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  • Wolfgang

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 15:17:29
    Seit ca. 7 Jahren bin ich Diabetiker Typ 2 mit leichtem Übergewicht, sportlich äußerst aktiv, da ich vor 10 Jahren einen schweren Herzinfarkt hatte. In den letzten 7 Jahren habe ich alle erdenklichen BZ Medikamente einnehmen müssen. Mit mäßigem Erfolg, da ja irgendwann die Bauchspeicheldrüse nicht mehr so mitmacht. Ausserdem gab es da das Problem mit der ständigen Unterzuckerung und dem dann folgenden GEGENESSEN!!.
    Nun bin ich bei BYETTA in Verbindung mit Metformin 1000 (2xtägl) angelangt.
    4 Wochen BYETTA 5 und seit 3 Tagen BYETTA 10. Es stellen sich jedoch wieder Nebenwirkungen ein, wie anfangs mit dem BYETTA 5.
    Allerdings sind meine BZ-Werte nach der relativ kurzen Zeit ausgesprochen gut.
    Mein HBA1 c ist nach 4 Wochen von 8,6 auf 7,0 heruntergegangen. Ausserdem habe ich seither 2 Kg abgenommen.
    Wenn nur diese verdammte Übelkeit und die Verdauungsprobleme nicht wären.
    Das alles werde ich aber noch einige Zeit in Kauf nehmen in der Hoffnung, daß es nachläßt. Vielleicht hat ja schon jemand weitergehende Erfahrungen gemacht.
    Gruß Wolfgang
  • Pia

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 17:10:37
    Lieber Wolfgang, aus deinem posting geht nicht hervor, wie lange du metformin schon nehmen musst. Zu Byetta kann ich dir nichts sagen, über Metformin haben hier schon einige bestätigt, dass es mit viel Übelkeit verbunden war. Was meinst du, kommt die Übelkeit und die Verdauungsprobleme vom Byetta oder vom Metformin? Also von Metformin nimmt man nicht ab, das blockiert "NUR" die Leber. Zu Metformin findest du sicher ne Menge Beiträge.
    Ich habe Metformin nicht vertragen, musste mich übergeben, und es wurde sofort abgesetzt. Wenn deine Beschwerden vom Metformin kommnen.. auf das kann man glaub ich gut und leichter verzichten. Ich denke, du solltest noch mal mit deinem Arzt sprechen, vielleicht kann ja schon ein Telefonat Hilfe und Klarheit für dich bringen.
    Ich wünsche dir gute Erfolge. Herzlichen Glückwunsch zur Gewichtsabnahme! von Pia
  • Wolfgang

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 19:21:26
    Hallo Pia,
    also das Metformin nehme ich zeitgleich mit dem BYETTA seit nun 35 Tagen.
    Welches Medikament die Beschwerden verursacht kann ich nicht sagen, da bei beiden gleiche Symptome als Nebenwirkungen bekannt sind. Ich denke, ich werde mich noch ein paar Tage damit abfinden bevor ich meinen Doc anspreche. Übrigens ist mir klar, daß man von BYETTA abnimmt, es verzögert u.a. die Magenentleerung und bremst somit das Hungergefühl.
    Gruß Wolfgang
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 19:28:34
    Moin Wolfgang,

    Google hat ne ganze Menge von wegen Unverträglichkeit drangegebenen Byetta-Versuchen. Warum willst Du die Sammlung unbedingt um Deinen Fall erweitern?

    Byetta verstärkt quasi die Wirkung des eigenen Insulins. Das wäre bei Dir vor 8 Jahren prima gewesen. Inzwischen hast Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr als die Hälfte an produzierenden Inselzellen verloren, und der Rest strampelt den ganzen Tag wie verrückt, um Deinen Bedarf in einem für Dich noch immer ausgesprochen ungesunden Bereich zu decken.

    Wenn Du einmal in die Praxisleitlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft schaust, kannst Du nachlesen, dass herzkreislaufkranke Diabetiker ihren Blutzucker nach Möglichkeit immer und vor allem auch spätestens 2 Stunden nach jedem Essen unter 140 halten sollen, weil höhere BZs alles mögliche und vor allem die Gefäße belasten. Spätestens 2 Stunden nach jedem Essen unter 140 heißt auch HBA1c unter 6,5. Das bedeutet, dass Dein Diabetologe Dich seit Jahren unter Standard behandelt, es sei denn, Du hättest das so gewünscht.

