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Typ-2 Diabetiker für Umfrage gesucht
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Frauke Girus-Nowoczyn
Rang: Gastam 29.07.2010 07:51:26
Hallo zusammen,
im Rahmen eines größeren Projekts zum Thema Ernährung suche ich Menschen mit Diabetes Typ-2, die einige Minuten investieren und zehn Fragen beantworten.
Hier geht es zur Umfrage: http://www.surveymonkey.com/s/95Q6X5G
Vielen herzlichen Dank im voraus.
Frauke Girus-Nowoczyn
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peter
Rang: Gastam 29.07.2010 11:39:23
1. weshalb werden betroffenenforen eigentlich so oft für schwachsinnige umfragenmißbraucht ?
2. haben sie den betreiber um erlaubnis gefragt ?
auf anderen foren werden sie sonst kommentarlos gelöscht ! von peter -
Frauke Girus-Nowoczyn
Rang: Gastam 29.07.2010 13:19:05
Hallo Peter,
woher wollen Sie beurteilen, ob meine Umfrage "schwachsinnig" ist? Sie müssen ja nicht teilnehmen, es ist eine Einladung.
Ich arbeite an einem Projekt zum Thema Diabetes und Ernährung - ist es da nicht verständlich, dass ich versuche, mehr von ihnen zu erfahren? Oder soll ich selbstherrlich meine Weisheiten verkünden?
Außerdem ist dies ein Forum, d.h. ein öffentlicher Bereich, um sich auszutauschen. Auch hier gilt: Sie dürfen, müssen aber nicht. Warum sollte der Betreiber des Forums mich löschen? Ich verkaufe keine Nahrungsergänzungsmittel, betreibe kein Multi-Level-Marketing und mache mich auch sonst keiner illegalen Aktivitäten schuldig.
Mein Anliegen ist es, Menschen zu zeigen, dass man durch die Ernährung weit mehr bei chronischen Krankheiten wie Diabetes und seinen Spätfolgen ausrichten kann, als ihnen vielleicht bewusst ist. Internationale Forschungen dazu gibt es viele, aber im deutschsprachigen Bereich weiß man noch nicht so viel darüber. Diese Umfrage ist Teil meiner Arbeit.
Vielleicht entschließen Sie sich ja jetzt, teilzunehmen?
Es dauert nur wenige Minuten. von Frauke Girus-Nowoczyn -
peter
Rang: Gastam 29.07.2010 15:10:38
ich hatte bevor der erste beitrag geschrieben wurde teilgenommen, daher meine beurteilung.
daher meine kritik,wegn sinnloser fragen,
nur als beispiel thema augen/sehkraft-
die folge zu hohen bz werten ist oft retinopatie,
dagegen wird gelasert, was soll dann die frage nach medikamenten ? es gibt keine.
so gehts weiter.
von peter -
Frauke Girus-Nowoczyn
Rang: Gastam 29.07.2010 17:42:50
Ich bin immer offen für konstruktive Kritik. Die Frage, die Sie beanstanden, ergibt sich aus der Tatsache, dass hier eine Tabelle zum Einsatz kommt.
Für mich ist es trotzdem sinnvoll, die Fragen zu stellen, auch wenn sich Ihnen der Sinn nicht sofort erschließt. Wenn Sie wirklich interessiert daran sind, ob ich vielleicht etwas zu bieten habe, was Sie noch nicht kennen, dann können Sie sich gern mit mir in Verbindung setzen.
Auf jeden Fall danke ich Ihnen für Ihre Teilnahme an der Umfrage.
von Frauke Girus-Nowoczyn -
Jürgen
Rang: Gastam 29.07.2010 21:00:43
Moin Frauke,
warum versteckst Du dich hinter ner Umfrage? Warum schreibst Du nicht einfach, dass Du in dem Rahmen hier was verkaufen willst? Deine HP http://www.ganzheitliche-gesundheitspraxis.de/
Zu Deinem Fragebogen: Wie mein Diabetes behandelt wird, willst Du wissen. Überhaupt nicht. Erstens, weil bis heute noch niemand den Diabetes behandeln kann, und zweitens, weil ich wie die meisten Betroffenen, die sich drum kümmern, selbst mache, was da am Blutzucker zu behandeln ist. In allen seriösen Umfragen wird deswegen auch gefragt: Wie behandeln Sie Ihren Blutzucker?
