Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Bitte nochmal um Eure Hilfe wegen BZ-Messen

  • Helga

    Rang: Gast
    am 25.08.2007 19:02:15
    Hallo Jürgen und
    hallo an alle anderen,

    erstmal Dank an Dich, Jürgen, für den interessanten Link, den Du hier eingestellt hat!! Habe ganz viel auf dieser Seite von Jenny gelesen.

    http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php

    Ich bin nun seit 5 Tagen wegen meiner erhöhten 1-Stunden-Werte am Messen. Es scheint doch wichtig zu sein, denn ich bin oft an die 160. Ich gehe derzeit nach Jürgens Ratschlag vor und führe Buch darüber, welche Nahrungsmittel meinen BZ besonders hoch treiben bzw. welche ich besser vertrage bzw. welche Mengen an KH.................

    Nur, das Messen ist so teuer, das macht mir Sorgen, da ich finanziell nicht gerade aus dem Vollen schöpfe. :-( Trotzdem ist mir natürlich meine Gesundheit viel wert und daher messe ich derzeit auch viel, egal was es kostet.

    Thomas hatte auch noch von den visuellen Teststäbchen geschrieben, darum muss ich mich jetzt mal kümmern? Sind die denn genauso "zuverlässig" wie die "Schätzgeräte"? :-))

    Was ist Euer Rat an mich? Wie oft sollte ich wann messen, wenn ich diese jetzige Testphase abgeschlossen habe und die Nahrungsmittel und Mengen einigermaßen durchgecheckt habe? Nach jedem Essen messen kann ich mir auf Dauer nicht leisten.

    Auf keinen Fall möchte ich meine 1-Stunden-Werte von 160/165 ignorieren, auch wenn der Nüchtern- und der 2-Stunden-Wert in Ordnung sind. Auch wenn Anke, Haschi, Silke etc. noch keine behandlungsbedüftigen Werte sehen, mich beunruhigen sie. Jürgens Erläuterungen haben mich schon sehr nachdenklich gemacht.

    Bitte gebt mir nochmal Euren Rat, was Ihr in meinem Fall für Messabstände für sinnvoll haltet.

    Nochmals herzlichen Dank
    Helga

    P.S.:
    Ist eigentlich immer der 1-Stunden-Wert der Spitzenwert? Oder ist das auch wieder von Mensch zu Mensch und von Essen zu Essen unterschiedlich??
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.08.2007 20:13:35
    Moin Helga,

    wir müssen Franziska danken, denn die hat mich in nem anderen Forum an die guten Impulse erinnert, die ich vor Jahren schon mal auf alt.support.diabetes von dieser Jenny bekommen hab. Hier der erste Text, mit dem eine Zeit lang alle Neuen in dieser Newsgroup empfangen wurden

    http://www.alt-support-diabetes.org/NewlyDiagnosed.htm

    Deine Frage nach dem Gipfel könntest Du dir eigentlich nur selbst teuer beantworten. Denn der streut je nach Tageszeit und Person und manchmal auch in Abhängigkeit vom Essen (aber nicht so oft, wie häufig beschworen!) meistens zwischen 30 und 90 Minuten, also eben meistens nach ner Stunde.

    Die intensive Testzeit reicht so lange, wie Du brauchst, bis Du herausgefunden hast, mit welchen Futtersorten und -mengen Du zu welcher Tageszeit in Deinem grünen Bereich bleibst. Wenn das die erste Woche zuverlässig funktioniert hat, reicht völlig, wenn Du dann wochenweise oder noch weiter auseinander ne Stichprobe machst und schaust, ob noch passt, was Du machst. Und ansonsten nur, wenn Du dir unsicher bist.

    Arm dran sind dann nur die Leute, die nicht bei der Stange bleiben, wenn sie nicht jeden Tag wenigstens einmal messen, auch wenn das eigentlich nicht erforderlich ist. Aber wenn die wissen, dass sie nicht messen, essen sie auch gleich mehr von irgendeinem BZ-Treiber, weil sie sich ja an dem Tag den erhöhten Wert nicht angucken müssen.

