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  • Carsten

    Rang: Gast
    am 15.07.2007 16:00:30
    Hallo,
    welche Erfahrungen positiv/negativ habt ihr mit DMP gemacht? Wie sind die Informationen eurer Ärzte und KK zu den DMP´s, reichen sie euch? Was fehlte Euch an Informationen? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Euch und euren Ärzten? Habt ihr das Gefühl aktiv und partnerschaftlich beteiligt zu sein?

    Ich bin Student der Pflegewissenschaft und wir möchten ein Informationsblatt zum DMP Diabetes für Betroffene erstellen.

    Von daher interessieren mich eure Meinungen und Erfahrungen, schließlich geht es um Euch.

    Ich bedanke mich im Vorraus für eure Antworten.

    Gruß Carsten
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 16.07.2007 10:26:43
    Die KK sind scharf auf DMPler, weil sie eine Kopfpauschale von 5.800 ¤ oder noch mehr bekommen. Ich habe nicht unterschrieben, auch weil mein Doc davon nicht begeistert ist (Datenmüll).

    In einer 1. Studie nach einem Jahr hat sich herausgestellt, daß es nur eine minimale Verbesserung im HbA1c bei den Probanden gab. Und dafür werden hunderte Mio ¤ verpulvert.

    Ich bin auch so nach wie vor 1x im Quartal bei meinem Doc. von Reinhard
  • Pia

    Rang: Gast
    am 16.07.2007 13:39:15
    Lieber Reinhard,
    den Zusammenhang versteh ich nicht.
    Ob der HBA1C-Wert sich verbessert statistisch gesehen, dafür ist weder die KK noch das Programm zuständig, sondern der Patient selbst. Oder nicht?
    DEIN Arzt hätte mehr Arbeit. Klar, dass der davon nicht begeistert ist. Denn, so , wie ich das verstanden habe, wären die Ärzte dann verpflichtet, Dir 1 mal im Quartal schriftlich zu berichten, was sie für dich abgerechnet haben bzw. die Untersuchungsdaten zukommen zu lassen, also den Patient unaufgefordert zu informieren...das fände ich nicht mal so schlecht...und es sollte wohl auch ein Datenaustausch unter den Ärzten stattfinden. Auch das fände ich gut, denn im Moment rennt manm doch von Arzt zu Arzt und jeder behandelt EIN Organ, Keiner betrachtet den Menschen als Gesamteinheit. Das heißt, meinen Diadoc interssiert mein Blutdruck oder die Medikamente, die ich noch nehmen muss, NULL.
    Frage mal deine KK, was das Programm beinhaltet, nicht deinen Arzt;-) 2 Ansichten sind immer besser... von Pia
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 17.07.2007 12:00:13
    Mein Diabetologe ist zum Glück kein Schmalspurgeist. Im übrigen war Ullas Anspruch, durch DMP die Behandlung und damit auch die Werte der Patienten zu verbessern, und das scheint nicht zu klappen.

    Von einer befreundeten anderen Arzfamilie weiß ich, daß
    sie bzw. der betreffende Hausarzt nicht nur mit Diabetes-DMP belastet wird, sondern auch mit denen für Asthma, Herz bzw. Bluuthochdurck und Brustkrebs.

    Die Ärzte werden immer mehr mit Bürokram belastet und haben immer weniger Zeit, mit dem Patienten zu sprechen. Mein Doc ist da zum Glück noch anders und koordiniert auch notwendige andere Arztbesuche. von Reinhard