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Schmerzen?
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rudi
Rang: Gastam 22.04.2007 12:14:24
hallo haschi
völlig richtig, die schädlichen stoffwechselendprodukte sind die hauptverursacher.
auch bei nicht diabeitkern.
selbst nach op des karpaltunnelsyndroms kann sich eine systemischen sklerose entwickeln.
gruss rudi -
Pia
Rang: Gastam 25.04.2007 13:53:19
Jungs, ich meinte den zeitlichen Zusammenhang. Wären hohe Insulindosen die Ursache gewesen, hätte es sich wiederholen müssen. Ungünstig formuliert, sorry. von Pia -
Pia
Rang: Gastam 26.04.2007 10:46:20
Zitat: Mein zweiter Diabetologe hat mich nur nach Werten beurteilt, er stand immer nur rum und schaute einen von oben bis unten sehr abwertend an. Zitatende
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N U R nach Werten beurteilt?
Wonach sollte er dich denn beurteilen? Für deine psychischen Probleme ist er nicht der richtige Facharzt.
Kann es vielleicht sein, dass du dir das nur eingebildet hast? Dann nützt auch ein Arztwechsel nichts.
Und wenn du nicht bereit bist, dich um deinen Diabetes zu kümmern, bist du nicht kooperativ, sorry, genau wie man es dir schon sagte.
Es ist DEIN Diabetes, dem Arzt ist es wurscht, ob du Insulin spritzt. Denn Du spritzt es für deine nicht für seine Gesundheit.
Aber ehrlich gesagt, wäre ich manchmal dafür, dass man die Leute, die ganz gezielt und bewusst sagen, scheißegal, werd ich eben blind oder komme an die Dialyse oder werde amputiert, das genau so machen lassen, ABER: die sollten dann an den Kosten, die durch die Behandlung der Spätfolgen erforderlich sind, beteiligt werden. Denn diese Kosten werden auch durch unsere Kassen-Beiträge finanziert. von Pia -
Cora
Rang: Gastam 28.04.2007 03:00:36
Hallo Pia
Zitat:
ABER: die sollten dann an den Kosten, die durch die Behandlung der Spätfolgen erforderlich sind, beteiligt werden. Denn diese Kosten werden auch durch unsere Kassen-Beiträge finanziert. Zitat Ende.
Du brauchst keine Angst haben, dass Du für mich bezahlen musst.
Spätfolgen gibts bei mir nicht, denn ich werde so beerdigt wie ich geboren wurde, mit allem drum und dran.
Auch da keine Sorge: alles bestens organisiert.
Du willst ewig leben? Renn weiter zum Arzt. Ich warte auf meinen NATÜRLICHEN Zeitpunkt, denn ich habe nicht das Recht mein Leben durch Medikamente zu verlängern.
von Cora -
ANONYM
Rang: Gastam 28.04.2007 10:17:37
Na, dann ist ja alles klar, bloß: warum schreibst du hier eigentlich? von ANONYM -
an Anonym
Rang: Gastam 29.04.2007 20:45:57
Anonym, das habe ich oben bereits geschrieben! von an Anonym -
Cora
Rang: Gastam 29.04.2007 20:53:09
Pia,
schade, dass Du nicht richtig lesen kannst. Damit meine ich lesen und VERSTEHEN.
Ich habe oben bereits erwähnt, dass ich sehr wohl cooperativ war und das war bei der Ärztin.
Leider hat sie sich dazwischen quatschen lassen, da ist doch wohl klar, dass ich bei fehlendem Selbstbewußtsein meiner Ärztin kein Vertrauen mehr haben kann.
Könntest Du dann noch vertrauen???
von Cora -
rudi
Rang: Gastam 29.04.2007 21:36:59
hallo cora,
und wie geht es mit dir weiter??
hat deine betreuerin auch keine möglichkeit dir zu helfen.
es muss doch einen arzt geben, der dich und deine probleme so nimmt wie sie sind.
wenn du unbehandelt so dahinlebst, dann kann dir später keiner mehr helfen.
gruss rudi -
Pia
Rang: Gastam 30.04.2007 09:13:54
Zitat:Spätfolgen gibts bei mir nicht, denn ich werde so beerdigt wie ich geboren wurde, mit allem drum und dran.
Du willst ewig leben? Renn weiter zum Arzt. Ich warte auf meinen NATÜRLICHEN Zeitpunkt, denn ich habe nicht das Recht mein Leben durch Medikamente zu verlängern. Zitatende:
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Es gibt Niemanden, der dich zwingt, irgendwelche Medikamente zu nehmen.
Woher willst du wissen, dass du keine Spätfolgen haben wirst? Spät heißt nicht 75 Jahre.
