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Studie an der Uni Münster
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sakthivel
Rang: Gastam 25.07.2010 02:08:39
Sehr geehrte Damen und Herren,
Langes Leben bedeutet ein gesundes Leben.
Hierfür ist es erforderlich, dass die Gefährdungen richtig erkannt werden und mit ihnen bewusst umgegangen werden kann. Die Risikowahrnehmung im Bereich der Gesundheit ist daher von besonderer Relevanz, die es zu erforschen gilt.
Anbei erhalten Sie einen Link, über den Sie zu einem Fragebogen der Uni Münster gelangen, der bezweckt, die Risikowahrnehmung zu erforschen. Wir würden Sie bitten, diesen auszufüllen und diese Email oder den Link an möglichst viele Personen weiterzusenden.
Damit würden Sie uns helfen, neue Ansätze in der Primärprävention zu entwickeln.
www.soscisurvey.de/risikowahrnehmunggesundheit
Vielen Dank,
S. Sakthivel, Uni Münster
von sakthivel -
peter
Rang: Gastam 25.07.2010 11:55:19
ob die dauernde gesundheitsfragerei nicht nur nützlich ist sollte mal in frage gestellt werden, denn wir werden mit großen schrittten eine nation von hypochondern.
wie viele "wirklich" krank sind sieht man an den leeren wartezimmern bei schönem wetter.
bei dm sieht die risikobewertung der "ärzte" dagegen bei vielen trostlos aus , wenn leute mit hba1c 9%
und ständig über 200, mit sprüchen wie ->
bischen zucker , nicht so schlimm, wartenwir mal ab, iß nicht so viel süßes - nach hause geschickt werden. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 25.07.2010 14:41:15
Moin Peter,
der Fragebogen ist praktisch voll konventionell gestrickt von der Sorte der sich selbst erfüllenden Vorhersage: Die Leute überschätzen alle anderen Gefahren und unterschätzen die Gefahr von Herzkreislauf-Ereignissen infolge zu hohen Gewichts, zu hohen Blutdrucks, zu hoher Fettwerte und zu wenig Bewegung.
Diabetes ist da wie ein weiteres gleichwertiges Risiko gelistet, in keiner Weise als Ursache. Nicht der geringste Hinweis und auch keine rückschließende Verknüpfungsmöglichkeit darauf, dass sich Blutdruck und Blutfette häufig schon mit gesundem BZ-Verlauf erstaunlich weit normalisieren und dass es mit gesundem BZ-Verlauf sehr viel leichter als mit höherem fällt, das Gewicht zu halten oder gar zu verringern, auch bei gleicher sportlicher Betätigung.
Aber wahrscheinlich wird der Fragesteller selbst auch keine Ahnung von Diabetes haben und das weite Niemandsland zwischen dem gesunden BZ-Verlauf und den Diabetes-Diagnose-Definitionen gar nicht kennen und nicht wissen, dass die Kardiologen z.B. schon einen signifikanten Anstieg der Herzkreislaufereignisse von HBA1c 4,5 nach 5,5 nachweisen können. - Er braucht halt Datenmaterial für seine Doktorarbeit.
Bisdann, Jürgen -
Margarethe Ortmair
Rang: Gastam 02.08.2010 19:56:55
Sg. Herr/Frau Sakthivel!
Habe mir aus Interesse den Fragebogen mal angesehen. Wie kann man denn nur einen so grottenschlechten Fragebogen konzipieren. 10 oder 12 offene Fragen!! Ich hoffe, es ist Ihnen bewußt, dass sie damit nur ein bestimmtes Klientel unter den Antwortenden haben. Die Mühe/Schwierigkeiten offene Fragen auszuwerten möchte ich gar nicht näher thematisieren. Die Fragen zb. nach der eingeschätzten Todesursache in 10 Jahren finde ich für 20-30Jährige ziemlich daneben. Glauben Sie wirklich, dass diese Altersgruppe sich damit realistisch beschäftigt/beschäftigen kann - ausgenommen chronische Erkrankte/Behinderte. Auch ist mir nach dem Durchlesen des gesamten Fragebogens nicht wirklich klar gworden, was Sie um Himmels willen tatsächlich erforschen wollen.
MfG Margarethe