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jürgen trunschke
Rang: Gastam 22.06.2007 20:37:01
ich habe folgendes problem:meine zuckerwerte spielen verückt.--eine woche klappt alles prima.die werte liegen zwischen
80 und 130.dann wiederum kann ich machen was ich will---die werte liegen dann bei 180--240.auch wenn ich korrigiere (ich spritze jeweils vor dem essen )passiert --NIX
wie gesagt:das geht dann auch so ca.eine woche.und dann wieder alles OK .
hat jemand ähnliche erfahrung?wie gehen sie damit um? vielen dank J -
Jürgen
Rang: Gastam 23.06.2007 02:21:41
kannst Du vielleicht mal am Beispiel Frühstück genauer beschreiben, was Du in welcher Abfolge tust und was dann einmal wie richtig und wie nicht so richtig funktioniert? von Jürgen -
jürgen T
Rang: Gastam 23.06.2007 22:00:09
also wie folgt:morgens 3 BE,spritze 12 einheiten. mittagags 4 BE,soritze 14 einheiten usw.mein zielwert ist 120.habe ich 160,spritze ich zur korrektur zusätzlich 3 einheiten mehr.müssten dann 100 sein.--so und das ist das was ich meine:eben an manchen tagen reagiert mein körper nicht darauf.es tritt das gegenteil auf .----zum beispiel heute.habe 190;spritze zur korrektur zusätzlich 6 einheiten.was passiert---habe heute mittag(nach 4 std.)210.--? ?
wie schon erwähnt geschiet das immer im wechsel.mal klappt's mal nicht.und zwischendurch nacht's 49 oder 52. das
NERVT. jürgen von jürgen T -
Jürgen
Rang: Gastam 24.06.2007 14:51:43
Moin Jürgen
nicht Deine Zuckerwerte spielen verrückt mit Dir, sondern Du spielst verrückt mit Deinen Zuckerwerten ;-)
Bitte nicht missverstehen! Das ist keine Kritik an Dir, sondern einzig an der Art, die man Dir für Deinen Umgang mit Deinem BZ beigebracht hat.
Du must einfach rausfinden, wann das Insulin bei Dir wie lange wie intensiv wirkt, was Du dir spritzt. Dazu brauchst Du Zeit und Geduld, und dann spritzt Du z.B. bei 120 für 2 BE, isst die aber nicht, sondern misst in 10-Minuten-Schritten und isst erst EINE HALBE BE, wenn der BZ 100 unterschreitet, und misst weiter und isst weiter 1/2 BE, wenn der BZ bei einer Messung 100 unterschreitet, usw. usw. Dein Versuch endet mit dem Häppchen, nach dem der BZ nur noch ansteigt und nicht wieder absinkt.
Natürlich schreibst Du alles fein auf und siehst dann
a) selbstverständlich beim ersten Absinken unter 100 den Wirkbeginn des Insulins und
b) dort, wo die Häppchen am schnellsten hinter einander passten, das Wirkmaximum und
c) den Wirkauslauf des gespritzten Insulins beim vorletzten Häppchen, also bei dem, nach dem der BZ noch einmal unter 100 abgesunken ist.
Solche Testreihen sagen nicht, dass Du nun immer so essen musst, aber z.B. wie lange Du am besten vor dem Essen spritzt, damit die Futter- und die Insulinwirkung sich optimal ausgleichen. Vorsicht: das kann morgens sehr viel länger sein, als im weiteren Tagesverlauf!
Und mit solchen Testreihen findest Du heraus, wie viele BEs Du auf einmal essen kannst, ohne Deinen grünen Rahmen von 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach dem Essen zu überschreiten.
Das ist enger, als Dein Dok Dir geraten hat. Aber es ist erstens gesünder, weil näher am gesunden Verlauf, und hilft Dir zweitens mit dem Insulin, das Deine Bauchspeicheldrüse vielleicht noch selbst macht. Denn Lada ist nun einmal durch eine zwar meistens zu geringe, aber über lange Anfangszeiten unbestimmte und unregelmäßige eigene Produktion gekennzeichnet. Und die wird immer von BZs > 100 stimuliert und sorgt damit für ein im Grunde eben vermeidbares Stück Durcheinander in Deinem BZ-Verlauf.
Bisdann, Jürgen -
dipa
Rang: Gastam 25.06.2007 01:18:42
Hallo, der Vorschlag meines Vorgängers ist sehr vernünftig.
Wenn du herausfindest, wann du spritzen musst und wieviel, kannst du eine optimale Einstellung erreichen.
Ich hatte ein ähnliches Problem und der Vorschlag vom Arzt war mehr Insulin zu spritzen.
Damit war ich nicht einverstanden und ging dagegen radikal vor.
Ich versuchte eine optimale Einstellung zu erreichen und das ging nur, wenn ich herausfand, wann meine Bauchspeicheldrüse mir Insulin zur Verfügung stellt und wieviel.
Ich beschloss damals testweise 1-2 Wochen kein Insulin zu spritzen bei 30! IE am Tag.
Das Ergebnis war, ich verlängerte die Testphase auf 4 Wochen und hatte danach fast die Werte, die ich mit Insulin erreicht habe.
Wider Erwarten musste ich nicht die Tablettendosis erhöhen, sondern verringern.
Fazit nach 4 Wochen war, von 30 auf 0 IE und Tabletten auf 50% reduziert.
Da sieht man, was man mit einer optimalen Einstellung erreichen kann.