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Primed_2
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am 12.11.2025 03:01:07 | IP (Hash): 924389815
Das Vermächtnis von Dr, Bernstein ist bei YT in vielen, ich glaube es sind 40, Sessions nachzuhören, etwas anstrengende Stunden, aber lohnend und lehrreich.
https://www.youtube.com/@dr.richardk.bernsteinmd8586/videos
Er ruhe in Frieden. Er wurde 90 Jahre alt.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 12.11.2025 21:57:16 | IP (Hash): 766281366
HeikeOV schrieb:
Zu den Sinnhaftigheit von Zucker bei COPD habe ich mich Mangels Wissen und Erfahrung nicht geäußert.
Aber es geht genau darum - COPD + Diabetes Typ1. Ein häufiges Duo.
[/quote]Das Duo COPD + Diabetes Typ1 tritt deshalb häufig aus, weil beides Autoimmunkrankheiten sind und solche häufig zusammen entstehen und auftreten. Es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, dass ketogene Ernährung auch auf Autoimmunprozesse positiv wirken könnte. Aber selbst wenn es so wäre, würde es Sandy nicht mehr helfen, weil die Schäden durch die Autoimmunreaktionen bereits da sind.
Es wäre nicht schlecht, wenn du deinen Keto-Fanatismus etwas bremsen könntest und erst mal gründlich recherchierst und nachdenkst, bevor du deine Heilsversprechen raushaust.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 12.11.2025 21:57:47. Grund: BBCodes -
am 13.11.2025 04:26:23 | IP (Hash): 924389815
Rainer schrieb:
Das Duo COPD + Diabetes Typ1 tritt deshalb häufig aus, weil beides Autoimmunkrankheiten sind und solche häufig zusammen entstehen und auftreten. Es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, dass ketogene Ernährung auch auf Autoimmunprozesse positiv wirken könnte.
Dass eine ketogene Ernährung auf Autoimmunprozesse wirkt, habe ich nicht behauptet! Das hast du dir ausgedacht.
Übrigens auch Diabetes Typ2 tritt häufig zusammen mit COPD auf, und umgekehrt.
Hier könnten sogar Diabetes-Medikamente COPD-Verschlechterungen reduzieren.
Es geht um die Entzündungsprozesse durch Zucker bzw Kohlenhydrate. Eine ketogene Diät wirkt körperweit antiinflammatorisch. Das ist unbestreitbar. Bei COPD ist es wichtig, möglichst Entzündungen zu vermeiden oder zu lindern. Das sollte jedem einleuchten.
Das kann man messen und ist so auch anhand der relevanten Marker so gemessen worden.
Es gibt Studien dazu, die zeigen, dass sich die Lungenfunktion verbessern kann. Das ist nicht Neues und seit Jahrzehnten (seit den 1980igern) bekannt.
Atemwegsinfekte können zu schneller Verschlechterung des Krankheitszustandes führen, deshalb ist alles, was die Immunabwehr stärkt und Infekte verhindert angeraten.
Zweiter Punkt ist: durch die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten steigt die Menge des produzierten Kohlendioxids, viel mehr als bei Protein und Fett. Das ist so, das ist Biologie.
Und dieses Kohlendioxid atmen wir aus.
Menschen mit COPD haben Schwierigkeiten beim ausatmen, daher benötigen sie zum Atmen etwa das Zehnfache an Energie im Vergleich zu Menschen ohne COPD. Deshalb kann eine Ernährung mit weniger Kohlenhydraten und mehr Fett die Atmung erleichtern, es braucht weniger Anstrengung.
Das kann einen signifianten Unterschied zu normalen Ernährung ausmachen.
Rainer schrieb:
Aber selbst wenn es so wäre, würde es Sandy nicht mehr helfen, weil die Schäden durch die Autoimmunreaktionen bereits da sind.
Das ist ein richtig fieser Satz! Und falsch noch dazu.
Schäm dich!
Rainer schrieb:
Es wäre nicht schlecht, wenn du deinen Keto-Fanatismus etwas bremsen könntest und erst mal gründlich recherchierst und nachdenkst, bevor du deine Heilsversprechen raushaust.
Warum sollte ich etwas bremsen? Ich behaupte nicht, dass ich immer recht habe, aber
mangelnde Recherche kann man mir nicht vorwerfen. 🤓
Ich sehe mich im Einklang mit dem, was ich oft stundenlang nachlese und herausfinde. Aber es sind nur Anregungen, niemand sollte sich auf irgendeinen Forumsbeitrag verlassen, sondern sich selber kundig machen und Erkenntnisse für sich selber und die eigenen Bedürfnisse gewinnen. Und das tun die meisten auch. Sind ja nicht doof.
Und, ich habe keine Heilsversprechen gemacht sondern:
"Aber, es gibt andere, bessere Wege, deinen Zustand zu verbessern." (als dieses Primed_2)
@Sandy7
Es geht um Verbesserungen von Symptomen, Erleichterung der Atmung, Lebensqualität, um Verschlechterungen vielleicht abzuwenden.
Da kannst du einiges erreichen, wie auch immer.
