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drogen
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leecher
Rang: Gastam 20.07.2007 20:31:34
hallo habe diabetes typ 1 seit 5jahren.
ja 4jahre davon hatte ich einen hb1ac zwischen 5,6 und 7,5.
rauche aber viel von dem sogenannten cannabis und rauche, frage mich ob das mit viel schädlicher als bei gesunden menschen.
gruß von leecher -
ANONYM
Rang: Gastam 21.07.2007 09:55:32
Ob Diabetiker oder nicht, Cannabis schädigt das Gehirn, und das ist nicht wieder zu heilen. von ANONYM -
PhoeBee
Rang: Gastam 24.07.2007 00:17:51
Hey
hab deinen Text gelesen und ich muss sagen dass ich auch nicht behaupten kann, dass es sich auf den BZ auswirkt...man hat uns früher (hab seit gut 16jahren Diabetes) gesagt dass das rauchen egal ob es zigaretten sind oder anderes......
ich smöke selber mal ganz gern...mal mehr mal weniger aber .......
Aber ich hab bei mir nix besonderes festgestellt..... von PhoeBee -
Pia
Rang: Gastam 24.07.2007 11:09:02
Cannabis schädigt das Gehirn? Woher weißt du das? Mach dir mal die Mühe und recherchiere das Pro und Contra Cannabis und du wirst überrascht sein, dass es rein medizinisch -gerade in der Schmerztherapie- mehr Pro als Contra Cannabis gibt. Nur die Deutschen sind so "bekloppt". Es ist immer eine Frage des Einsatzes und der Dosis.
von Pia -
Fuchs
Rang: Gastam 25.07.2007 11:50:52
Hallo,
ich denken NIEMAND wird ernsthaft bestreiten, dass der sehr regelmäßige Konsum von Cannabis ernsthafte und nicht zu unterschätzende Folgen habe kann - und wohl auch in den allermeisten Fällen auch solche Folgen tatssächlich nach sich zieht.
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen sagt hierzu:
"Zwar hat der Konsument selbst ein Gefühl erhöhter Leistungsfähigkeit, die jedoch objektiv betrachtet immer mehr abnimmt. An die Stelle geordneten Denkens und logischer Schlussfolgerungen tritt häufig eine Art Scheintiefsinn, wovon vor allem Sorgfaltsleistungen betroffen sind.
Im Zusammenhang mit dem genannten Amotivationssyndrom zeigt sich ein zunehmendes allgemeines Desinteresse, gepaart mit verminderter Belastbarkeit. Der Konsument zieht sich immer mehr in sich zurück und wird sich selbst und den Aufgaben des Alltags gegenüber immer gleichgültiger: Er fühlt sich den Anforderungen der Leistungsgesellschaft allmählich immer weniger verpflichtet, aber auch immer weniger gewachsen, und schert mehr und mehr aus seinem bisherigen sozialen Gefüge aus."
Dies und viel mehr unter: www.dhs.de
Dass in einzelnen Fällen bei Erkrankungen der Konsum von Cannabis "förderlich" auf die Psyche des Patienten haben kann, muss sicherlich NICHT bestritten werden.
Es ist und bleibt allerdings eine DROGE.
von Fuchs -
Pia
Rang: Gastam 26.07.2007 09:56:29
Zitat: Dass in einzelnen Fällen bei Erkrankungen der Konsum von Cannabis "förderlich" auf die Psyche des Patienten haben kann, muss sicherlich NICHT bestritten werden. Zitatende.
Füchslein, Füchslein, du solltest ausreichender recherchieren, gerade was den Einsatz von Cannabis z.B. in der Schmerztherapie angeht. Förderlich auf die Psyche? Du hast wirklich leider keine Ahnung. Sei mir nicht böse, aber solches oberfläches Gerede macht mich echt wütend. Du plapperst einfach etwas nach und hast in Deinem Leben wahrscheinlich noch nie Cannabis konsumiert.
Als der Treaderöffner nach dem Einfluss von Cannabis auf den BZ fragte, ging er sicherlich NICHT von Drogenmissbrauch aus.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass der GEZIELTE MEDIZINISCHE Einsatz von Cannabis sich positiv auch auf den BZ auswirken kann, sekundär auf jeden Fall.
Aber solange in Deutschland die Mediziner es nicht hinbekommen, Schmerzpatienten optimal zu behandeln, braucht man sich über einen Einsatz von Cannabis in der Medizin keine Gedanken zu machen. von Pia -
Krümel
Rang: Gastam 29.07.2007 14:33:36
Hallo Pia,
mit Deinem Hinweis auf die Schmerztherapie liegst Du vollkommen richtig und das wird auch von Ärzten in keinster Weise bestritten. Du kannst daraus aber nicht ableiten: Rauchen schadet der Gesundheit nicht! Was z. B. ist mit Durchblutungsstörungen etc.?
Evtl. denkst Du mal darüber nach.
