigbrötchen hatten zusammen etwa 10 Gramm = 1 KE
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Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor 2012 weiß die gesamte diabetische Fachmedizin, dass Prädiabetes und Typ 2 Diabetes in den ersten Jahren nach der Diagnosereife vollständig gesund umkehrbar sind. Die gesunde Umkehr muss daher alternativ zu Metformin mit jeder neuen Diagnose angeboten werden!
Bearbeitet von User am 19.07.2025 17:13:27. Grund: , -
am 19.07.2025 18:04:06 | IP (Hash): 617297964
Dir würde ich empfehlen, überhaupt keine Kohlenhydrate zu essen, damit du Weltmeister mit deinen niedrigen Messwerten bleibst und hier immer wieder damit protzen kannst. Es ist immer wieder leider bedauerlich, dass hier viele "unwissende" und ratsuchende auf deine Irrlehrenverbreiterung reinfallen, anstatt der Medizin zu vertrauen.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 19.07.2025 19:49:47 | IP (Hash): 1206711019
Hallo Jakob, der Podologe reagiert nicht auf diese Auffälligkeiten? Er wäre dafür zuständig, auch Der Diabetologe bzw Wundtherapeut. Mit bisschen Creme ist es sicher nicht getan! Je weniger die Mutter laufen/ sich bewegen kann, umso schlechter! Sucht professionelle Hilfe!
Gruß Elsa -
am 19.07.2025 21:04:15 | IP (Hash): 617297964
@Jacob87,
Diabetisches Fußsyndrom
Bei Diabetes mellitus können Wunden an den Füßen auftreten, die sehr schlecht heilen und schwer zu behandeln sind. Menschen mit Diabetes und Fußwunden benötigen spezielle Therapien, um eine Verschlimmerung der Fußwunden und eine dann drohende Amputation an Zehe oder Fuß zu verhindern.
Die Behandlung gehört in eine zertifizierte Diabetische Schwerpunktpraxis.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 20.07.2025 10:46:50. Grund: Anrede hinzugefügt -
am 20.07.2025 12:31:01 | IP (Hash): 895588319
Zuckermann schrieb:
Dir würde ich empfehlen, überhaupt keine Kohlenhydrate zu essen, damit du Weltmeister mit deinen niedrigen Messwerten bleibst und hier immer wieder damit protzen kannst. Es ist immer wieder leider bedauerlich, dass hier viele "unwissende" und ratsuchende auf deine Irrlehrenverbreiterung reinfallen, anstatt der Medizin zu vertrauen.
Mensch Zuckermann, es geht doch nicht um Protzen, Titel und "Irrlehren".
Tatsächlich geht es um abbe Füß, kaputte Nieren, blinde Augen, Hirnleistungsstörungen und verstopfte Adern und systemische Entzündungen usw.
Schäden an Nerven und an den Blutgefäßen machen einen diabetischen Fuß und alle anderen Folgeerkrankungen.
Und es geht um Schmerzen, die kein Mensch braucht.
Ich weiß wovon ich rede.
Schon mit nur leichter Blutzuckererhöhung im prädiabetischen Bereich, sind auf Dauer Schäden zu erwarten. Kann man, muss man aber nicht ignorieren oder hinnehmen.
Mit kohlenhydratreduzierter Ernährung ist man durchaus in der Lage, Verzuckerungen in allen Geweben zu vermeiden und sogar zurückzunehmen.
Auch da weiß ich, wovon ich rede!
Es gibt absolut keinen Grund, sich über Leute zu mokieren, denen die gesundheitlichen Folgen nicht egal sind, bei sich selbst und auch bei Anderen.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
Bearbeitet von User am 20.07.2025 12:31:44. Grund: ... -
am 20.07.2025 13:40:58 | IP (Hash): 617297964
@Jakob87,
Diabetisches Fußsyndrom
Bei Diabetes mellitus können Wunden an den Füßen auftreten, die sehr schlecht heilen und schwer zu behandeln sind. Menschen mit Diabetes und Fußwunden benötigen spezielle Therapien, um eine Verschlimmerung der Fußwunden und eine dann drohende Amputation an Zehe oder Fuß zu verhindern.
Die Behandlung gehört in eine zertifizierte Diabetische Schwerpunktpraxis und nicht hier in die Diskussion.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 20.07.2025 14:52:52. Grund: . -
am 20.07.2025 15:29:10 | IP (Hash): 820681890
Hallo Zuckermann, danke für die Info.
Wir sind bei einer Diabetes Praxis aber ich habe nicht das Gefühl, dass es da voran geht, daher Frage ich hier, was ich noch tun kann.
Was wir machen: Zucker in Griff bekommen, Podologe 2/Monat, Tägliches Fußbad und eincremen, Durchblutung stärken durch Fußbewegungen.