Ich wünsche dir alles Gute dazu.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 13.11.2025 17:58:42 | IP (Hash): 848069442
Honig und diabetes Typ 1
Honig und Diabetes Typ 1 – die wichtigsten Punkte
1. Honig ist Zucker
Honig besteht zu etwa:
Fruktose (Fruchtzucker): ca. 38 %
Glukose (Traubenzucker): ca. 31 %
Rest: Wasser, Enzyme, Mineralstoffe, geringe Mengen Vitamine und Antioxidantien
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Glykämischer Index (GI): ca. 50–60 (je nach Sorte)
Das bedeutet: Honig lässt den Blutzucker ansteigen, etwas langsamer als reiner Haushaltszucker (GI ca. 65), aber deutlich stärker als Vollkornprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel.
2. Auswirkung auf den Blutzucker bei Typ-1-Diabetes
Da beim Typ-1-Diabetes kein eigenes Insulin produziert wird, steigt der Blutzucker direkt nach Honigkonsum stark an, wenn:
keine Insulingabe erfolgt, oder
die Menge an Honig unterschätzt wird.
Fazit:
Honig muss wie andere Kohlenhydrate in die Insulinberechnung (BE/KE) einbezogen werden.
1 Teelöffel Honig (ca. 10–12 g) entspricht etwa 1 Broteinheit (BE)!
3. Vorteile gegenüber Haushaltszucker?
Honig enthält:
kleine Mengen Antioxidantien (z. B. Flavonoide)
antibakterielle Eigenschaften (v. a. bei Wundheilung)
Diese Effekte sind gesundheitsfördernd, aber:
Für den Blutzuckerstoffwechsel sind sie nicht entscheidend.
Honig verhält sich metabolisch fast wie Zucker.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 13.11.2025 18:02:37 | IP (Hash): 848069442
Der Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist nicht direkt kausal, aber es gibt mehrere indirekte Verbindungen und Wechselwirkungen, die medizinisch relevant sind.
Hier eine strukturierte Übersicht:
1. Grundsätzlich unterschiedliche Erkrankungen
Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört.
COPD ist eine chronisch entzündliche Lungenerkrankung, meist verursacht durch langjährige Schadstoffexposition (v. a. Zigarettenrauch, Umweltgifte).
Es gibt also keine direkte ursächliche Verbindung im Sinne von: „Diabetes Typ 1 führt zu COPD“ oder umgekehrt.
2. Gemeinsame Entzündungsmechanismen
Sowohl bei Diabetes Typ 1 als auch bei COPD spielt chronische Entzündung eine wichtige Rolle:
Bei Typ-1-Diabetes: Autoimmune Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
Bei COPD: Chronische Entzündung der Atemwege und des Lungengewebes.
Beide Erkrankungen können zu einer systemischen Entzündungsreaktion führen, die den Verlauf der jeweils anderen Erkrankung beeinflussen kann (z. B. schlechtere Blutzuckereinstellung bei akuten COPD-Schüben).
3. Einfluss von Medikamenten
Kortikosteroide, die bei COPD-Schüben häufig eingesetzt werden (z. B. Prednisolon), können den Blutzuckerspiegel stark erhöhen und damit die Diabeteseinstellung erschweren.
Bei Diabetes Typ 1 kann das zu erhöhtem Insulinbedarf führen.
4. Stoffwechsel- und Gefäßveränderungen
Langjähriger Diabetes (auch Typ 1) führt zu Mikro- und Makro-Angiopathien (Gefäßschäden).
Diese können die Lungenfunktion indirekt beeinträchtigen (z. B. geringere Kapillardurchblutung, verminderte Gasaustauschfläche).
Studien zeigen, dass Diabetiker eine etwas reduzierte Lungenfunktion haben können, unabhängig vom Rauchen.
5. Erhöhte Infektanfälligkeit
Menschen mit Typ-1-Diabetes haben bei schlechter Blutzuckereinstellung ein höheres Risiko für Infektionen (einschließlich Atemwegsinfekte).
Häufige Infekte können das Risiko für eine chronische Lungenschädigung erhöhen oder bestehende COPD verschlechtern.
6. Praktische Bedeutung
Bei Patienten mit beiden Erkrankungen ist eine enge interdisziplinäre Betreuung (Diabetologe + Pneumologe) wichtig.
Gute Blutzuckereinstellung kann COPD-Verläufe positiv beeinflussen.
Steroidtherapien sollten so kurz wie möglich und sorgfältig begleitet werden.
Rauchverzicht ist bei beiden Erkrankungen entscheidend.
Fazit
Es besteht kein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen Diabetes Typ 1 und COPD, aber zahlreiche indirekte Wechselwirkungen über Entzündungsprozesse, Medikamente und Gefäß-/Stoffwechselveränderungen.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/20251 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.11.2025 18:13:40 | IP (Hash): 848069442
Inhaltsstoffe Primed 2:
Kaltgeschleuderter Lindenblütenhonig (98 %)
Calciumcarbonat (2 %)
Fazit:
Folglich praktisch gleiche Wirkung wie 100% Honig. Siehe oben.
Für Diabetiker, egal ob Typ 1 oder 2, eher nicht empfehlenswert!
(Und zudem komplett überteuert! Typisch für "Nahrungsergänzungs-Supermittel")
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025