    Du kommst eh ums Insulinspritzen nicht rum, es sei denn, Du wolltest in den nächsten 5 Jahren sowieso den Löffel abgeben. Also warum machst Du nicht Nagel mit Kopf und verstehst den Wink mit dem Übelkeitszaunpfahl als endgültigen Anstoß zum Übergang auf Insulin und zu Deinem Weg zu nem meistens wieder gesunden Blutzucker?

    Bisdann, Jürgen
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 19:53:22
    hallo wolfgang,
    es gibt einige die byetta nicht vertragen, im verhältnis u denen die metformin nicht vertragen ist das die minderheit.
    als erstes würde ich das metformin weglassen,
    und wenns dann micht "kurzfristig" - normale -bz werte gibt, ohne übelkeit, istder vorschlag von jürgen
    der beste.
    mfg klaus von klausdn
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 21:44:17
    Hallo,

    bisher wurde dein Diabetes mit oralen AntiDiabetika vielleicht etwas suboptimal behandelt. Vermutlich war die Stoffwechselführung selten im guten Bereich, d.h. Langzeitwerte unter 6,5%.

    Ob du nun mit dem neuen Medikament Byetta normnahe Zielwerte erreichst, ist fraglich, unter Umständen musst du es ja auch wegen der Nebenwirkungen absetzen.

    Byetta( Wirkstoff Exenatide) ist zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit Metformin und/oder Sulfonylharnstoffen zugelassen und zwar nur bei solchen Patienten, deren Blutzuckerspiegel mit den maximal verträglichen Dosen der oralen Antidiabetika (Tabletten) nicht angemessen eingestellt werden kann.
    Wenn du Metformin ersatzlos absetzen möchtest, fällt die Indikation für Byetta weg.

    Um den Eiertanz zu beenden, wäre sicherlich eine Insulintherapie der Königsweg mit den geringsten Nebenwirkungen.

    Fundierte Erfahrungsberichte über die Anwendung von Byetta in Deutschland – Erfolg oder Misserfolg - sind mir leider noch nicht bekannt.

    Ich wünsche dir und deinem Arzt eine glückliche Hand.
    von Haschi
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 28.06.2007 21:58:30
    hallo wolfgang,
    man kann ohne probleme nur byetta nutzen, das metformin ist nicht zwingend dabei.
    unser höchste dia ebene hat in der shg von sehr guten ergebnissen bei byetta berichtet, ist ja auch teuer genug. - allerdings auch von einigen die es nicht vertrugen, aber das kann man ja ausprobieren,
    zumindest wenn du sport treibst/in bewegung bist solltest du die resistenz schon reduziert haben,
    der vorteil es soll keine hypos hervorrufen, so ist das messen nur kontrolle.
    mfg klaus
    von klausdn
  • Pia

    Rang: Gast
    am 29.06.2007 11:10:01
    Das würde ich persönlich auch so probieren: Metformin weg. Liegt es am Metformin, müsste es dir in 2-spätestens 3 Tagen wesentlich bessere gehen und die Übelkeit verschwunden sein. Probiers halt aus? Du spritzt noch kein Insulin? Oder habe ich das falsch verstanden? Also dann solltest du dem Rat der Jungs folgen und schnell zu einem Diabetologen gehen. Insulin spritzen ist nicht schlimm. von Pia
  • Wolfgang

    Rang: Gast
    am 29.06.2007 14:04:04
    Hallo zuzsammen,
    genau weiß ich noch nicht ob es die Lösung ist. Jedenfalls habe ich das Metformin gestern und heute mal weggelassen und siehe da, heute geht es mir besser.
    Anfang nächster Woche habe ich Termin beim Doc. Werde Euch informieren.

    Gruß Wolfgang
  • Pia

    Rang: Gast
    am 29.06.2007 14:41:47
    Liebes Wölfchen,
    ich freu mich echt für dich, das ist doch super! Und du kannst deinem Arzt nächste Woche eindeutig schon sagen, wovon dir schlecht war. Hast du Angst vor dem Insulin spritzen? Das wäre nicht selten, ich hatte auch Angst. Der Vorteil des Insulin spritzens ist der, dass du nicht "Hinterheressen" musst. Die Tabletten sind viel schlechter auf dein Essen abstimmbar. Mit Insulin folgst du einer "Grundanweisung" des Diabetologen und dann fummelst du selbst aus, was du wann wirklich brauchst. Und du hast den Heckmeck mit den Teststreifen nicht mehr. Das Insulin ist einem Pen, sieht aus wie ein dicker Kugelschreiber, man stellt an einem Rädchen die Einheiten ein und ab gehts. Die Nadeln sind so fein, dass die vom Blutzuckermessen mehr weh tut. von Pia