    Bisdann, Jürgen
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 25.08.2007 23:11:34
    Hallo Jürgen, danke für die Blumen... :-)
    Helga, ein paar Dinge sind mir eingefallen, die ich so mache und die Dir vielleicht helfen könnten. Zunächst steigt der BZ nach dem Essen natürlich bei jedem anders, aber es gibt ein paar Grundsätze. Z.B. dass Fett im Lebensmittel die BZ-Freisetzung etwas verzögern kann (das gute an Schokolade... :-) und dass nicht unbedingt der glykämische Index entscheidend ist sondern auch die glykämische Last. Hierbei wird Menge und 'Verpackung' der KH im Lebensmittel berücksichtigt. Idiotensicher finde ich z.B. den LOGI-Guide von Dr. Worm, kleines Taschenbuch. Es gibt aber auch Internetseiten www.index-essen.de

    Dann habe ich von der Jenny gelernt, dass es doch ein ganz vernünftiges nebenwirkungsarmes Medikament für unsereiner mit Glucoseintoleranz gibt: Acarbose (Glucobay®) und Miglitol (Diastabol®). Chemisch etwas unterschiedlich, wirkungsmäßig etwa gleich gut. Acarbose bleibt fast nur im Darm und Miglitol wird zwar resorbiert, aber unverstoffwechselt wieder ausgeschieden.
    Beide Stoffe hemmen nur im Darm die sog. Alpha-Glucosidasen, die insbesondere Stärke und Rohzucker zerlegen. Bei Milch-, Fruchtzucker oder Traubenzucker bringt es nichts. Wenn Rohzucker und Stärke nicht zerlegt wird, wird es weiter nach hinten geschoben und dort resorbiert, aber weniger. In der Folge sind die BZ-Verläufe schon flach. Das hilft mir, ein paar KH mehr zu essen, z.B. mal eine Kartoffel dazu oder auch mal ein Stückchen Kuchen.

    Beispiel: Ich esse einen kleinen Käsekuchen und habe
    30':100 1h:140 1,5h:150 2h:145 2,5h:120 3h:100

    Mit Miglitol habe ich
    30': 90 1h:115 1,5:125 2h:120 2,5:115 3h:100

    Acarbose und Miglitol haben als Hauptnebenwirkung Blähungen, da die Glucose dann im hinteren Darm von Bakterien verstoffwechselt wird, die Gase produzieren.

    Das muss aber nicht sein, wenn man einschleicht (halbe Tablette) und wenn man generell keine Riesenmengen KH isst, also nicht gerade eine Riesenfolienkartoffel + Kaiserschmarrn und zum Abschluss noch Schokopudding. Dann fliegt man sicher weg :-)
    Ich habe mit einem Essen wie Steak + Salat + 2 Kartoffen Null Blähungen, aber keinen Wert über 125 (ohne Miglitol treiben die 2 Kartoffeln den BZ bei mir schon schnell über 140).

    Achso, und es hält länger satt.... auch nicht unangenehm.

    Glucobay® und Diastabol® sind verschreibungspflichtig; vielleicht findest Du einen Arzt, den Du überzeugen kannst, es aufzuschreiben. Es ist teurer als Metformin und Konsorten, daher mag sich ein Arzt schon mal sträuben. Ich find's aber für mich sehr hilfreich. Kannst ja mal mit den Wirkstoffen googeln.

    So, wenn da jetzt Doppelungen waren zu anderen Threads, sorry, aber es schadet vielleicht auch nicht.

    LG

    Franziska

  • www.diabetes-in-frage-und-antwort.de

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 01:06:26
    Hallo Helga :-))


    Obgleich ich nach wie vor keinen Handlungsbedarf erkennen kann, sehe ich doch, wie unruhig dich die Werte machen.

