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Typ1 Heilung - Was wisst ihr?

  • W1

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 07:30:50
    Hallo!

    Ich würde gerne von euch wissen, was ihr über die Zukunft der Heilung von DM Typ1 wisst und was eure Meinung darüber ist!
    Ich weiß soweit nur, dass es wohl eine Möglichkeit geben soll, dass Partien durch Hormone im Darm zur Insulinproduktion angegeregt werden können, dies aber noch sehr unerfroscht ist....

    Meine Meinung darüber ist auch: Zu groß ist die Geldgierigkeit von den großen Firmen, als dass sie Ihre Produkte gegen Gesundheit der betroffenen eintauschen würden,...schließlich würde auch tausende Arbeitsplätze daran verloren gehen...

    Was denkt ihr darüber?
    Danke!
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 14:24:14
    Typ 1 heilung wird irgendwan kommen, aber bis heute noch nicht Eindeutiges, viele Ansatze und Möglichkeiten und heisse Luft.

    Wir müssen noch brav warten.

    LG/

    Hajo Janse
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 14:47:01
    hallo anonym,
    ich denke so ähnlich wie hajo, möchte dir aber sagen weshalb,
    auch weshalb die aussage mit der geldgierigkeit = gewinnstreben recht absurd ist.
    wenn eine firma keinen gewinn macht ist sie pleite und ihr produkt ist weg, wenn alle insulinhersteller
    pleite wären, wäre das problem t1 gelöst, weil wir alle in der kiste lägen. -- wo ist da etwas gebessert?
    wenn wir nicht mehr den bz messen können fahren wir blind , werden wir blind , und beinlos -- wo ist da was besser?
    ----
    zudem wird genug darüber geforscht, nur steht das nicht in der bildzeitung.
    ---
    für alle t1 und t3 pank. sind forschungen über darmhormone sinnlos, wo keine ß-zellen mehr sind ist nichts zu holen.
    daher sie einzige möglichkeit - transplntation, wird zz als doppel niere/bsd mit gutem erfolg gemacht.
    nur bsd ist nicht sinnvoll da mit der pumpe eine zuverlässige prothese da ist.
    ---
    alle versuche ß-zellen zu transplantieren sind bislang nach kurzer zeit fehlgeschlagen.
    was nicht heißt daß niicht weiter gesucht wird.
    ---
    mit der pumpe den modernen pens, den modernen insulinen, und der möglichkeit den bz zu messen steht den diabetikern heutzutage eine
    prothetik höchster qualität zur verfügung über die andere menschen die einen verlust erlitten haben
    jubeln würden.
    wo ist da ein grund depris zu entwickeln?
    mfg. klaus von klausdn
  • Themenstarter

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 15:43:02
    Hallo Klaus!

    Zuerstmal ein Zitat von dir:
    "wenn eine firma keinen gewinn macht ist sie pleite und ihr produkt ist weg, wenn alle insulinhersteller
    pleite wären, wäre das problem t1 gelöst, weil wir alle in der kiste lägen. -- wo ist da etwas gebessert?"
    > Da hast du mich glaub ich falsch vertanden - Überleg mal. Nehmen wir die Firma A die ihre Produkte X,Y und Z auf dem Markt hat - Diabetes ist z.Zt. unheilbar - Die Produkte von Firma A verkaufen sich.
    Angenommen Firma A hätte aber auch das Produkt H in der Schublade, dass durch einmalige anwendung (rein hypotethisch, es könnte auch ein Arzt mit seiner Wunderheilung sein zB) jeden Diabetespatienten für immer heilt. Was passiert? Produkte X,Y und Z die bisher Milliarden eingebracht haben (ALLES HYPOTETHISCH), werden nicht mehr benötigt, auch andere mögliche Produkte der Firma A werden nicht mehr benötigt weil alle geheilt sind!
    Das war meine Überlegung ! von Themenstarter
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 15:58:32
    der haken an der sache ist leider, ohne ß-zellen kein insulin. und diese forschung ist auf völlig andem gebiet, die beiden kommen sich nicht ins gehege.
    denn das eine ist, universitäre forschung, die sehr erfolgreich läuft - aber eben noch keinen endgültigen durchbruch erziet hat.( auf längere zeit)
    das andere ist herstellung von medikamenten, hilfsmitteln, ect also pharma.
    mfg. klaus von klausdn
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 16:20:47
    Moin Themenstarter,