Deine Frage nach der Sehkraft ist aus meiner Sicht völlig daneben. Denn diabetisch geschädigt wird nichts, was wie nachlassende Sehschärfe auffiele, der man mit einer Brille einfach auf den Weg helfen kann. Sondern diabetisch geschädigt gehen immer mehr Teile der Netzhaut unwiederbringlich verloren, und das sogar bei weiterhin bestehender unveränderter Sehschärfe und deswegen über einen weiten Bereich völlig unbemerkt vom Betroffenen.
Diese Augenschäden können übrigens schon mit sehr gering über den gesunden Blutzucker hinaus schwankenden Werten entstehen, also mit häifigen Spitzen bei 160-200 statt nur bis 140 nach dem Essen.
Ob ich Labor kontrolliert mal auf meine Medis verzichten und schauen würde, was allein eine Ernährungsumstellung bringt, willst Du wissen. Nun, ich habe meine Diagnose seit etwa 19 Jahren und nehme seit etwa 10 Jahren ausschließlich Insulin und hab vor etwa 2 Jahren meinen letzten Auslassversuch gemacht, 4 Wochen komplett ohne Spritzen. Mein Fazit, ich könnte damit auf dem Niveau einer befriedigenden ärztlichen Zuckereinstellung leben mit stärkearmem Gemüse und Fleisch zwischen min um 140mg/dl nach Sport bis max um 220 etwa 1 Stunde nach einer größeren Portion Gemüse, HBA1c 6,5-7
Aber das ist mir zu wenig, denn ich hab nur 1 Niere und geh wegen einer anderen und in meiner Kindheit abgeschlossenen Krankheit an Stöcken. Meinen HBA1c hab ich seit Jahren zwischen 4,9 und 5,3. Und mein BZ bleibt nach Möglichkeit zu jeder Zeit nach dem Essen unter 140mg/dl.
Selbstverständlich würde ich Dein Mittel in Betracht ziehen und zumindest ausprobieren, wenn die Chance bestünde, dass ich das selbe Ergebnis damit erzielen könnte. Was meinst Du?
Bisdann, Jürgen -
peter
Rang: Gastam 29.07.2010 22:05:23
oh, ein unheiltaktikerpärchen, danke hatte ich garnicht geprüft, na und die wollen uns was über diabetes erzählen ?
meine güte. von peter -
Frauke Girus-Nowoczyn
Rang: Gastam 30.07.2010 13:06:36
Hallo Jürgen,
zuallererst einmal vielen Dank für einen konstruktiven Beitrag ohne unsachliche Aggressionen.
Ja, ich bin Heilpraktikerin. Ich beschäftige mich mit dem Erhalt und der WIEDERHERSTELLUNG von Gesundheit, nicht mit Krankheitsverwaltung. Im Verlauf der letzten Jahre habe ich erfahren und immer wieder bestätigt gesehen, dass es für viele chronische Erkrankungen, darunter eben auch Diabetes Typ-2, manchmal Heilung, manchmal "nur" eine Verbesserung der Lebensqualität gibt, wenn man seine Ernährung konsequent umstellt. Trotzdem geht es mir nicht darum, mich oder mein Angebot hier zu verkaufen, sondern besser zu verstehen, was Menschen mit Diabetes zu diesem Thema zu sagen haben.
Du hast es auch beschrieben. Du hast mit einer Ernährungsumstellung gute Werte erzielt, es aber wieder aufgegeben, ohne Insulin leben zu wollen. Warum? Warum lebt jemand lieber mit Medikamenten als ohne? Das ist eine Frage, die mich schon länger sehr beschäftigt. Wenn du mir darauf antworten willst, dann vielleicht besser per Email. Wichtig und positiv finde ich an Deinem Beitrag die Tatsache, dass Du Dich anscheinend offen mit allen Optionen auseinandersetzt.
Was die Frage zu den Augen angeht: die Sehprobleme entstehen hautpsächlich durch Durchblutungsstörungen im Auge. Diese können durch die Ernährung gestoppt und je nach Schwere und vor allem je nach der Zeit seitdem sie bestehen auch rückgängig gemacht werden. Deshalb frage ich danach.