    Abhilfe?
    Für Medikamente ist es zu früh.
    Wichtig ist, im Auge zu behalten, ob der Nüchtern- oder 2-Stunden-Wert nicht auch irgendwann auffällig wird - da würde ich per se zu einer alljährlichen Kontrolle raten, aber ich glaube, den Rat kann ich mir an dieser Stelle schon mal schenken ;-))

    Sicher ist es nicht sinnvoll, Teststreifen um Teststreifen zu verbrauchen (die sind leider sehr teuer, ja), um nach jeder Mahlzeit erneut den in etwa gleich hohen BZ festzustellen.
    Vielleicht machst du eine Zeitlang gezielt noch Kontrollmessungen zu bestimmten verschienden schnell anflutenden Nahrungsmitteln? Macht das für dich Sinn?
    Du hast dir, glaube ich, viel über den Glyx besorgt und angelesen. Da würde ich einteilen in langsam wirkend, mittel wirkend und schnell wirkend und für jede Gruppe ein paar wenige Male gucken, wie hoch der BZ danach geht.
    Wenn du das weißt, kannst du dich in der Menge der KH etwas danach richten und ggf. von den schnell anflutenden Lebensmitteln nur geringere Mengen essen. Das wäre eine sinnvolle Präventivmaßnahme.
    Wenn du in etwa weißt, wie schnell eine bestimmtte Menge "ins Blut geht" dun die Menge danach richtest, ist dann nicht jedes Mal ein neuer BZ-Test erforderlich.

    Sinnvoll zur Prävention ist es sicher auch, wenn du einen "Verdauungsspaziergang" nach dem Essen einlegst. Bewegung macht insulin-sensibel, d.h. das KH bei Bewegung schneller aufgenommen werden und der BZ niedriger bleibt.

    Es schont die Bauchspeicheldrüse auch, wenn du anstatt von wenigen großen Mahlzeiten (wo viel KH auf einmal zu bewältigen sind) lieber mehrere kleine Mahlzeiten einlegst. Dann ist der Insulinbedarf jeweils geringer und kann besser abgefedert werden.

    Auch die Nahrungszusammensetzung der einzelnen Mahlzeit hat einen deutlichen Einfluss auf das benötigte Insulin. Am wenigsten Insulin (-> geringster BZ-Antieg) brauchst du bei Eiweißmahlzeiten (viel Eiweiß, wenig KH, wenig Fett). Auch recht wenig brauchst du bei meditrraner Kost (Viel KH, wenig Eiweiß, wenig Fett). bereits recht viel Insulin braucht es, wenn du eine Mahlzeit mit gleichermaßen viel Fett und KH (und wenig Eiweiß) zu dir nimmst, der max. Insulinbedarf ergibt sich bei fast food: gleichermaßen viel Eiweiß wie auch Fett wie auch KH.
    Da gibt´s ein gutes Buch zu: satt schlank gesund - das Ernährungspraxisbuch nach dem Insulinprinzip von Pape/ Schwarz / Gillessen. Ursprünglich zum Gewichtabnehmen und -halten geschrieben, aber wenn du dir das durchliest und klar machst, was die Aussagen für die jeweilige Insulinproduktion bedeuten, müsste das auch für dich eine gute Alltagshilfe sein.

    Apropos, falls Übergewicht vorliegt, trägt eine Gewichtsabnahme natürlich auch noch zu einer Verbesserung der Insulinsensibilität und damit zu besseren BZ-Werten bei.


    Herzliche Grüße Anke von www.diabetes-in-frage-und-antwort.de
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 01:51:52
    Moin Anke,

    hatte Dich schon vermisst ;-)

    Die eigene Erfahrung und viele Beobachtungen aus der Selbsthilfe zeigen weit überwiegend, dass beinahe ausschließlich Stärke=Zucker den Typ2-BZ messbar bewegt, ganz im Gegensatz zum Typ1, bei dem auch Protein sein Insulin verlangt, wenn auch sehr viel später und zusätzlich zum Basal, und Fett häufig auch beachtet werden will.

    Was mich immer mehr interessiert:
    Irgendwo (auf Deiner HP?) hatte ich gelesen, dass Du Typ1 bist? Wie hältst Du's mit Deinem BZ-Verlauf und mit Deinem HBA1c?