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Ich warte auch auf einen natürlichen zeitpunkt, aber bis dahin will ich möglichst schmerzarm oder schmerzfrei leben. Nach einem Unfall, den ich NICHT verschuldete, wurde mir ein Bein amputiert. Seit 1 Jahr bin ich erst schmerzfrei. Ich bin 46, also 20 Jahre Schmerzen und über 20 Operationen.
Aber ich bin dankbar, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht als mir.
So, wie ich das einschätze, ist DM nicht dein größtes Problem bzw. Thema. Du scheinst allerhand psychische Probleme zu haben.
Darf ich dich fragen, ob du grundsätzlich Medikamente ablehnst?
Ich war immer gegen Medikamente, aber wenn ich die Wahl hat, keine Schmerzen zu haben, wähle ich ein gutes Medikament.
Der Gang zum Diabetologen ist bei dir verschenkte Zeit, weil du ja keine Medikamente nimmst.
Ich glaube, bei deinen Problemen können wir dir als Laien leider nicht helfen. Ich wünsche dir alles Gute. von Pia -
Cora
Rang: Gastam 30.04.2007 20:54:59
Hallo Klaus, hallo Pia,
ich bitte Euch, nachfolgenden unteren Text nicht als jammern aufzufassen, es ist lediglich eine Erklärung und hoffe, es ist ok.
Seit letzter Woche habe ich eine ganz fiese Erkältung. Seit Freitag kommt zusätzlich noch ein stark geschwollener Fuss dazu.
Ich kann nur sehr schwer an Krücken laufen, die ich mir borgen konnte.
Heute morgen war ich bei meinem neuen Hausarzt (kein Diabetologe). Er hat meinen Puls gefühlt und die ganze Zeit mit mir geredet, während ich auf der Liege lag.
Er ist, schätze ich, Mitte 60, ein väterlicher Typ, der mir tief in die Augen sah, sehr beruhigend auf mich wirkt und mir ein "Willkommens"-Gefühl gegeben hat.
Ich war zwar schon mal bei ihm, aber nicht mit dieser Ernsthaftigkeit wie heute.
Ich glaube, ich habe eingesehen, dass es nicht anders geht und habe mir Metformin geben lassen. Das werde ich in einer Woche, also ab Montag, einnehmen.
Das mache ich extra so, weil ich erst die Erkältung und die Schmerzen wegbekommen möchte, falls ich Nebenwirkungen von Metformin bekommen sollte, denn noch ein Krankheitsgefühl dazu im Moment wäre einfach zu viel und ich würde wieder aufgeben. Aber diesmal will ich es wirklich, denn das mit dem geschwollenen Fuss hat mir jetzt gezeigt, wie es sein kann..... eines tages....
Ja, Pia, Du hast recht, ich habe eine ganze Menge Probleme mit denen ich nicht klar komme. Dafür ist meine Betreuerin zuständig, die ich mindestens einmal in der Woche sehe.
Ich bin als kleines Kind entführt und von mehreren Kerlen stundenlang missbraucht worden. Dadurch wurde meine Zukunft verpfuscht, die ich nicht so leben kann wie ich gern möchte.
Ich habe keine richtige Beziehung zu meinem Körper, weil ich ihn nicht mag. Vertrauen ist schwer, daher ist es schwierig, wenn Vertrauen missbraucht wurde, wieder neu aufzubauen.
Ich bin in der Phase, in der ich lernen muss, den Tätern endlich zu verzeihen. Aber das ist gar nicht so leicht, denn in letzter Zeit kommt alles wieder hoch.
Leider haben meine Eltern damals nur dafür gesorgt, dass ich "vergesse" und sie schwiegen ihr Leben lang und so konnte ich es nie wirklich verarbeiten.
Die Täter wurden nie bestraft!!!
Aber ich, denn ich hatte nie die Gelegenheit zumindest mit dem Haupttäter zu sprechen, im Beisein einer Psychologin natürlich. Dann hätte ich ihm sagen können, wie mein weiteres Leben verlaufen ist, danach. Denn ich war nie mehr so unbeschwert wie vorher und ich schrecke oft hoch bei kleinsten Geräuschen. Ohne Licht schlafen ist nicht möglich, habe eine Taschenlampe im Bett, falls der Strom ausfällt. Zusätzlich eine Kerze an. Sowas nenne ich auch Folgeschäden.
Der Haupttäter hat Familie.
Ich werde nie eine haben.
Sorry, ist ein bischen lang geworden. Aber vielleicht könnt ihr jetzt ein bischen verstehen, warum ich mich so verhalten habe. Und ich bitte, dies geschriebene nicht als Jammern aufzufassen, sondern als Erklärung, denn so ist es gemeint.
Liebe Grüße,
Cora