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ALLES HAT ZWEI SEITEN
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Pia
Rang: Gastam 10.12.2007 15:12:45
Liebe Barbara,
ich hab nix gegen Becel. Früher wurde gepredigt: NUll Butter, NUll Zucker, sondern NUR Becel und Zückli. keine Äppel, nur eine halbe Grapefruit.
Heute ist man der Meinung, dass, wenn man denkt, sich mit der Becel was Gutes zu tun, man genauso gut Butter essen könnte.
Ich mag gar keine Margarine. In der Woche fällt die ganz aus und am Sonntag leiste ich mir eine Buttersemmel:-)
Die Meinung, alle Nahrungsmengen mit Insulin einfach "wegspritzen" zu können, ist- genau so, wie du schon sagtest - natürlich ein Irrtum. Diabetes bedeutet aber auch nicht Diabetikerprodukte oder/ und Diäten, sonderen ausgewogen ernähren und bewegen. Ich wünsch dir eine gute Woche. von Pia -
Barbara
Rang: Gastam 10.12.2007 23:42:56
Liebe pia, Becel sehe ich nicht in dem Sinne als Diätprodukt an , die kann ja jeder essen. Ich nehme die zu 40%. Ich esse morgens und abds nur 1 Scheibe Brot. Natürlich am Wochenende esse ich auch ein Brötchen mal mit Butter. Ich nehme an,daß wir Übergewicht haben sollen wir ja mit dem fett haushalten. In der Ernährung hat sich vieles zum Positiven entwickelt da zweifel ich gar nicht dran..
Nun eine gute Nacht
barbara von Barbara -
ingrid
Rang: Gastam 11.12.2007 00:04:47
hallo leute !
wir waren heute beim internisten wegen etwas anderen als diabetes. in folge des
gespräches wurde man jedoch gefragt, welche medikamente man gegen den zucker nimmt. auf die antwort täglich 2 x
avandamet und 1 x metformin, sagte der
Arzt, dass dies nicht ratsam wäre und stellte
um auf:1 x actos 30 mg, und 2 x metformin.
kennt ihr dieses actos ? der beipackzettel
ist wie bei allen ein horror.
ich hoffe es geht euch den umständen
entsprechend allen gut. im wartezimmer
des arztes las ich auf einen poster, was
sich alles in zucker umwandelt. da dürfte
man ja als diabethiker nur mehr gewisse
gemüsearten und fisch essen.
bleibt mir gewogen und nächste woche
berichte ich vom ergebnis bei der diabetiker
ambulanz. liebe grüsse ingrid. -
Pia
Rang: Gastam 11.12.2007 10:55:23
Liebe Ingrid,
zu Actos kann ich was sagen, da ich es selbst nehme. Ich spritze Insulin. Actos begann in der 3. Woche zu wirken, ohne Insulin beginnt die Wirkung ca. in der 6. Woche, das heißt, die BZ-Werte fielen in den Keller und somit konnte ich den Insulinbedarf von Tagesdosis (Bolus gesamt) fast 100E. auf 45 absenken. Es gab wohl mal eine Meldung über actos-Nebenwirkung von Knochenbrüchen. Der Hersteller, bei dem ich nachfragte, sagte mir, dass eine Nebenwirkung angezeigt werden muss, wenn sie auch nur 1 mal vorkommt. Die Frakturen hatten Frauen Mitte 50, so dass man nicht eindeutig beweisen konnte, dass es vom actos kommt oder Osteoporose-indiziert war. Also lesen, aber nicht verrückt machen lassen.
Ich nehme 45 mg je Tag. Zu Beginn aller 2 Tage. von Pia -
ingrid
Rang: Gastam 11.12.2007 19:48:50
Hallo liebe Pia !
Danke für die doch wieder etwas beruhigenden Worte bezüglich Nebenwirk - ungen.
Du sagst , den Erfolg sieht man erst nach mehreren Wochen. na gut dass wir das wissen, denn sonst könnte man glauben , das Zeug wirkt nicht.
Eine kurze Episode heute in der APO. Die Frau Mag. sagte " na , sie haben aber jede Menge Rezepte " ( die "Gute hat nur die vier
Rezepte gesehen, auf jedem Zettel stand nur ein Medikament und zusätzlich waren auch zwei nicht die meinen, sondern die nahm ich jemanden mit der mit Grippe liegt)
Ich sagte darauf , " na das ist doch wenigstens fürs Geschäft gut" darauf die
Antwort der Magisterin " aber nein , uns liegt
vielmehr daran, dass die Menschen gesund sind".
So ein Heucheln , mir wurde fast schlecht.
Denen ist es doch sch....ssegal , wie es
anderen geht. Man muss nur schauen , wieviel Apotheker man auf Golfplätzen antrifft, dann weiss man , dass es ihnen nur um den schnöden Mammon geht, und nicht um das Wohlergehen anderer. Wie es halt
ist auf der ganzen Welt.