    Bisdann, Jürgen von Jürgen
  • Helga

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 03:29:21

    Hallo Jürgen, Franziska und Anke,

    danke Euch für die vielen guten Tipps und die liebe Unterstützung, die man von Euch hier bekommt!! Vieles klärt sich und die Zusammenhänge fügen sich. Eure Hilfe ist da einmalig! (Übergewicht habe ich zum Glück nicht, eher zu wenig)

    Mich würde hierzu noch Eure Meinung interessieren:

    Ich stelle fest, dass die 1. Mahlzeit des Tages die problematischte ist. Wobei es egal ist, ob diese gleich morgens oder erst mittags ist. (ich esse auch oft erst am Mittag zum ersten Mal) So habe ich diese Woche z.B. 4 Mal ein identisches Vollkornmüsli mit Obst gegessen und der 1-Std-Wert war immer um die 125. Heute war der Wert bei exakt gleicher Menge und Zusammensetzung 170 !!! Ich war geschockt. Nach 2 Stunden war der Wert 117 und nach 3 Stunden dann 90. Kann das wirklich daran liegen, ob ich es als erste Mahlzeit esse oder später am Tag oder Abend, nachdem ich alle 2 - 3 Stunden etwas gegessen habe? Kennt Ihr das auch, dass exakt das gleiche Essen (wirklich mit dem Messlöffel abgezählte Flocken, etc.) so unterschiedliche Wirkungen hervorruft?

    Lieben Dank und
    herzliche Grüße
    Helga



  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 11:22:29
    also erstmal zu den visuellen teststreifen. die messwerte, die ich mit den teststreifen mache sind in etwa mit denen des one touch ultra vergleichbar, weiche jedoch von denen des FreeStyle ab, das hängt jedoch damit zusammen, ob die geräte plasmakalibriert sind oder nicht. der einzige nachtei der optischen teststreifen ist, daß die werte digital ablesbar sind, was für dich jedoch kein nachteil ist. man kann mit den teststreifen auch eine insulintherapie machen, wogei für dich die tendenz deiner bz-entwicklung wichtiger ist.

    btw ist adrenalin ein gegenspieler des insulin, besonders wichtig beim aufwachen und morgens bzw nach dem mittagsschläfchen zum aufwachen. von thomas2002
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 13:21:27
    Moin Helga,

    die überwiegende Mehrzahl von uns teilt die Erfahrung, dass die selbe Menge KHs zu allen übrigen Tageszeiten sehr viel weniger BZ-Anstieg macht als zum Frühstück. Deswegen wirst Du in vielen Foren und Newsgroups Leute finden, die zum Frühstück die wenigsten bis keine KHs essen. Nicht, dass sie alle ganz darauf verzichteten, aber eben zum Frühstück.

    Und Du wirst einige finden, die gute Erfahrungen damit machen, dass sie gleich zu Beginn ihres Tages eine kleine Menge KHs vorschießen, so gewissermaßen zum Anstoß der richtigen Funktion. Das ist bei manchen ein Bonbon, bei anderen ne halbe Scheibe Brot oder auch ein entsprechendes Stück Obst. Das entspricht dann vielleicht auch Deiner Erfahrung, dass beinahe unabhängig von der Tageszeit das den vergleichsweise meisten BZ-Anstieg macht, was Du zuerst am Tag isst und dass es mit allem übrigen danach sehr viel einfacher geht.

