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elender scheißdreck

  • Meinung

    Rang: Gast
    am 19.08.2010 14:09:32
    Egal, ob es ein fake ist oder Jemand, der einfach den Kanal voll hat...

    Lieber Erstposter,

    NIEMAND zwingt dich, Medikamente zu nehmen oder auf Diabetes zu reagieren. Ein Tief hat mit Sicherheit Jeder mal.

    Aber mal ne Frage... hast du keine Angst vor Amputation, Nierenversagen, Dialyse oder Erblinden?

    Ich würde auch gern die Medikamente in die Ecke feuern ab und zu, abeer die Ängste vor den geschilderten Spätfolgen treiben mich.

    Als Diabetiker kann man fast normal leben.

    Das Blööde ist, so, wie Du es schilderst, wird es nicht kommen, dass du eines Tages wegkippst wegen Diabetes und weg bleibst.

    Es wird ein langer schleichender Weg sein.
    Wenn du keine Angst vor Amputation hast oder den anderen Dingen, dann enscheide dich so. Aber das könnte wirklich ein Siechtum mit täglichen Schmerzen werden...

    Vielleicht könntest du deinem Arzt das genau SO auskotzen, wie du es hier grad getan hast..Und vielleicht hilft dir dann ein Psychotherapeut weiter. Ist nur ein Vorschlag.

    Du hast mit Diabetes eine Diagnose, auf die du Einfluss hast. Es gibt Menschen, die Diagnosen gestellt bekommen, die sie NICHT beeinflussen können und nur abwarten können, bis der Sensenmann kommt..

    Du bist also denen gegenüber im Vorteil....

    ich wünsch dir alles Gute.



    von Meinung
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 15.09.2010 17:57:38
    Lieber Erstposer,

    ich kann dich verstehen. Mir geht es genauso. ich hab Diabetes seit 15 Jahren und der letzte Hb1c war bei 14,4. Mir geht es genauso wie du es beschreibst. Mich kotzt es an. Mitlerweile gehts mir nicht mehr gut. Ich will es ändern, aber es gelingt mir nicht. Mir ist es peinlich und ich hab Angst.... von Katrin
  • LEON

    Rang: Gast
    am 01.10.2010 23:02:45
    Hallo lieber Erstposter und an alle die so heftig auf seinen Beitrag reagieren,

    erste Frage: dies soll doch ein Forum für echte Diabetiker sein und nicht nur für Leute die alles super hinbekommen; wenn jeder mal ehrlich mit sch selbst ist geht es einem oft ähnlich, manchen vielleicht genause!!

    zweitens glaube ich das das mit dem Essen so gemeint war, dass man sich nicht einfach was reinpfeifen kann sondern immer überlegen muss, wieviel kohlenhydrate der spaß haben soll! Mir gehts oft genauso...man kann natürlich alles essen ABER eben nie ohne vorher darüber nachdenken zu müssen. Gerade in der heutigen Zeit in der man viel unterwegs isst, fällt mir das trotz über 15 Jahren Typ 1 Diabetes mitunter noch schwer!

    Jetzt mal ganz persönlich zum Schreibeer: mir ging es sehr sehr lange genauso wie dir!! Ich habe Diabetets mit 12 genau zur Pubertät bekommen und mir lange dieselben Dinge eingeredet wie du. Das Schlimmste dabei waren für mich dann eben solche Aussagen wie heutzutage kann man doch super damit leben. Das hat mich nicht motiviert sondern eher wütend gemacht! Denn ich kam damit eben nicht klar und konnte damit auch nicht gut leben. Das was du beschreibst das du gegen dich selbst arbeitest um irgendwann nicht mehr da sein wilsst, finde ich sehr sehr erschreckend!! Gibt es niemanden in deinem Umfeld der die unterstützend zu Seite steht? Ich finde du brauchst dringen psychologische Hilfe: Auch ich habe jetzt, viel zu Spät, erst nach Feststellung meiner Folgeerkrankungen (auge und niere) damit angefangen und kann es nur jedem empfehlen! Die Krankheit hat auch sehr viel mit der psychischen Verfassung des menschen zu tun und auch wenn es in kleinen Schritten vorwerts geht! DEIN LEBEN IST WERTVOLL und es ist nicht zu spät etwas zu ändern!!!!!

    Ich finde es sehr schade dass dich viele dafür runter machen, denn ich denke dein EIntrag war ein Hilferuf!!! Falls es ein Fake ist...egal...denn ich bin der Meinung dass es auch heute vielen innendrin so geht und das muss es nicht!!!Ich bin das Beste Beispiel!

    LG und Kopf hoch!! Man hat sein Leben selbst in der Hand und das LEBEN IST SCHÖN von LEON