    die Überlegung, mit der Du spielst, mag auch in manchen Firmen eine Rolle spielen, ABER: Einmal hält jeder Patentschutz nur begrenzte Zeit, so dass immer grundsätzlich Neues nachgelegt werden muss, wenn man langfristig Erfolg haben und halten will. UND dann spricht alle Lebenserfahrung dafür, dass neue Entdeckungen und Entwicklungen sich nicht auf eine Person oder eine Firma begrenzen lassen, sondern von verschiedenen Menschen an verschiedenen Orten in ähnlicher Weise gemacht werden, wenn *die Zeit* reif dafür ist. Diese Zeitreife ergibt sich aus der jeweils verfügbaren Gesamtheit an Wissen und Erfahrungen, wie sie heute jeden Tag im Netz mehrfach um die Welt gezogen wird.

    Und von denen, die da Kopf an Kopf mit wahnsinnig viel Kraft und Kohle auf das selbe Ziel hin streben, gewinnt in jedem Bereich nur das Team, das mit einem funktionierenden neuen Ergebnis als erstes an die Öffentlichkeit und an die Markttöpfe gelangt.

    Mit besten Wünschen für 2008, Jürgen

    für ein Stückchen Stand der Entwicklung schau mal hier http://www.diabetesmine.com/2008/01/the-jdrf-changi.html
  • TS

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 16:36:03
    @Jürgen, danke für deine Sichtweise - Hab es zwar in vielen Aspekten genauso auf der anderen Seite betrachtet aber da waren noch viele Anregungen die ich nicht überdacht habe.
    @Klaus: Also ist deine Meinung dass letztenendes eien Transplantation der erhofften Erfolg bringen mag? Habe leider nicht alle Abkürzungen identifizieren können.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 17:14:08
    eigentlich hat das nichts mit meinung zu tun,
    denn die ß-zellen der bauchspeicheldrüse, produzieren nun mal das insulin,
    und wenn die defekt durch autoimmunkrankheit(t1,)
    bzw defekt durch pankreatitis sind , braucht man neue zellen die das insuln produzieren.
    das ist alles schon ausprobiert worden, in canada, schon vor 7 jahren, in europa vor ca 2 jahren,in israel, überall mit erfolg,
    nur eben nicht dauerhaft.
    aber daran wird gearbeitet, und das ist die hoffnung für die jüngeren unter uns.
    (das ß sieht so aus wie das grichiche beta, daher habe ich es dafür mißbraucht)=betazellen.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Themenstarter

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 17:19:02
    Und woher sollen die Spenderorgane für die Millionen erkrankten herkommen? Oder wird das künstlich irgendwie erstellt? von Themenstarter
  • klaus nachtr.

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 17:36:40
    daran wird zb in spanien(mit den unis leipzig/kiel zusammen) gearbeitet, aus den eigenen weißen blutkörperchen durch umprogrammierung ß-zellen zu gewinnen(hätte den vorteil daß sie nicht abgestoßen werden-aber das problem ist daß sie bei t1 trotzdem geschütz werden müssen)
    auch andere methoden sind in arbeit..
    das wäre eine transplantation ohne schnippeln, nur mit der spritze.
    und bis das alles klappt haben wir insulin und leben,
    bitte nicht vergessen bis 1922/23 war die diagnose
    dm= du hast noch 2 monate höchstens 2 jahre.
    mfg. klaus von klaus nachtr.