    Und Dinge, die man gerne isst, die aber den BZ als Ganzes zu hoch treiben, kann man auch aufteilen und völlig ungefährlich den Tag über genießen. Ich hab mal in einer Newsgroup jemanden gekannt, der um Weihnachten rum mit solchen Überlegungen anfing, wie die Dich jetzt uMTReiben. Und ihn ärgerte gewaltig, dass eine Apfelsine, die er für sein Leben gern aß, seinen BZ noch gewaltiger antrieb, als eine Scheibe Brot.
    Als zuerst jemand vorschlug, dass er sich so ein Teil doch ganz bequem über den Tag verteilt stückchenweise einverleiben könnte, war die Vorstellung für ihn so abwegig, dass er am Keyboard sehr unfreundlich geworden ist. Ein paar Tage später dann die Erfolgsmeldung: Über den Tag verteilt fiel die Apfelsine nicht nur im BZ überhaupt nicht auf, sondern sie schmeckte ihm sogar noch besser :-)

    Dazu passt übrigens, worauf Anke auch schon hingewiesen hat: mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt machen einen regelmäßigeren und flacheren und niedrigeren BZ-Verlauf, als wenige große.

    Bisdann, Jürgen
  • www.diabetes-in-frage-und-antwort.de

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 14:56:42
    Moin Jürgen :-))

    Fein. Ich werde gern vermisst ...

    Vor der Frage nach meinem BZ-Management fürchte ich mich schon lang ... ;-)

    Kurzzusammenfassung:
    Diabetes seit 7. Lj.

    Kindheit: sehr strenge BZ-Führung
    (durch die Eltern ...)

    Jugend: über die Stränge geschlagen, HbA1c bis 13, sofern überhaupt mal gemessen.

    Junges Erwachsenenalter: Studium. Erstes medizinisches Wissen. Panik. Überall Spätfolgen lauern gesehen. BZ-Führung ultra-konsequent. Trotz enormer Ausbildungsanforderungen HbA1c teilweise nur knapp über 5, nie über 6,5.

    Heute: Arbeit. Alltag. Diabetes ist nicht alles. Es gibt auch noch weitere schöne Dinge ;-)
    Wissen, was schadet. Erfahrung, was der Körper aushält.
    Vorsicht, Umsicht, keine Panik mehr. HbA1c bis 7, allerdings selten wirklich weit drunter.

    Der ärztliche Beruf ist nicht gerade gesundheitsfördernd für die Betroffenen. Wenn man erst mal Arzt ist, ist die Chance groß, dass man bald schon crhonischer Patient wird. Gott sei dank muss man sich aber nicht auf die Spätschäden des Diabetes konzentrieren, das es auch jede Menge anderer Gesundheitsschäden gibt, die man sich als junge Ärztin beruflich anerziehen kann :-)))

    Herzliche Grüße Anke von www.diabetes-in-frage-und-antwort.de
  • Helga

    Rang: Gast
    am 26.08.2007 16:58:57
    Hallo Thomas,
    hallo Jürgen,

    erst mal vielen Dank, Thomas, für die Infos zu den Teststreifen. Ich werde mir heute mal welche bestellen und damit experimentieren.

    Jürgen, Dein Beitrag hat mich richtig gefreut! Zwar ist der Sachverhalt an sich ja nicht erfreulich, aber dass Du (auch quasi im Namen anderer, die Du kennst) meine Beobachtung bestätigst! So weit habe ich mich also schon in diese Thematik "eingearbeitet" und bin schon auf dem Wege, meine Beobachtungen sortieren zu können. Das freut mich. Das mit dem Starter am Morgen werde ich auf jeden Fall ausprobieren und nun ganz besonders darauf achten, was meine 1. Mahlzeit am Tag ist (egal, ob ich sie früh morgens oder am Mittag esse) und natürlich die "Spezialitäten" in kleinen Portionen.

    Übrigens habe auch ich festgestellt, dass schwarze Bitterschokolade mit 80% bei mir den BZ so gut wie gar nicht beeinflusst. Ich mochte nie Bitterschokolade und selbst teure Sorten wie Lindt schmeckten mir immer etwas seifig. Nun habe ich mal die 80% von Rausch probiert und muss sagen, diese Bitterschokolade schmeckt sogar mir so phantastisch, dass ich mir da hin und wieder (!) ein Stückchen gönnen kann. Da sie sehr hart ist und trotzdem cremig, kann man sie gaaanz langsam im Mund zergehen lassen :-)) Ansonsten habe ich alles Naschwerk gestrichen.

    Danke Euch!

    Liebe Grüße
    Helga