Es grüßt in die Runde
Krümel -
Anonym
Rang: Gastam 08.08.2007 18:15:47
Ich kann Dir nur raten, lass die Hände davon. Wie schon oft hier gesagt wurde schädigt es das Gehirn und die andere Sache ist die, wenn Du es geraucht hast fällst Du ja in eine Phase von Gleichgültigkeit und dann wird Dich wahrscheinlich auch der Diabetes nicht mehr wirklich interessieren. Du vernachlässigst dann eventuell eine Spritze zu setzen. Außerdem bekommen viele Menschen nach dem Konsum eine Art Heisshunger, was man dann ja als Diabetiker auch beachten muss. Je öfter Du es rauchst umso mehr Gleichgültigkeit entsteht. So wie Du schreibst denke ich nicht das Du es einsetzt weil Du Schmerzen hast, sondern weil es einfach nur ein schönes Gefühl ist. Aber auf lange Sicht ist es das nicht wert. Deine Gedächtnisfunktion läßt nach, wo wir wieder beim Thema spritzen wären und ein gutes Gedächtnis von Vorteil ist :-) -
ortsejam
Rang: Gastam 11.08.2007 21:53:56
Naja habt ihr schonmal Cannabissüchtige am Bahnhof betteln sehen? - ich nicht. Alkis hängen da haufenweise rum. Sicherlich gibt es auch negative Eigenschaften, aber Spritze vergessen ect., man kann auch alles schlecht reden. Sollte das bei einem der Fall, muss man sich halt für sich fragen, ob es die geeignete Droge ist. Fakt jedoch ist, dass es im Gegensatz zu Alkohol keinen EInfluss auf den SToffwechsel hat und das ist für einen Diabetiker jawohl ein Riesenvorteil und das war hier schließlich auch die Frage. von ortsejam -
Anonym
Rang: Gastam 19.08.2007 02:01:09
Na wenn Du meinst! Natürlich ist Alkohol schlechter für den Stoffwechsel als vielleicht mal eine "Tüte" zu rauchen! Aber DAS war hier nicht das Thema. Der Fragende schreibt selbst, dass er oft Cannabis raucht und das wirkt sich nun mal bei Gesunden sowie bei Diabetikern nicht gut aus. Ich arbeite mit Betroffenen und sehe es Tag für Tag. -
Lina Solas
Rang: Gastam 25.03.2009 15:01:12
Also ich denke, es ging dem Verfasser des ersten textes wohl eher darum, ob er sich Sorgen machen muss, dass Cannabis sich negativ auf seinen Blutzuckerspiegel auswirkt. Ich hatte mir von den Diskussionen hier mehr Versprochen, da ich festgestellt habe, dass es im Zusammenhang Diabetes+Drogen vergleichsweise sehr wenig an Material im Internet gibt... -
Serotonin
Rang: Gastam 15.06.2009 17:40:22
Ich selbst konsumiere seit meinem 15. Lebensjahr regelmässig Cannabis. Bin jetzt 56 und habe seit ca10 Jahren (genetisch bedingten) Diabetes. Eine Beinflussung des Zuckerspiegels durch Kiffen konnte ich nicht feststellen - ich messe regelmässig und halte meinen Hba1c ohne Medikamente mit Sport und Ernährung konstant auf 6,5. Meine Gehirnleistung hat sich in den letzten Jahren messbar verbessert und ich lerne extrem leicht und schnell. Erst dieses Jahr eine schwierige IT-Zertifikation mit Maximalpunkten abgeschlossen.
Noch ein Zitat:
Wissenschaftler des Hadassah Universitätskrankenhauses in Jerusalem untersuchten die Wirkungen des Pflanzencannabinoids Cannabidiol (CBD) auf die Entwicklung von Diabetes bei Mäusen, die aus genetischen Gründen einen Diabetes entwickeln. So genannte NOD-Mäuse entwickeln im Alter von 4 bis 5 Wochen eine Insulitis, gefolgt von Diabetes mit einem Median von 14 Wochen. Eine Insulitis ist eine Entzündung der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren, und Diabetes ist ein Ergebnis der Zerstörung dieser Zeilen.
NOD-Mäuse, die im Alter von 6 bis 12 Wochen 10 bis 20 Injektionen von CBD (5 mg pro Kilogramm Körpergewicht) erhalten hatten, wiesen eine signifikant auf 30 Prozent reduzierte Häufigkeit von Diabetes gegenüber 86 Prozent in der unbehandelten Kontrollgruppe auf. Bei den Mäusen, die in der behandelten Gruppe einen Diabetes entwickelten, war der Beginn der Erkrankung zudem deutlich verzögert. Die Blutspiegel von zwei Zytokinen, die Entzündungen fördern, IFN-Gamma und TFN-Alpha, sind bei NOD-Mäusen im Allgemeinen erhöht. Eine Behandlung mit CBD verursachte eine signifikante Reduzierung (mehr als 70 Prozent) der Spiegel beider Zytokine. In einem anderen Experiment wurden mit CBD behandelte Mäuse 26 Wochen lang beobachtet. Während die fünf Kontroll-Mäuse sämtlich einen Diabetes entwickelten, waren drei der fünf mit CBD behandelten Mäuse nach 26 Wochen frei von Diabetes.
Die Forscher folgerten, dass eine Bestätigung der beobachteten immunmodulatorischen Wirkungen von CBD "zur klinischen Anwendung dieser Substanz bei der Vorbeugung des Typ-1-Diabetes" und möglicherweise weiterer Autoimmunerkrankungen führen könnte. Sie wiesen daraufhin, dass viele Patienten, bei denen ein Typ-1-Diabetes diagnostiziert wird, zum Zeitpunkt der Diagnose eine ausreichende Zahl restlicher Zellen, die Insulin produzieren, aufweisen. Diese Patienten könnten Kandidaten für eine immunmodulatorische Behandlung sein.
(Quelle: Weiss L, Zeira M, Reich S, Har-Noy M, Mechoulam R, Slavin S, Gallily R. Cannabidiol lowers incidence of diabetes in non-obese diabetic mice. Autoimmunity 2006;39(2):143-51) von Serotonin -
robert hundt
Rang: Gastam 24.06.2009 19:25:01
da hat aber jemand unheimlich ahnung vom thc.........
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robert hundt
Rang: Gastam 24.06.2009 19:28:24
da haste n wahres wort jesprochen :)) von robert hundt