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welche Tabletten bei einer PNP
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Bond
Rang: Gastam 14.05.2007 15:47:33
Hallo,
nehme z.Zt. Lyrica 150mg.
Die Schmerzen/Kribbeln sind aber immer noch da und so wollte ich von meinem Nervenarzt die 300mg Dosis verschrieben bekommen.
Hat er jedoch abgelehnt, mit der Begründung die Dosis sei zu hoch.
Habe jedoch die Vermutung, er hat es aus Kostengründen abgelehnt, da die 300er Dosis im Vergleich zur 150er ja wesentlich teurer ist.
Jetzt habe ich im Net auch von Tramadol und Gabapentin gelesen, die bei einer PNP eingesetzt werden.
Hat da jemand Erfahrung mit diesen Medikamenten?
Sind die besser als Lyrica?
Gruß
Bond
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Pia
Rang: Gastam 14.05.2007 16:20:39
Hi Bond,
und was hatte er für eine Alternative?
Oder bist du ohne Alternative wieder gegangen?
Ob Tramadol in Deinem Fall wirkt, weiß ich nicht, ich bekomme es gegen Phantomschmerzen, 2 mal 200 mg je Tag UND morgens 150 und abends 300 mg Lyrica.
Du solltest in eine Schmerzambulanz gehen.
Da hört das Gebettele auf. Dort bekommt man eine ordentliche Schmerztherapie.
Ich weiß, was es heißt, fast 20 Jahre um Schmerzfreiheit zu betteln. Ich habe dann so argumentiert: Ich habe ein Recht auf Schmerzfreiheit, jetzt, heute, wo ich lebe und nicht erst in der Palliativbehandlung.
Gabapentin hatte ich zu Beginn der Schmerzdistanzierung, das empfand ich als Teufelszeug, das hat gedreht im Kopf.
Wenn 300 mg zu hoch sind, weshalb verschreibt er dir keine 75 mg dazu?
Guck mal im Internet bei Lyrica, da steht glaub ich, dass eine MAximaldosis bis 600 mg je Tag möglich ist. Du bist mit 150 noch am unteren Rand, allerdings von 150 auf 300 mg, der Schritt wäre zu groß. von Pia -
Bond
Rang: Gastam 14.05.2007 17:00:27
Hallo Pia,
alos die 75mg wollte er mir zusäzlich geben, aber da sind ja nur 14 Pillen in der Packung.
Wenn ich dann 2 Pillen täglich nehmen muß, so bin ich alle 7 Tage beim Doc um mir ein weiteres Rezept abzuholen und es ist ja auch immerhin eine Kostenfrage für mich.
1x 100er Packung 300mg für 10,00¤
oder
1x 100er Packung 150mg +
7x 14er Packung 75mg
für 45,00¤ (1x 10,00¤ + 7x 5,00¤). von Bond -
anonym
Rang: Gastam 14.05.2007 20:31:29
hallo,
wieso sprichst du nicht mit deinem hausarzt?
1. er soll sich mit dem neurologen kurzschließen.
2. versteht dich dein hausarzt im gegensatz zum neurologen, soll er dir das rezept ausstellen. dafür brauchst du keinen neurologen.
gruß von anonym -
klausdn
Rang: Gastam 14.05.2007 21:21:24
hallo bond,
wenns um schmerzen geht , auf pia hören .
lies mal den thread den dir jürgen auf world gepostet hat. selbst wenn nur 50% davon helfen, sind es 50% weniger nebenwirkungen=kaputte lebr.
wer dmler ist und in der tkk, zahlt einmalig 60e pro jahr und ist von allen praxisgebühren und medizuzahlungen befreit.
die pillen von dem dmp arzt verschreiben lassen, der meldet dich als chroniker(sofern er intelligent genug ist) damit belastest du nicht sein budget.
also fällt auch diese ausrede weg.
mfg klaus von klausdn -
Bond
Rang: Gastam 15.05.2007 09:51:24
Hallo Klaus,
das hab ich nicht verstanden:
"wer dmler ist und in der tkk, zahlt einmalig 60e pro jahr und ist von allen praxisgebühren und medizuzahlungen befreit."
Als Chroniker muß ich doch 1% meines Bruttoeinkommens an Arzneigebühren selbst tragen.
Erst was darüber ist, wird von der Krankenkasse getragen.
Und 1% ist mehr als 60¤ bei mir.
Was ist "tkk"
Gruß
Bond
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Reinhard
Rang: Gastam 15.05.2007 10:12:10
TKK soll heißen: Techniker Krankenkasse. die richtige Abkürzung ist aber TK.
Um in die 60 ¤ Regelung zu kommen muß man aber am DMP teilnehmen. Dafür bekommen die KK eine Kopfpauschale von 5.800 ¤ oder noch mehr und sind natürlich scharf darauf. Ich habe mich trotzdem nicht eingeschrieben. von Reinhard -
Jürgen
Rang: Gastam 15.05.2007 10:43:53
kannst Du das mit den 5800 Euronen und der Kopfpauschale mal erklären? Woher kommt das Geld? von Jürgen -
B
Rang: Gastam 15.05.2007 10:50:08
Hallo Reinhard.
DMP - lt. Wikipedia ein Programm der Krankenkasse , an dem nur spezielle Ärzte teilnehmen und wenn ich es richtig verstehe, die KK Kenntnis von den Behandlungsmaßnahmen und der Medikation erhält.
Die KK hat wesentlichen Einfluss auf die Ärztewahl, dafür wird der Patient mit geringeren Gebühren (Praxisgebühr, Arzneikosten) belohnt.
Ich nehme an Reinhard, deswegen nimmst Du nicht daran teil.
Man wird zum gläsernen Patienten.
Ob mir das gefällt, weiß ich auch nicht so recht.???
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Pia
Rang: Gastam 15.05.2007 10:59:41
Das mit den Schmerzmedikationen ist so:
1. haben Hausärzte und vielleicht auch
Neurologen im Gegensatz zu den Ärzten
der Schmerzambulanz eingeschränkte
Möglichkeiten, was die Wahl der
Schmerzmedikamente angeht.
Sie dürfen Medikamente verordnen, die
für den Hausarzt nicht zugänglich sind.
2. Reden wir über Lyrica. So wird der
Hausarzt argumentieren, 150 mg, lieber
Herr Bond, sind viel zu viel. Der Arzt aus
der Schmerzambulanz wird sagen, Herr
Bond, mit 150 mg Lyrica sind wir im
unteren Bereich.
Natrürlich ist es auch sinnvoll, die Medikation passend zu machen, sprich, nicht 300 mg zu verordnen, wenn 250 reichen. Aber wenn er zu den 150 die 75 mg verordnet hat, ist das eigentlich genau richtig. Wichtig ist, dass du damit schmerzfrei bist, nicht nur schmerzarm.
Ich bekomme meine Rezepte aus der Schmerzambulanz. Immer 100er Packungen. Bei Tramadol gibt es ein Produkt, zu dem man nicht zuzahlen muss.
Im Übrigen hat meine Hausärztin mich damals auf Lyrica aufmerksam gemacht, wie jetzt auf actos.
von Pia