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Neues aus der Forschung

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 20.11.2007 22:26:03
    hallo bitte mal beachten,
    1. ein hoher insulinspiegel wegen resistenz hat absolut nichts mit fremdinsulin zu tun
    2. für dir t 2 entstehung gibt es mindestens 5 und mehr theorien, wissenschaftlich erwiesen ist garnichts, außer eine genetischen veranlagung.
    3. unsere oberste dm instanz hat noch vor einiger zeit eine völlig andere nämlich endokrinologische erklärung in der shg gegeben. die auch wissenschaflich abgesichert war.
    und was bei der ganzen "einfachen" erklärung nicht passt sind die 10-15% schlanken t2 diabetiker.
    "und" daß die überwiegende mehrzahl der wirklich dicken garkeine diabetiker sind.
    mfg. klaus von klausdn
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 20.11.2007 23:08:07
    ... dem kann ich nur zustimmen. Ich habe einen BMI von 19, schon immer, traumhafte Lipidwerte und dennoch eine wunderbare Glucoseintoleranz. Typ I, LADA wurden wegen fehlender AKs ausgeschlossen, diverse Modys auch, aber es muss doch eine genetische Dispositiongeben, da zwei schlanke Schwestern und eine Mutter genau das gleiche Problem haben, ebenso wie der Urgroßvater, der schlank am diabetische Fuß starb.

    Gruß

    Franzsika von Franziska
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 20.11.2007 23:37:58
    Hallo Rolf, als ich meinen Diabetes bekam , bin
    ich sehr schlank gewesen, also nichts mit Übergewicht schlechte Blutwerte ( alle heute o.k )
    etc.
    EH muß ich vollzustimmen dick wird man erst durchs
    Insulin .Insulin ist ein Hormon und alle Hormone machen dick . Es wird auch oft behauptet durchs Insulin bekäme man mehr Appetit auch das ist völliger Quatsch. von Barbara
  • Nora

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 10:07:00
    @ Franziska: es gibt auch Typ1er, bei denen keine Antikörper verhanden sind, die aber trotzdem eindeutig dem Typ 1 zugeordnet werden.. sind glaub ich sogar 10 % oder so..Typ 1 wird ja nochmal unterteilt in den immunologischen Typ (mit AK) und den ideopathischen (ohne AK)..

    Gruß, Nora
  • EH

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 11:16:37
    Es erscheint wieder mal an der Zeit, darauf hinzuweisen, daß Typ1 und Typ2 zwei völlig verschiedene Krankheiten sind, die lediglich ein Symptom, nämlich den erhöhten Blutzucker, gemeinsam haben.
    Die Problematik des Übergewichts tritt so nur bei Typ2 auf.
    Natürlich gibt es auch dicke Typ1er, wie es auch dicke Nichtdiabetiker gibt, aber dieses Übergewicht ist nicht durch die Krankheit bedingt. von EH
  • Rolf

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 14:48:29
    Hallo, Barbara,

    Ich muß, leider nochmal, betonen, das mir sehr wohl bekannt ist, das hohe Insulingaben zu Fettablagerungen im Oberbauchbereich ( OT Pia ) führen können.

    Das war aber in dieser Diskussion überhaupt nicht mein Anliegen. Mir kam es darauf an, über den Vorverlauf, einer sogenannten Prädiabetes einige Anmerkungen zu machen. Schaut doch mal unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom", da werden Zusammenhänge dargestellt, die, und ich sage das noch einmal in aller Deutlichkeit, nur den Typ2 betrifft. Und es ist Fakt, dass immer mehr fettleibige Jugendliche ! bereits an Diabetes Typ 2 leiden. Das ist doch wohl unbestritten.
    Ich war bei der Diagnose Diabetes Typ2 übergewichtig, hatte schlechte Fettwerte und der Blutdruck war ebenfalls nicht so in Ordnung, also: Metabolisches Syndrom.

    hier mal eine interessante info Typ 2 betreffend:

    Das Team um Prof. Philippe Froguel (CNRS, Universität Lille 2) hat, in Zusammenarbeit mit Forschern des Imperial College in London und der Kalifornien-Universität in Los Angeles, den ersten genetischen und physiologischen Zusammenhang zwischen der häufig auftretenden Fettleibigkeit bei Kindern, der schweren Fettleibigkeit bei Erwachsenen und der Diabetes des Typ II entdeckt. Es handelt sich dabei um das Gen ENPP1 (Ecto-Nucleotide Pyrophosphatase/Phosphodiesterase 1), einen Hemmstoff des Insulin-Rezeptors, dessen Mutationen eine Insulin-Resistenz in der Leber, dem Pankreas und möglicherweise im Gehirn verursachen können. Diese Mutationen sind die Ursache der frühzeitigen Fettleibigkeit und der Diabetes des Typ II.