Es gibt noch sehr viel zu diesem Thema zu sagen, aber das hier ist nicht der richtige Ort und nicht die richtige Zeit. Im Moment ist mein vordringlichstes Ziel ein paar mehr Antworten zu erhalten und das Ganze dann auszuwerten.
Noch einen schönen Tag.
Frauke von Frauke Girus-Nowoczyn -
Jürgen
Rang: Gastam 30.07.2010 15:56:46
Moin Frauke,
Foren wie dieses hier sind virtuelle Selbsthilfe-Gruppen, in denen sich Betroffene mit Betroffenen austauschen. Nichtbetroffene besuchen uns meisten, wenn sie uns etwas andrehen oder z.B. günstig Material für ihre diversen Arbeiten sammeln wollen. Ernsthaftes Interesse oder sogar die Bereitschaft, sich offen an Diskussionen mit uns zu beteiligen, finden wir selten. Das mag die Aversion verständlicher machen, die Du vielleicht zusätzlich zum eh oft rauen Forenton gefühlt hast.
Trotzdem würde ich gerne im Forum weiter diskutieren, denn hier diskutieren im Stillen immer X Nummern LeserInnen mit, die aus diesen Diskussionen manchen positiven Anstoß mit nehmen. UND nur mit einem möglichst betragsreichen Diskussionsleben erhalten wir uns diese Möglichkeit. Denn der Betreiber finanziert dieses Forum aus Werbung, und die mag nur bei ausreichend vielen Klicks mitfahren.
>Du hast es auch beschrieben. Du hast mit einer
>Ernährungsumstellung gute Werte erzielt, es
>aber wieder aufgegeben, ohne Insulin leben zu
>wollen. Warum? Warum lebt jemand lieber mit
>Medikamenten als ohne?
Da muss ich mich missverständlich ausgedrückt haben. Mit Insulin produziere ich mir alltäglich einen weitgehend völlig gesunden BZ-Verlauf in diesem Rahmen http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php Die Werte, die ich ohne Insulin erreichen kann, fangen im günstigsten Fall erst über den höchsten des gesunden Verlaufs an und liegen für den Rest noch sehr viel weiter darüber. Bedeutet im 5-Jahres-Rahmen die Chance, einer von den gut 20 zu sein, die mit gleichen Werten eine neue Folgekrankheit gewinnen. - Die Teilnahmequalifikation für diese fiese Art Lotto kann ich beim besten Willen nicht als gute Werte bezeichnen :-(
Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, woran Du Aussagen zu Deinen Behandlungen wie Heilung oder Verbesserung der Lebensqualität festmachst?
Bisdann, Jürgen -
Frauke Girus-Nowoczyn
Rang: Gastam 02.08.2010 21:56:04
Hallo Jürgen,
gern diskutiere ich auch hier öffentlich weiter, bin nur gerade ziemlich unter Zeitdruck. Deshalb kann ich nicht auf die von Dir zitierten links eingehen, möchte aber die direkt an mich gerichtete Frage beantworten:
> Mich würde in dem Zusammenhang interessieren,
> woran Du Aussagen zu Deinen Behandlungen wie
> Heilung oder Verbesserung der Lebensqualität
> festmachst?
Indem sich nach der Ernährungsumstellung der Bedarf an Insulin bzw oraler Medikamentation verringert und bestenfalls ganz auflöst, weil sich der BZ auf normale Werte einpendelt. Mit der Zeit rutscht dann der HbA1c immer weiter gen 5. 6,5-7 ist definitif zu hoch. Daran mache ich das fest. Bei manchen Menschen geht das Absetzen von Insulin und Medikamenten sehr schnell, aber ich möchte nichts generalisieren. Weitere positive "Nebenwirkungen" sind z.B. ein sich normalisierender Blutdruck (wenn er denn zu hoch war) oder Gewichtsverlust bei Übergewichtigen.
Zu Deiner persönlichen Frage, ob "mein" System bei Dir helfen würde, kann ich nur sagen, dass die Chance dazu durchaus besteht und die Nierenproblematik eher davon profitieren würde. Alles weitere müssten wir dann wirklich einmal persönlich besprechen.
Noch einen schönen Abend
Frauke von Frauke Girus-Nowoczyn