Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Sehr strenger Diabetologe
-
Ursel
Rang: Gastam 23.06.2010 17:07:59
Ja, ich bin weiblich, und genauso wie du sehe ich das.
Aber ich denke, die Diskussion darüber würde hier zu weit führen.
Liebe Grüße. -
eh
Rang: Gastam 23.06.2010 18:22:34
Ich bin auch weiblich und ob du es nun glaubst oder nicht, ich will kein Lob hören, sondern ein vernünftiges Gespräch mit meinem Arzt führen, das mit weiterbringt. So etwas verstehe ich unter einem mündigen Patienten. Ein Arzt soll mich weder dumm anmachen, weil meine Werte mal nicht gut sind und er braucht mir auch nicht den Kopf tätscheln, wenn sie gut sind.
Ich weiß nicht, warum dieser Arzt so kompetent und toll sein soll, das Getue bei den Werten würde mich abschrecken. Ein guter Diabetologe sollte auch wissen, daß sich BZ Werte nicht steuern lassen wie bei einer Maschine, das wirst du im Lauf der Zeit auch noch merken. Dazu ist die ganze Angelegen viel zu kompliziert.
Ich war auch mal bei einem sog. Diabetes-Papst (den Namen will ich hier lieber nicht nennen) in der Klinik. Ich hab selten so einen Mist erlebt wie dort. Statt mich in das intensivierte Spritzen einzuführen, wie es besprochen war, hat er mich auf drei Spritzen mit Mischinsulin pro Tag "eingestellt". Das ging natürlich daneben.
Ich brauch keine hochgelobten Ärzte, sondern eine vernünftige Beratung. -
Ursel
Rang: Gastam 23.06.2010 19:13:48
Ich betrachte mich durchaus als mündigen Patienten, dazu habe ich bereits zu viele Erkrankungen hinter mir und manchem Arzt bin ich zu mündig, weil ich eben viele Kenntnisse habe.
Allerdings bin ich auf dem Gebiet Diabetes noch ein Laie und auch nicht mehr bereit, in meinem Alter noch ein Medizinstudium zu absolvieren.
Insofern muss ich mich ja auf irgendeinen Diabetologen verlassen und kann nicht von einem zum anderen hüpfen, um am Ende dann gar nicht mehr zu wissen, wer jetzt Recht hat.
Noch bin ich ja auf Tabletten, meine Werte sind in Ordnung und gewisse Lebensmittel muss ich eben vor allem in Bezug auf die Menge noch austesten.
Es hat mich halt nur gewundert, dass er bei meinem im Verhältnis zu anderen geringen Zucker so hartnäckig auf bestimmten Werten bestanden hat.
Vielleicht war er an dem Tag auch einfach nur schlecht drauf. Selbst bei Ärzten soll das mal vorkommen. -
peter
Rang: Gastam 23.06.2010 20:35:06
jetzt erschließt sich uns die motzerei des doc.
denn du bist auf dem holzweg, diabetes ist nämlich eine der wenigen wenn nicht die einzige erkrankung bei der, der "patient" das sagen hat.
er wollte dich wecken , damit du dich informierst,
und nicht einschläfst, und deinen diabetes "selbst" in die hand nimmst.
sorry ich hatte ihn falsch eingeschätzt. er ist wesentlich besser. von peter -
Ursel
Rang: Gastam 23.06.2010 21:14:33
Das stimmt so nicht.
Aber das kannst du nicht wissen.
Er kennt mich sehr gut und weiß, dass ich meine Angelegenheiten, medizinische und andere, sehr wohl selbstbestimmt und verantwortlich in die Hand nehme und genommen habe.
Und als ich bei ihm den Termin hatte, besaß ich die Diagnose ja bereits seit 2 Wochen und hatte sofort, auch bereits mit Erfolg, begonnen, mich komplett auf diese Erkrankung umzustellen.
Mich als arztgläubig zu bezeichnen (ich weiß, das hast du nicht), würde jeden Arzt, mit dem ich bisher zu tun hatte, in schallendes Gelächter ausbrechen lassen. -
eh
Rang: Gastam 23.06.2010 21:45:29
Wenn du glaubst, daß du dich in 14 Tagen auf den Diabetes eingestellt hast und Bescheid weißt, dann wirst du dich noch wundern.