Das fühlt sich aber sehr nach Symptombehandlung an. Was kann ich der Ärztin noch sagen, was sie tun soll? Welche anderen Möglichkeiten gibt es? -
am 20.07.2025 17:45:02 | IP (Hash): 617297964
@Jakob 87,
Hallo,
ich schreibe dir deshalb, weil ich eine ähnliche Vorgeschichte wie Ihr habt. Auf den Quatsch, der hier teilweise geschrieben wurde gehe ich nicht weiter ein! Allerdings sind meine Füße noch nicht geschädigt. Ich bekomme Fußpflege als Kassenleistung verschrieben. Bei mir wurde vor Jahren in meiner Hausarztpraxis Diabetes Typ2 diagnostiziert. Weil der Hausarzt weder mit Medikamenten noch mit zwei Insulinen, durch verminderte Kohlenhydrate und mit entsprechender Ernährungsverordnung und mit Diabetesberatung es nicht geschafft hat, meine Messwerte in einen vernünftigen Zielbereich mit Zielwert einzustellen, hat er mich dann aufgrund meines ständigen Drängelns zu einen Diabetologen in eine Diabetespraxis überwiesen. Dann stellte sich heraus, dass auch Der Diabetologe die Einstellung nicht hinbekam!
Der letzte Strohhalm an den ich mich festhielt war, ein 12 tägiger Aufenthalt in der Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim. Neben vielen Jugendlichen Typ 1ern war ich einer der wenigen alten 1,82 m groß 75 kg schwer und bei meiner Anreise mit einem HbA1c von um die 7,5 bis 8 (Blutzuckermessung mit Insulin und mit Medikamenten). Bei meiner Abreise nach 12 Tagen war ich so eingestellt, dass ich einen HbA1C von um die 6,8 hatte (bei Blutzuckermessung).
Während der 12 Tage habe ich parallel zu den „Krankenhaus Blutzuckermessungen“ meine gewohnten Gewebezuckermessungen mit Protokollbuch weiterhin durchgeführt um festzustellen, wie ich später zu Hause mich weiterhin einstellen kann. Ich habe an allen angebotenen Veranstaltungen wie z.B. Ernährung, Diabetes, Spritztechniken, Autofahren usw. aktiv teilgenommen und zu allen mir unbekannten sofort Fragen gestellt, die auch sofort verständlich beantwortet wurden.
Aufgrund des erlernten Wissens war ich nach den 12 Tagen selbstständig in der Lage, meine Parameter infolge meiner Gewebezuckermessungen selbst zu bestimmen und ich brauche seit dem mein Diabetologen nur noch zur Erstellung der entsprechenden Rezepte, die ich mit der ePA in den Warenkorb meiner Apotheke schiebe um sie mir dann liefern zu lassen.
Das gefiel meinem Diabetologen gar nicht, so dass ich mir dann in Ruhe eine zertifizierte Diabetische Schwerpunktpraxis suchte, so wie sie mir in Bad Mergentheim empfohlen wurde und diese auch fand und als Patient nach einiger Wartezeit aufgenommen wurde.
Ich habe hier mal etwas ausführlicher mein persönliches Problem geschildert und wie ich es in den „Griff“ bekommen habe. Ich kann dir leider keinen für dich idealen Weg aufzeigen, da jeder Mensch bekanntlich andersartig ist. Daher werde ich hier auch keine Ratschläge erteilen.
Was ich euch jedoch raten kann, ist den Diabetologen zu bitten, deine Mutter zur Einstellung und Fuß Behandlung in die Diabetes-Klinik nach Bad Mergentheim zu schicken.
Abschließend rate ich dir vorsichtig mit den „Diagnosen“ und Ratschlägen von „DM2 in Remission ohne Medikamente“ oder „Prof. Roy Taylor-Empfehlungen“ umzugehen. Ebenso sei vorsichtig bei Ratschlagen von Typ 1ern.
Alles Gute Zuckermann
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 20.07.2025 19:02:28 | IP (Hash): 2132480274
Volle Zustimmung @Zuckermann
Was ichaber trotzdem noch raten möchte @Jakob 87, ist ein Termin bei einem Gefäßspezialisten...ich weiß, es ist schwer bis fast unmöglich, einen solchen Termin zu bekommen. Aber nicht jedes Fußproblem kommt nun mal von Diabetes...Kontrolle schadet nicht...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.07.2025 11:08:33 | IP (Hash): 897257342
Hallo Zuckermann,
danke für die Info! Der Tipp mit Bad Mergentheim hilft mir schon sehr weiter, da ich auch das Gefühl habe, dass die Diabetologin den Zucker nicht richtig hinbekommt. Und dann bekommt man immer erst Termine im Abstand von 3 Monaten, das zieht sich alles ewig.
- Wie hast du es geschafft, dass du in die Klinik überwiesen wurdest? Ich kann mir vorstellen, dass das unserer Diabetologin nicht gefallen wird
- In was sollten die Schwerpunktpraxen zertifiziert sein? Ich habe etwas von DDG gelesen?
Danke und Grüße
Jakob