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Gewichtszunahme trotz Metformin
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Andre Bryx
Rang: Gastam 10.04.2007 11:36:08
Hallo! Ich hatte wohl schon längere Zeit Diabetes, als ich gegen Weihnachten eigentlich wegen einer Lungenembolie in´s Krankenhaus eingeliefert wurde und dort Typ2 diagnostiziert wurde. Zu der Zeit hatte ich Werte um 340 -380.
Mit einer Massiven Insulintherapie hat man dann die Werte auf unter 200 gedrückt aber auch in der Zeit nach der Entlassung kam ich trotz Spritzen meist nur auf Werte zwischen 180 und 140.
Ich trinke niemals Alkkohol, esse keine Süßigkeiten, kein Fastfood und habe im Laufe der letzten 3 Jahre durch Disziplin und gesunde Ernährung 30kg Übergewicht abgenommen. Da kam das mit der Diabetes wie ein Schlag und das mit den schlechten Werten kann ich mir daher gar nicht erklären.
So, da meine Werte aber einfach nicht besser wurden nehme ich nun seit 2 Monaten Metformin und der Hammer ist, daß ich trotz einer gesunden, maßvollen und kontrollierten Ernährung von ca. 18BE (bei rechnerischem max. von 23) in diesen 2 Monaten 6kg zugenommen habe!!
Mein Diabetesarzt spricht mir meine Aussagen einfach ab und meint schlichtweg, daß ich zu viel essen würde und anscheinend doch süßes konsumiere. Ich finde das ziemlich unverschämt. Also ob ich mir selbst in die Tasche lügen würde, das habe ich nun wirklich nicht nötig!
Da mir mein Arzt anscheinend nicht wirklich helfen will ("Man kann auch mit einer Scheibe Brot am Tag leben") weis ich momentan nicht weiter.
Normalerweise sollte man vom Metformin ja nicht zunehmen, ich sehe das Gegenteil aber sehr drastisch auf der Waage und kann es einfach nicht erklären.
Muss ich meine Ernährung wirklich so extrem drastisch runterfahren??
Was mich halt wundert ist eben die Tatsache, daß die Zunahme anscheinend in Ursache und Wirkung erst seit der Einnahme von Metformin besteht.
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Jürgen
Rang: Gastam 10.04.2007 12:41:20
Metformin ist kein Mittel zum Abnehmen, sonst kriegten es die Dicken alle verordnet, denn es senkt ja auch den Blutzucker nicht, sondern sorgt nur in Grenzen dafür, dass er weniger hoch ansteigt.
Zunehmen tut man immer von dem, was man isst, nie von den Medikamenten (Ausnahme: Wassereinlagerungen, die manche Medis fürdern). Und dass Du nichts süßes isst, stimmt nicht. Du gönnst Dir 18BE, und das sind bei 12g Zucker pro BE über 200g Zucker pro Tag. Auch wenn eine Kartoffel nicht so süß schmeckt, ist sie doch verdauungstechnisch nicht mehr, als ein Klumpen Zucker, und eine Scheibe Brot ist eine Scheibe Zucker, und Nudeln sind Zucker in Streifen und Röhren und ein Löffel Reis halt ein Löffel Zucker.
Für Typ2 ist Abnehmen bei hohem Blutzucker praktisch kaum möglich. Deswegen werden die besten Abnehmerfolge von denen vermeldet, die nach dem Blutzucker-Messer essen und so dafür sorgen, dass ihr Blutzucker nach 1 Stunde unter 140 bleibt, nach 2 Stunden unter 120 und nach 3 Stunden unter 100. Das ist zwar immer noch ein bisschen höher als bei stoffwechselgesunden Menschen, aber bei unter 100 sperrt die restliche eigene Insulinproduktion, die wir 2er meistens noch lange haben, nicht mehr die Verwendung des gespeicherten Fettes. von Jürgen -
Andre Bryx
Rang: Gastam 10.04.2007 16:11:01
Ich weis, daß Metformin kein Diätmitel ist.
Nein, meine Kernaussage war, daß ich vorher mit 18BE gut gelebt habe und dazu noch abgenommen habe. Die radikale Gewichtszunahme hab ich erst seit der Einnahme von Metformin, ohne daß sich etwas an meinem normalen Essverhalten an sich geändert hat.