Wieso kennt dich ein Diabetologe so genau, wenn du doch erst seit 14 Tagen Diabetes hast? Laß mich raten, er ist Hausarzt, bestenfalls Internist.
Ich glaube nicht, daß du bei dem gut aufgehoben bist, aber wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen. -
Ursel
Rang: Gastam 24.06.2010 12:45:25
Meine vorherige Krankengeschichte und warum ich bereits vorher bei ihm in Behandlung war, interessiert hier nicht.
Er ist auch kein Hausarzt.
Wenn du meinst, mir sei nicht zu helfen, ist das dein gutes Recht.
Ich seh das anders, halte mich an die Vorgaben und an das, was meine Hausärztin und Der Diabetologe raten.
Mehr kann ich nicht tun, bisher gibt mir der Erfolg Recht.
Weißt du, in meinem Alter (ich gehe auf die 70 zu) sieht man vieles nicht mehr so eng, das ist dann die "Weisheit" des Alters oder die "Unvernunft", ganz wie du willst.
Für mich steht Lebensqualität an 1. Stelle, irgendwann und an irgendwas muss man eh sterben, und nachdem ich bereits letztes Jahr nach einer OP im Koma lag, schreckt mich das Sterben auch nicht mehr.
Lasst es euch gut gehen, genießt das Leben, anstatt ständig in den Wartezimmern von irgendwelchen Ärzten rumzuhängen!
-
Meinung
Rang: Gastam 24.06.2010 13:35:00
Na jetzt wird es aber putzig. Entschuldige, bei allem Respekt vor deinem Alter.
Was glaubst du eigentlich, was hier für Leute schreiben? Ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass viele User, die sich hier täglich wirklich sehr bemühen, Diabetesbeginnern zu helfen, mit mehr als einer Diagnose gestraft sind.
Und weißt du was? Die sind LEIDER noch nicht 70, sondern noch jung und müssen mit schlimmen Diagnosen noch arbeiten gehen und vielleicht leben sie noch 40 Jahre.
Ich finde, es ist eine Frechheit, zu sagen, man solle sich nicht so oft in Arztzimmern heruMTReiben.
Du hast den Diabetes begriffen nach 14 Tagen. Tja, dann sind aber auch ALLE Anderen hier komplett bescheuert, denn die meisten arbeiten jahrelang und immer wieder an ihrem Diabetes, weil der nicht über lange Zeiträume kalulierbar und berechenbar ist.
Du kannst alles, weißt alle, NATÜRLICH hast DU die Koryphäe unter den Diabetologen, der dich behandelt.
Lass dir von ihm zum Lob noch ein Bonbon geben...so was Affiges.... von Meinung -
Maria N
Rang: Gastam 24.06.2010 17:13:23
So etwas Ruppiges sollte es in diesem Forum nicht geben.
Persönliche Angriffe, fast schon unter der Gürtellinie gegenüber
einer 70 jährigen Dame, die zu einer solchen Reaktion keinerlei Anlass gibt, finde ich affig. von Maria N -
Ursel
Rang: Gastam 24.06.2010 17:13:38
Hör mal, ich will mich hier nicht rumstreiten.
Ich kann ja auch nix dafür, dass ich Diabetes erst so kurz habe.
Ich habe für den Moment alles getan, was ich tun kann, das Weitere wird sich mit der Zeit zeigen.
Konkrete Vorschläge, was ich noch zu beachten hätte, hab ich von euch auch nicht bekommen.
Es wird nur wild herumgehackt. Was habe ich denn z.B. unterlassen?
Ich habe auch alle Organe untersucht bekommen, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind.
Soll ich jetzt hier sitzen und zittern, was noch kommen kann?
Wenn man so alt ist wie ich, bekommt man auch eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Krankheiten, nicht mehr und nicht weniger wollte ich ausdrücken.
Panik und Angst sind schlechte Ratgeber.
Und damit soll' s für mich gut sein.
Ich wünsch euch wirklich alles Gute!