Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Ozempic, Nebenwirkung nach Jahren
-
am 26.03.2026 17:27:45 | IP (Hash): 1512332872
Ich nutze Ozempic schon Jahre und zwar mit einer Dosus von 1,0 mg. Grds vertrage ich es gut.... es kommt aber immer mal wieder, und in letzter Zeit leider häufiger vor, dass es mir einen Tag nach dem spritzen hundeelend ist...ich habe dann Druck im Magen, stoße wirklich übel auf, wie faule Eier und ich muss mich dann auch teilweise übergeben.
Ich traue mich nicht wirklich, meiner Diabetoligin davon zu erzählen. Ich hab tolle 20 kg über die Zeit unter Ozempic abgenommen und hab richtig Angst, dass ich die wieder zunehmen werde, wenn ich es absetzen muss.
Kennt jemand von euch diese unangenehme Übelkeit mit schwefligem Aufstoßen? Hat es jemand von euch irgendwie in den Griff bekommen?
Danke für Tipps! -
am 27.03.2026 23:43:11 | IP (Hash): 87842090
Ela74 schrieb:
Ich traue mich nicht wirklich, meiner Diabetoligin davon zu erzählen. Ich hab tolle 20 kg über die Zeit unter Ozempic abgenommen und hab richtig Angst, dass ich die wieder zunehmen werde, wenn ich es absetzen muss.
Hallo Ela,
du solltest mit deiner Diabetologin darüber reden. Ihr findet bestimmt eine Lösung, bei der du Ozempic nicht komplett absetzen musst. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass du mit einer kleineren Dosis weiter machst und dass du damit dein erreichtes Gewicht halten kannst. Vielleicht reicht die kleinere Dosis auf Grund der bisherigen Gewichtsabnahme auch für den BZ aus. Wenn nicht, dann könntest du ergänzend ein weiteres Medikament dazu nehmen, Das solltest du mit deiner Diabetologin besprechen.
Mir fällt auch noch eine andere Lösung ein, die allerdings höchst experimentell ist. Du könntest eventuell die halbe Dosis am Wochenanfang und die zweite Hälfte in der Wochenmitte spritzen. Frag deine Diabetologin ruhig, ob sie so ein Experiment mitmachen würde und probiere es aus. Vielleicht verkleinert das deine Probleme an den Spritztagen oder lässt sie sogar ganz verschwinden.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.03.2026 23:46:44. Grund: BBCodes -
am 28.03.2026 09:29:50 | IP (Hash): 184696095
Hallo Ela,
Ich komme zwar von einer Mounjaro Erfahrung (inzwischen abgesetzt) aber viele Nebenwirkungen sind meiner Erfahrung im Austausch mit Wegovy Nutzern (das ist desselbe Präparat, nur anderer Handelsname für Ozempic) ähnlich.
In den Verdauungstrakt wird mehr der weniger stark eingegriffen, daher sollte man die Ernährung optimieren.
Erste Frage: ernährst du dich Diabetes konform, d.h. wenige Kohlenhydrate?
Das begünstigt das Vertragen (und auch den Erfolg)
Große Mahlzeiten werden oft nicht mehr vertragen, oder auch schnell Gegessenes. An Mehr Ballaststoffe durch viel Gemüse hast Du dich hoffentlich schon gewöhnt, auch Ballaststoffe verbessern die Verdauung.
Es gibt zudem Lebensmittel, die insgesamt nicht ganz so gut vertragen werden, vielleicht kannst du einen Zusammenhang herstellen? Dazu zählen Kaffee (v.a.nüchtern), einige Nachtschattengewächse z.b. Tomaten, Paprika..... bitte weitere googeln 😉
Schwer Verdauliches gärt oft lange, d.h. bitte testen, welche Mengen Hülsenfrüchte, Mais, Kohl vertragen werden.
Manchmal werden Zusatzstoffe (in fertigen Produkten, eingelegten Fleisch o.ä.) nicht mehr so gut vertragen.
Dann habe ich gelesen, dass extrem lange nüchterne Zeiten manche Mägen nicht mehr gut vertragen. (Meiner auch, oft reicht schon 1 Löffel lowcarb Müsli und es beruhigt sich)
Ich habe daher immer Medikamente gegen Übelkeit und gegen Blähungen/ Aufstoßen parat (gehabt).
Welche Wirkung hat Ozempic auf deinen Appetit? Und auf deine Werte?
LG Fränkin