    Diese Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven zur Behandlung, Vorbeugung und zum besseren Verständnis der Fettleibigkeit und der damit verbundenen Diabetes des Typ II. Mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung sind die häufigste Ursache dieser Krankheit, sie kann jedoch auch vererbt werden. Diese Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Genetics veröffentlicht und gründen sich auf Untersuchungen an mehr als 6000 Europäern. Eine weniger „insulinresistente“ Ernährungsweise, mehr Bewegung und spezifische Medikamente könnten wirksame Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Krankheiten sein, die zu den ersten nicht infektiösen Epidemien in der Menschheitsgeschichte zählen.

    Gruß

    Rolf


  • EH

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 15:23:41
    @Rolf

    Wenn man einen wissenschaftlichen Text nicht versteht, dann sollte man davon absehen, ihn weiterzuverbreiten.
    Nichts ist schlimmer als Halbwissen.

    Bist du überhaupt Diabetiker? Und wenn ja, welcher Typ und seit wann? von EH
  • Rolf

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 15:49:11
    Hallo, EH

    ich glaube, wir hatten das Vergnügen :-(( schon mehrfach.

    Ja, ich bin Diabetiker
    Ja, Typ2
    Ja, seit 2003
    Ja, ich hatte Übergewicht
    Ja, mein Fettstoffwechsel war nicht ok
    Ja, mein Blutdruck war zu hoch
    Ja, ich habe mich ungesund ernährt
    Ja, ich habe geraucht
    Ja, meine Großmutter war "Zuckerkrank"
    Aber:
    Ja, ich habe Gewicht reduziert ( jetzt 12 kg )
    Ja, ich treibe viel Sport
    Ja, ich kontrolliere meine Ernährung
    Ja, meine Werte ( BZ, Fette, HbA1c ) haben sich entscheidend verbessert.
    Ja, ich habe Metformin abgesetzt.

    Ja, mir geht es jetzt wesentlich besser als 2003.

    Damit gut.

    Vielleicht ein Nachsatz:

    Man sollte sich nicht hinter seinem "Leiden" verschanzen sondern sich aktiv damit auseinandersetzen und das tue ich auch weiterhin, denn der Erfolg gibt mir recht.

    Noch ne Frage: bist Du Wissenschaftler ?


    Gruß

    Rolf






  • EH

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 17:55:53
    @Rolf

    Ja, ich erinnere mich jetzt. Da hast es geschafft durch eine vernünftige Lebensweise ein paar Kilo abzunehmen. Aber komm lieber runter von deinem hohen Roß, vier Jahre Diabetes sind keine sehr lange Zeit. Das ist nämlich eine chronische Krankheit und schreitet fort. Man kann dieses Fortschreiten sicherlich verlangsamen, verhindern kann man es nicht.

    Merkst du eigentlich nicht, daß du dir in deinem letzten Posting ständig widersprichst. Einerseits erzählst du vom mutierten Gen, das Diabetes auslöst und dann willst du Diabetes durch Ernährung und Bewegung verhindern? Das ist wirklich ein interessanter Gesichtspunkt. Informiere doch mal die Genforscher über deine Entdeckung. Millionen von Menschen, die von genetischen Krankheiten geplagt werden, könnten geheilt werden.

    Nein, ich bin kein Wissenschaftler, nur eine altgediente Diabetikerin, die sich nun schon über 30 Jahre mit ihrem Diabetes rumschlägt und die auch eine ausgeprägte familiäre Disposition für diese Krankheit hat.

    von EH
  • Mike

    Rang: Gast
    am 21.11.2007 20:24:56
    Hallo,

    wenn man eure Diskussionen liest bekommt man das Kotzen !

    Zur Erinnerung:

    Banting und Best haben vor über 80 Jahren das Medikament Insulin geschaffen, das von außen zugeführt den Diabetes mellitus (honigsüßer Durchfluß) behandelbar machen läßt.

    Heute im Land der modernen Forschung ist den Medizinern zwar gelungen die Diabetesbehandlung adäquater zu machen mit modernen Insulinen und dadurch die Spätfolgen zu senken oder weiter nach hinten zu verschieben.

    ABER wer hat bisher in den über 80 Jahren die Ursachen genauer erforscht und da angesetzt wo es eigentlich hilfreich wäre bei Typ I Diabetikern ?

    Das man die Autoimmunerkrankung nicht erkennt oder ausschließt halte ich für ein Gerücht !

    Man kann heute schon über eine Blutkrystallanalyse "Vorbelastungen" erkennen.

    Was ist bloß los mit der Medizin von heute ?


    Mike