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Diabetes Tagebuch
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Mario
Rang: Gastam 27.10.2007 20:13:23
Hallo !
demnächts habe ich wieder meinen quartalsweisen Arztbesuch. Und natürlich muss ich da wieder mein Tagebuch mit den BZ- und BE-Einträgen vorzeigen.
Leider bin ich nie sehr motiviert, die Werte einzutragen, auch weil ich abends häufiger nicht so genau weiß, wieviel BE ich gegessen habe (d.h. z.b. ca. 5 BE aber könnten auch 2-3 mehr sein), und deshalb einfach nach 2 Stunden des BZ kontrolliere.
Aber das Hauptproblem ist, dass ich einfach nur mein Messgerät auslese un der Diabass darstelle.
Man muss dazu sagen, dass mein Hb1c sehr gut ist, und dass ich den Blutzucker ausreichend im Griff habe.
Aber der Arzt denkt natürlich anders.....
Frage:
Wie macht ihr das mit dem Tagebuch ?
Jeden Abend die Werte eintragen, oder sogar mehrmals am Tag ?
Stellt ihr BZ-BE-Insulin dar?
Wie oft lest ihr eure Pumpe aus.
Was legt ihr dem DiaDoc vor?
Gruß Mario
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Erwin Weindl
Rang: Gastam 27.10.2007 21:56:48
Hallo Mario,
da ich wahrscheinlich noch fauler bin als du, und mir jede unnötige Arbeit spare gibt es für mich folgendes Zenario: 1. ich verwende das OneTouch Ultra Smart wo ich auch die BE bzw. Boli eintragen kann. 2. Habe ich mir in Access eine Datenbank erstellt die automatisch die ausgelesenen Daten vom Diabass in eine brauchbare Form bringt. Denn jede Auswertung aller Softwarepakete ist leider unbrauchbar.
24 Spalten
Zeile 1 Std.1-24h
Zeile 2 Basalinsulin
Zeile 3 Normalinsulin
Zeile 4 BE
Zeile 5 BZ
Die Werte werden jeweils der zugehörigen Stundenspalte zugeordnet und falls erforderlich der jeweilige Mittelwert gebildet. Nur damit hat man Übersicht und kann die notwendigen Korrekturen erkennen und durchführen. Tortendiagramme und ähnlich bunter Schwachsinn bringen nichts.
Da ich Pumpenträger bin hole ich mir die Basalraten aus der Pumpendatenbank.
Somit schreibe ich kein Zeichen sondern drucke mir ein lückenlos geführtes tagebuch einfach aus.
LG Erwin von Erwin Weindl -
diesel
Rang: Gastam 28.10.2007 08:32:15
Hallo Mario,
ich kann Erwin zustimmen. Die Software für Diabetessachen, wie Pumpen, und Messgeräte sind einfach unzureichend. Ich habe mir in Excel eine einfache Tabelle erstellt, in welche ich Uhrzeit BE´s und Insulinmege eingebe. Diese Tabellen drucke ich aus und nehme sie dem Doc mit. Was nützt mir eine Therapie, wenn ich nie nachvollziehen kann, warum ich was gemacht habe und daraus meine Schlüsse für die weitere Therapie ziehe?
Wenn du Probleme mit dem Schätzen der BE´s hast, kaufe dir eine Diätwaage und wiege gelegentlich deine Mahlzeiten ab. Ich mache das inzwischen regelmäßig und bin erstaunt, wie sehr man sich doch verschätzen kann. Beim Mittagessen allerdings bleibt das Schätzen nach wie vor.
Was nützt dir ein guter Hba1C, wenn du nicht nachvollziehen kannst wie der zustande kam? Wenn sich sehr hohe Werte mit extrem niedrigen abwechseln, wirst du auch einen guten Hba1C erreichen, nur ist das nicht der Sinn der Therapie.Der Sinn ist doch, eine Einstellung nahe der eines Gesunden zu erreichen.
MfG
Gerd von diesel