Hoffe , dass ich niemand mit dieser Story
gelangweilt habe und verbleibe mit den
besten Wünschen für Eure Gesundheit.
ingrid -
rudi
Rang: Gastam 11.12.2007 20:18:21
hallo ingrid,
avandia und actos sind beide glitazone,
also ähnlich.
grundsätzlich gilt, keine wirkung ohne
nebenwirkung.
den patienten wird geraten, sich strikt an
eine kalorienkontrollierte ernährung halten.
sonst droht unweigerlich gewichtszunahme,
besonders des peripheren und Subkutanen
körperfettes.
hallo pia,
die aussage des herstellers ist anders nicht
zu erwarten.
man bekommt von actos auch nicht sofort
knochenbrüche.
entstehung von osteoporose ist ein
schleichender prozess, bei frauen (ab 40)
stärker als bei männer.
kann auch genauso durch andere
pharmazeutische verbindungen entstehen.
was sagt der hersteller zur neigung zu
herzinsuffizienz und ödemen die unter
der kombination >>glitazone + insulin<<
doppelt so hoch sind wie unter einer
oralen kombinationstherapie??
eine engmaschige kontrolle der betroffenen
organe (leber, nieren, herz) ist notwendig.
nach dem motto: glauben ist gut,
kontrolle besser.
gruss rudi
-
Pia
Rang: Gastam 12.12.2007 08:58:33
Lieber Rudi,
dass es kein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt, ist klar. In Beipackzetteln stehen ALLE MÖGLICHEN Indikationen.
Ich habe bisher keine Probleme mit dem Medikament, Laborwerte wewrden kontrolliert. Ich nehme es seit mehreren Monaten. Und es wirkt. Und die Priorität eines besseren BZ überwiegt hierbei.
Liebe Ingrid. Ich hatte mit actos 3 Wochen gar keine Wirkung. Spritzte bis zu 30 E. Humalog je Mahlzeit. Dass man die Einheiten über 10 teilen sollte, wusste ich bisher nicht. Ich war Montags in der Praxis. Ab Dienstag verteilte ich die Einheiten auf 3 Spritzstellen und plötzlich ging die Post ab. Der BZ fiel mit der selben Insulindosis vom Montag bis unter 70. Das Verteilen der Bolusdosis schien in Kombination mit actos eine große Rolle gespielt zu haben.
Ich wurde drauf hingewiesen, dass ich mich sofort melden sollte, sollte es zu akuter Gewichtszunahme kommen. Auch das ist nicht passiert. Ingrid, wieviel Insulin spritzt du? (Ich hoffe, ich habe es nicht überlesen..)
von Pia -
ingrid
Rang: Gastam 12.12.2007 18:13:03
Hallo Pia ! Hallo Rudi !
Ich kann mit euren Fachausdrücken leider oder gottseidank noch gar nichts anfangen.
Zu dir pia. Ich selbst bin keine diabetikerin,
sondern all diese fragen stelle ich weil mein mann seit ca. eineinhalb jahren diabethes II
ist. ich mache nur die ganzen rennereien mit
ihm weil ich erstens zeit habe, und auch selbst hören möchte was die ärzte so sagen.
Du und rudi seid die profis in dem forum und viele werden sich aus euren diskussionen verwertbares heraussaugen
können was sehr löblich ist. Wenn man auf
einem gebiet wissen hat , sollte man auch andere daran teilhaben lassen und das tut
ihr. Dafür meinen aufrichtigen Respekt. Indem ihr beide euch gegnseitig fordert wird
das wissen immer umfangreicher und deshalb ist es gut wenn ihr auch des öfteren nicht gerade der selben Meinung seid. Alles Gute für Euch , Ingrid. -
Pia
Rang: Gastam 13.12.2007 08:39:59
Liebe Ingrid,
was möchtest du exakter wissen. Schmeiß deine Fragen rein. Also, ich versuche es nochmal verständlicher zu schreiben.
Ich hatte eine Insulinresistenz, das bedeutet, es ist wurscht, wieviel Insulin man spritzt, es wird nur eine gewisse Menge aufgenommen, der Rest ist für die Katz.
Actos hat bewirkt, dass das Insulin wieder besser wirkte, ich hatte niedrigere Werte und musste deshaln ca. 30% weniger Insulin spritzen. Das Teilen der Insulindosis war so gemeint:
Spritzt dein mann unter 10 Einheiten Insulin, spritzt er das auf einmal. Sollte er aber z.B. 20 Einheiten spritzen müssen, sollte er 2 mal stechen und jedes Mal 10 Einheiten. Dann wirkt das Insulin besser. Spritzt er 30 vor jeder Mahlzeit, dann auf 3 Pikser.
Je weniger Insulin man verwenden muss, um gute Werte zu bekommen, umso besser ist es, denn Insulin ist ein Hormon, das dick machen kann. Frage ruhig alles, was dir auf der Seele brennt. Aber denk dran, es ist SEIN Diabetes und da sollte er sich auch selbst kümmern. Wir haben hier oft gelesen, dass die Partner sich große Sorgen machen und die an Diabetes erkrankten Frauen oder Männer eher sorglos mit ihrem Diabetes umgehen. von Pia -
ingrid
Rang: Gastam 17.12.2007 22:46:57
Hallo guten Abend !
Alles was man heute in der Diabtesambulanz vermittelt bekam, hat man
schon gewusst,respektive in diesen Foren
schon gelesen. Frust ist das Resultat denn,
das ACTOS, welches jetzt gute Resultate
bringt, verursacht laut Diabetologe meist
Wasseransammlungen unter der Haut und
oftmals in der Lunge, was dazu führen kann,
dass man plötzlich mit Atemnot konfrontriert
werden kann. Der Arzt selber hatte ein aufgedunsenes Gesicht und einen 8 Monatsbauch. Leute ich wünsche euch
allen ein frohes Weihnachtsfest und einen
guten Rutsch ins NEUE JAHR. Vielleicht
liest man sich 2008 wieder.