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  • Günter

    Rang: Gast
    am 31.05.2007 16:25:15
    Ein Bekannter von mir ist Typ 2 Diab. Er bekommt von seinem Arzt keine Teststreifen verschrieben. Diese würde die Kasse nicht bezahlen. Ist dieses so? Für Infos vielen Dank.
    Günter
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 31.05.2007 17:24:50
    hallo Günther,
    wenn Dein Bekannter spritzt und Typ 2 ist muß er so viel ich weiß im Quartal etwa 200 Teststreifen bekommen. Spritzt er nach der ICt Methode bekommt er im Quartal 500 Teststreifen. Ich bekomme die anstandslos. Es kommt aber auch auf die Kasse an. Die TK sagt ,wenn der Arzt das für notwendig hält,dann wird es bezahlt.
    Mfg Barbara
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 31.05.2007 17:49:40
    hallo an alle,
    machmal könnte ich k.........,
    auf world schrieb gerade ein t2 mit tabletten er
    bekommt 400 streifen rezeptiert - er ist arzthelfer ???
    es gibt t1 mit pumpe die bekommen 300 pro quartal
    es gibt ärzte die verschreiben unmengen und sagen messen messen, ohne sinn und verstand.
    wir sind ausgeliefert der laune der ärzte,
    die kassen zahlen was verschrieben wird.
    die einzige möglichkeit die wir haben ist solche docs zu "meiden".
    meist sind diese auch nieten.
    die tkk sagt selbst t2 ohne alles nur mit diät "sollten"
    50 streifen zur kontrolle erhalten. was nutzt es wenn kein doc sie verschreibt(und sich hinter phrasen versteckt)
    zum abschied sagen : sie zeigen kein verständnis und compliance, ich kann nicht warten bis ich folgen habe also tschüs.
    allerdings muß man als patient auch mal rückrat zeigen und sich nicht einlullern lassen, einen ehemaligen habe ich gefragt weshalb lügen sie eigentlich ihre patienten an. die reaktion war beachtlich.(wir hatten sowieso nicht die gleiche wellenlänge)
    mfg klaus
    mfg klaus von klausdn
  • Günter

    Rang: Gast
    am 31.05.2007 17:57:34
    Danke Barbara,
    mein Bekannter ist ein " frischer" Diab. und nimmt noch Tabletten. Er hat schlechte Werte und ich meine, da selbst Diab. 1 seit
    1971, mit Pumpe seit 1985, es wäre besser wenn er spritzen würde. Er ist in der AOK.
    Günter
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.05.2007 18:31:23
    Moin Günter,

    das Ganze nennt sich Therapieeskalation und bedeutet:
    X Nummern Quartale mit 1 Tablette und zu hohem BZ,
    X Nummern Quartale mit 2 Tabletten und zu hohem BZ,
    X Nummern Quartale mit 3 Tabletten und zu hohem BZ,
    X Nummern Quartale mit 1 oder 2 Tabletten und Basalinsulin und zu hohem BZ,
    Rest mit Basis-Bolus und nem durchschnittlichen HBA1c von 9und bei Typ2 INSULINERn.

    Zu hohe BZ und HBA1c werden dabei grundsätzlich der mangelnden Behandlungsbefolgung durch die Betroffenen zugeschrieben. Und ich kenne ne Reihe 2er, denen der Dok auf Nachfrage gesagt hat, dass ein HBA1c um 7 gut und einer unter 6 gefährlich sei, auch wenn sie den vielleicht sogar ganz ohne Medis hingekriegt hätten! Und wo wäre ohne Medis die so beschworene Hypogefahr?

    Bisdann, Jürgen
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 01.06.2007 03:56:59
    1. afaik sind die teststreifen unter metformin eine "kannbestimmung", während die nichtverschreibung bei INSULINERn eine grobe vernachlässigung ist. auch ich sehe in diesem zusammenhang ein verschreibung als sinnvoll -> höhere compliance -> proinsulin. wer am zweifeln ist, wieviele streifen sinnvol ist, möge doch bitte seine kk fragen, welche menge als normal betrachtet werden. das kreutz der ärzte sind ihre ausgabenbeschränkungen.

    2. meine therapieeskalation führte über einen blauen brief des labors. der fettstofwechsel war entgleist mit triglyzeriden über 3,5k und hdl in den 20ern. hba1c wurde mit 8,1 nachgereicht.

    3. hypos treten meistens bei einer fehlgabe externen insulins oder bei einer glukoseintoleranz aufgrund des versagens der erstausschüttung der bsd auf. ich hatte sie "leicht" unter metformin auch nach mehreren wochen extensieven sportes aka mehrere runden schwimmen und ca 15km wanderungen. wenn die speicher fast alle sind, ... von thomas2002
  • Pia

    Rang: Gast
    am 01.06.2007 09:07:12
    Lieber Günther,

    dein Bekannter ist sicher noch beim Hausarzt oder? Ich weiß nicht, ich glaube, oft sollten die Hausärzte vielleicht doch eher zum Diabetologen überweisen, auch, wenns sie es mit den Tabletten gut meinen. von Pia
  • Günter

    Rang: Gast
    am 01.06.2007 10:54:26
    Hallo,
    ich danke für die Antworten.
    Günter