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bin ich behandlungsbedürftig?
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Alberto
Rang: Gastam 25.09.2007 13:42:59
Liebe Leute,
vor ca. 13 Jahren hat schon mal ein Internist (Drivatdozent, jetzt Prof.) in einem Krankenhaus abulant mit mir einen "Provokationstest" gemacht mit einer genormten Zucklösung; danach wurden immer wieder Messungen gemacht.
Als Ergebnis teilte er mir mit, es sei alles in Ordnung, aber wenn ich älter würde, dann könne es sein, dass ich Probleme mit dem Zucker bekomme.
Jetzt bin ich älter :-( , und zwar 58,5 Jahre.
Vor 4 Wochen war ich bei einem Hausarzt und habe aucheine Routine-Laboruntersuchung machen lassen.
Ich teilte noch mit, dass ich nachts oft viel schwitze und dass ich morgens beim Frühstück, mit schwarzem Tee, anfange zu schwitzen aus den Achselhöhlen, wie wenn ich auf einen Startknopf gedrückt hätte, und zwar in Strömen.
Das Laborergebnis ergab einen Nüchternwert von 112.
Ein paar Wochen später fühlte ich mich schwindelig, und ich maß mal meinen Blutdruck nach langer Zeit (der Arzt hatte das bei dem Routinecheck nicht gemacht): ich hatte 192:110.
Ich begab mich Tage später dann wieder zu dem Arzt; er maß nach, und die hohen Werte wurden bestätigt.
Wieder wurde Nüchternblut genommen und diesmal auch Schildrüsenwert bestimmt:
Blutzucker wieder bei ca. 110.
Er hat mir dann ein Mittel gegen hohen Blutdruck aufgeschrieben: ENALAÜPRIL ATID 10mg, davon 1 Tablette täglich. Das Mittel wirkte sofort, und für meine Nerven war das auch eine Wohltat.
Ich habe einen Nachbarn, der seit 25 Jahren Diabetiker ist. Ich erzählte die ganze Geschichte. Er gab mir ein für ihn entbehrliches Meßgerät mit 50 Teststreifen. Ich begann gestern nach dem Frühstück zu messen:
nach 20': 213
30': 210 (zur Kontrolle)
3h 148
heute nüchtern: 119
Was kann man dazu sagen?
Ich muß sagen, dass sich sexuell was stark verändert hat im letzten 3/4 Jahr ungefähr. Ich meine fast, ich habe "ED".
Aber komischerweise: letzten Freitag war ich mit Freundin unterwegs bis 2:30 im Morgen; wir und ich betont haben nicht zurückhaltend getrunken. Und später zu Hause habe ich (und sie) von ED nichts gespürt.
Nun habe ich aber in diesem Forum an anderer Stelle gelesen, dass Alkohol den Bluckzuckerwert senke...
Hat jemand eine Erklärung dafür? Oder theoretisiere ich schon zuviel?
Sollte ich vielleicht noch mal den oben erwähnten Professor aufsuchen?
von Alberto -
thomas2002
Rang: Gastam 25.09.2007 14:28:19
gehe mal mit dem meßgerät zu einem diabetologen, die haben idr mehr erfahrung als der normale hausarzt. die werte ansich sind bedenklich, aber in wieweit sie diagnosereif sind, ka.
alkohol wird gegenüber glucose bevorzugt verstoffwechselt.
wenn der nächste labortest ansteht, bitte auch triglyzeride und ldl/hdl machen. die werte entgleisen auch mit dem blutzucker von thomas2002 -
Haschi
Rang: Gastam 25.09.2007 20:52:21
Hallo Alberto,
ich glaube schon, dass du behandlungsbedürftig bist und zwar wegen
Verdacht auf Metabolisches Syndrom.
Blutglukose offenbar im Bereich einer Glukosetoleranzstörung.
Neben der üblichen Blutuntersuchung ist ein oraler Glukosetoleranztest - oGTT- sicherlich sehr sinnvoll.
von Haschi -
Alberto
Rang: Gastam 25.09.2007 23:03:49
at Haschi
ich habe bei Wikipedia nachgesehen nach der Def.,
und kann meine Daten hinzufügen:
2m groß; BMI=25, also normal.
Aber Blutdruck, Blutfett & Zucker erhöht seit ca. 1/2 Jahr von Alberto -
Alberto
Rang: Gastam 26.09.2007 16:36:27
Und dann lese ich noch im Toxcenter-Forum dies:
toxcenter.de/suche/highlight.php?article=http://www.toxcenter.de/artikel/MQS2RP.php&word=Blutzucker
Und ich muss sagen, dass schon viele Symptome nach Amalgamentfernung verschwunden sind. Niemand von den vielen Ärzten hat meine 7 12-Fingerdarmgeschwüre mit Krankenhausaufenthalte jemals auf Amalgam zurückgeführt. Aber jetzt sind sie nie wieder gekommen!
Ob Blutzucker % -Fett auch daher rühren können? von Alberto -
barny
Rang: Gastam 29.09.2007 23:29:18
ja das denke ich schon, ich habe in den selben Haufen getreten und bin seit 2 Jahren in Behandlung,wobei meineBlutwerte jetzt gut sind, aber der Blutdruck trotz Enapril + ein anderes Medikament ,nicht zufriedenstellend sind.außerdem kann ich seit den kaum noch ohne Brille lesen,leider vschiebt mein Arzt das alles auf mein Alter 46!!, denke das ist Blödsinn,sondern leigt am Zucker oder Bluthdr .Barny von barny -
Haschi
Rang: Gastam 30.09.2007 12:25:18
Hallo Alberto,
wenn es bei dir zu Amalgamunverträglichkeiten kam, ist sehr bedauerlich. Ob es aber im Zusammenhang mit dem Metabolischen Syndrom besteht, kann ich nicht sagen.
Wenn mindestens drei folgender klassischer Symptome zutreffen,spricht man von Metabolischem Syndrom:
Bluthochdruck
Niedriges HDL-Cholesterin
Glukoseintoleranz/Diabetes
Abdominales Übergewicht
Nach derzeitigem Erkentnisstand ist eine
genetische Disposition neben einer
Lebensweise mit Überernährung und Bewegungsmangel ursächlich
für das Auftreten eines MBS. von Haschi -
Pia
Rang: Gastam 01.10.2007 10:43:51
Moinmoin alter Mann (ich bin auch 46), das ist ja wohl eine Frechheit, deine Augenprobleme auf das Alter zu schieben. Da ist man fein raus und fix fertig. Und wenn das als Argument nicht geht, ist es Abnutzung oder psychisch bedingt.
Ich kann dir nur raten, ehe du dich mit dem Gedanken an eine Gleitsichtbrille oder überhaupt neue Gläser vertraut machst, muss unbedingt der BZ im Lot sein. Also erst zum Augenarzt, wenn der BZ UND auch Blutdruck stimmen. Sonst gibt es falsche Werte. von Pia