Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
studienplatzvorteil mit schwerbehindertenausweis?
-
herbst
Rang: Gastam 27.06.2007 23:27:20
Ich hab öfter gelesen, dass man mit dem Schwerbehindertenausweis Vorteile bei der Studienplatzvergabe bekommt.
Ich weiß allerdings nicht sehr genau bescheid, da mich das erst jetzt, nach dem abi, betrifft. ^^
weiß jemand, wie das abläuft? muss man eine kopie mitschicken oder ähnliches? -
Pia
Rang: Gastam 28.06.2007 17:00:36
Am besten, du rufst direkt in der Studienabteilung der Universität an, an der du dich bewerben willst oder bei der ZVS. So auf Hörensagen würde ich mich nicht unbedingt verlassen.
http://www.zvs.de/
Das ist der link dazu, vielleicht findest du hier schon deine gewünschten Informationen. von Pia -
Fuchs
Rang: Gast -
Pia
Rang: Gastam 03.07.2007 10:14:22
Lieber Fuchs,
ich wäre auf jeden Fall!! pro Erleichterungen für schwerbehinderte Studierende, aber strikt gegen eine bevorzugte Studienplatzvergabe. Mit welcher Begründung denn? Die Studienplatzvergabe ist so ein heftiges Geschäft, und die meisten dürfen erst im nächsten oder übernächsten Jahr studieren und gehen inzwischen arbeiten, falls sie einen Job finden.
Aber vielleicht habe ich triftige Gründe übersehen. von Pia -
Peter
Rang: Gastam 03.07.2007 19:21:45
So weit ich weiß gilt der Vorteil nur für universitäten die wohnortnah sind. So war es auf jeden fall zu den alten zvs zeiten noch, da ging ein teil der plätze nach noten weg und eben ein teil aus andren gründen, also z.B.wenn man rollstuhlfahrer ist, bei seinen eltern sucht und nun von dort aus studieren muss/möchte da eine eigene wohnung für das studium behindertengerecht umzubauen zu aufwändig ist. von Peter -
Fuchs
Rang: Gastam 05.07.2007 17:10:15
Was mich halt nervt sind die Leute, die vielleicht insulinpflichtig sind, ganz gut oder einigermaßen gut therapiert werden, und die dann ständig dem Schwerbehindertenausweis hinterher hecheln.
Ja, klar. Mit einer reellen körperlichen Behinderung/Beeinträchtigung sieht es ganz anders aus - aber viele Leute ticken eben ganz anders und wollen auf Teufel komm raus alles mitnehmen. Dass sie sich damit langfrist selber schaden, merken sie eigentlich nicht.
Vielleicht kann ja die Fragestellerin noch mal kurz über Ihre Behinderung berichten..
Fuchs -
pia
Rang: Gastam 05.07.2007 17:51:08
Also ich habe den Schwerbehindertenausweis eigentlich noch nie genutzt bzw. ausgenutzt, ich wusste gar nicht mal genau ob ich noch einen habe.
Ich wollte ihn deswegen für die Studienplatzvergabe ausnutzen, da ich wegen des Diabetes psychische Probleme hatte, und auch über 1 1/2 Jahre bei einer Psychologin war. Darunter haben auch meine Schulnoten gelitten, da ich in der Mittelstufe und auch noch in der 11. Klasse relativ gut war, aber in der 12. und 13. (die ja die wichtigen Schuljahre sind und in denen ich die Psychotherapie hatte) rapide schlechter geworden bin und dadurch letzendlich ein schlechtes Abitur gemacht habe.
Und ich habe meinen Diabetes immer noch nicht richtig im Griff, ich bin noch dabei den Hba1c Wert wieder in den grünen Bereich zu "bekommen". -
Fuchs
Rang: Gastam 05.07.2007 19:15:49
Meines Wissens nach kann die Schwerbehinderung von mehr als 50% im Zusammenhang mit einem sog. Härtefallantrag bei der Bestimmung des Studienortes behilflich sein. Wohl aber nicht, ob man überhaupt einen Studienplatz bekommt.
Was Du jetzt für eine Schwerbehinderung genau hast, habe ich i.ü. immer noch nicht verstanden. Wegen der momentanen oder damaligen psychischen Probleme?
Und:
Ich meine das nicht böse, aber wenn Du seit längerem Probleme mit dem Diabetes hast und das nicht alleine in den Griff bekommst, dann solltest Du erst einmal diese Sache mit der Krankheit regeln, bevor Du Dir noch eine weitere "Belastung" ans Bein hängst. Schon mal von Coping gehört? Hast Du "generell" diese psychischen Probleme? Oder etwa im Zusammenhang mit dem D.?
Fuchs
-
pia
Rang: Gastam 05.07.2007 19:59:58
Ich habe eine Schwerbehinderung von 50 % wegen des Diabetes. Das kommt daher, dass der Schwerbehindertenausweis beantragt wurde, als ich noch ein Kind war ( ich bekam mit 10 Diabetes) und man als Kind meist 50 % statt der üblichen 30 oder 40 % bekommt.
Die psychischen Probleme habe ich im Zusammenhang mit dem Diabetes und diese erschweren mir auch den Umgang mit diesem, aber wie gesagt, es ist auf dem Weg der Besserung und ich mache im Moment auch keine Psychotherapie mehr.
Und von coping habe ich tatsächlich bisher noch nichts gehört, habe aber eben mal bei wikipedia nachgeguckt. leider steht da nicht viel. weißt du da mehr drüber? -
Fuchs
Rang: Gastam 06.07.2007 11:34:06
Schau doch bitte mal unter
www.coping-schulung.de
nach. Dort findest Du auch Anschriften.
Was ich jetzt nach 3 x nachfragen immer noch nicht verstehe: WAS für eine BEHINDERUNG/BEEINTRÄCHTIGUNG hast Du denn jetzt ganz genau?
Ich bin auch seit vielen Jahren insulinpflichtiger Diabetiker, aber eine Behinderung/Beeinträchtigung habe ich nicht. Auf die Idee eines Schwerbehindertenausweises komme ich daher -jetzt- auch gar nicht.
Fuchs