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  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 04.09.2025
    am 04.09.2025 13:48:26 | IP (Hash): 1385276347
    Hallo zusammen,

    Bei mir wurde Anfang Juni Diabetis Typ 2 festgestellt, nach dem ich mit einem nüchternen Blutzucker von 336 zum Arzt ging.
    Hab leider viel zu lange die Kurve nicht bekommen, wog bis Januar noch 156,4 Kg und ernährte mich mehr als ungesund.

    Seit Mitte Juni nehme ich 2x täglich Metformin 1000 mg (morgens und abends)
    Wiege aktuell 105 kg und bin 173 cm groß.
    Schon wenige Tage später fing es an das ich volle Kanne die Nebenwirkungen abbekommen habe, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit und Durchfall (teilweise wie Wasser)

    Darauf 3 Wochen später nochmal Rücksprache mit meinem Arzt gehalten, da der Durchfall einfach nicht weggeht,
    Schwindel und kreislaufprobleme verstärkt zunahmen.
    Doch der ist fest davon überzeugt, daß es nicht an Metformin liegt.
    Legte sich fest muss was Neurologisches sein.
    Mrt war letzte woche unauffällig.

    Ich bin felsenfest der Meinung, dass ich das Metformin nicht vertrage oder zu hoch dosiert ist.
    Ich nehme es jetzt seit fast 3 Monaten und habe immernoch Durchfall, Magenschmerzen, Kreislaufprobleme und fühle mich nach der Einnahme komisch und habe mittlerweile richtige Angstzustände.

    Zwar liegt mein aktuell nüchterner Zuckerwert bei 96-120 aber die Symptome machen mir echt zu schaffen.

    Gibt es hier jemand der Metformin nicht vertragen hat und kann mir sagen welche Symptome das gezeigt haben?

    Ich hab am Montag ein Termin zur Blutabnahme großes Blutbild und Langzeitzucker.

    Sorry für den langen Text, aber ich bin mittlerweile echt am verzweifeln und weis nicht was ich tun soll, ich habe einfach das Gefühl das die Symptome von Woche zu Woche schlimmer werden.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.09.2025 19:16:12 | IP (Hash): 491738655
    Vanny schrieb:
    Darauf 3 Wochen später nochmal Rücksprache mit meinem Arzt gehalten, da der Durchfall einfach nicht weggeht,
    Schwindel und kreislaufprobleme verstärkt zunahmen.
    Doch der ist fest davon überzeugt, daß es nicht an Metformin liegt.

    Halo Vanny,

    dass der Dauerdurchfall mit dem Metformin zusammen hängt, ist mehr als wahrscheinlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schwindel und Kreislaufprobleme als Folge des häufigen Durchfalls auftreten, beonders dann, wenn du den Flüsigkeits- und Mineralstoffverlust nicht ausreichend ausgleichst.

    Ob es tatsächlich am Metformin liegt, lässt ich ganz einfach herausfinden, indem du es mal zeitweise absetzt. Da Metformin noch einige Tage nachwirkt, wirst du das Ergebnis aber erst nach ca. 1 Woche sehen können. Am besten wäre es, wenn dein Arzt dich bei diesem Versuch unterstützt. Besprich das mal mit ihm.

    Für die Verträglichkeit von Metformin hilft bei vielen, wenn sie es langsam einschleichen. Hast du es eingeschlichen oder hat dein Arzt dir gleich die vollen 2000mg aufgebrummt? Falls du den Absetzversuch machst und deine Probleme am Metformin liegen, dann könntest du danach versuchen, es langsam einzuschleichen. Vielleicht verträgst du es dann besser. Auch das solltest du mit deinem Arzt besprechen.

    Glückwunsch zur erreichten BZ-Verbesserung und alles Gute, Rainer

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.09.2025 19:20:05. Grund: BBCodes