Diät halte ich nun schon seit 3 Jahren, da kann mir keiner was erzählen, die 30kg runter kommen nicht von ungefähr und meine Einheiten brauche ich schon, ich habe ein Ladengeschäft in dem ich 10 Stunden am Tag rumlaufe, dann arbeite ich noch 3x in der Woche nachts als Botenfahrer und dazu kommen Haus, Hof, Familie und Garten - Zeit zum faul sein habe ich bestimmt nicht...
Das mit dem nach den Messwerten Essen ist mir unbekannt, auch im Allgemeinen bin ich mit der Materie nicht besonders vertraut. ich messe 1x Morgens und 1x Abends für´s Buch, wie man es mir mal gesagt hat. Auch im Allgemeinen weis ich fast gar nichts über Diabetes im Alltag. Für Vereinsmeierei habe ich als 7-Tage-in-der-Woche-Arbeiter bestimmt keine Zeit , so daß ich mich hierbei eigentlich auf meinen Arzt verlassen müsste, welcher aber ziemlich desinteressiert beim Abfertigen ist.
Ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, wie ich das in meinen Alltag einbauen sollte, ich bin schließlich kein Arbeitnehmer und selbst zum Kranksein habe ich eigentlich keine Zeit .
Mit meiner Lungenembolie bin ich knapp vor Exitus in´s Krankenhaus gekommen und nach 3 Tagen Intesiv und 3 Tagen Station musste ich wieder raus, sonst wäre schlichtweg mein Laden pleite gegangen. Kur? Erholung? Mal ehrlich .- wer kann sich das heutzutage noch leisten?
Wie man sieht habe ich auch irgendwie keinen rechten Draht zu meiner Krankheit. Ich brauche für so was eigentlich eine 08/15 Anleitung nach Schema "F", anders kriege ich es nicht auf die Reihe.
Aber wieder zurück zum Thema - wie soll ich bei der Einnahme von umgerechnet 200gr. Zucker gegenüber 12-15 Stundenn bewegter Tätigkeit
normalerweise zunehmen können? Das haut irgendwie nicht hin... Das Einzige, was ich mir vorstellen kann ist, daß Metformin irgendwie meinen Stoffwechsel durcheinander bringt, was ggfls. meine Dauermüdigkeit erklären würde...
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Pia
Rang: Gastam 10.04.2007 16:31:52
Zitat: Mit meiner Lungenembolie bin ich knapp vor Exitus in´s Krankenhaus gekommen und nach 3 Tagen Intesiv und 3 Tagen Station musste ich wieder raus, sonst wäre schlichtweg mein Laden pleite gegangen. Zitatende.
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Da kann ich nur sagen: Nichts gelernt. Oder in direktem Deutsch: Noch nicht genug auf der Fresse gelegen.
Was meinst du mit keine Zeit für Vereinsmeierei?
Was heißt, den Zucker runtergedrückt?
Von welchen Werten sprechen wir denn da? Wie hoch war der HBA1C-Wert zu diesem Zeitpunkt?
Ferndiagnose ist immer schwer, aber ich vermute, dass das Metformin nicht mehr ausreicht und du möglicherweise ein typischer Diabetiker Typ II bist, der zu einem Diabetologen gehört und insulinpflichtig ist.
Auch Stress treibt den Blutzucker sehr schnell in die Höhe.
Solltest du dir für die Vorstellung bei einem Diabetologen (der Hausarzt kann vorher den HBA1C-Wert feststellen) keine Zeit nehmen wollen, solltest du dann auch die Spätfolgen des unbehandelten Diabetes in Kauf nehmen: Schlaganfall, Beinamputation, Nierenversagen, Blindheit.
von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 10.04.2007 18:27:44
hallo ano,
um an pia nur anzuknüpfen, dem dm ist es übrigens völlig egal ob du dich für ihn interessierst oder nicht.
seine wirkung ist erst zu merken wenn sie da ist,
und die auswirkungen sind nicht rückgängig zu machen.
nur als anmerkung :
es gibt keine errechneten be , allgemein reichen 12 be/tag. und das ohne hungern.
natürlich kann man mit insulin auf normale werte kommen, wer mit insulin vonn 300 auf 200 kommt kommt mit mehr auf 100.
-- last not least, dein gewichtsproblem siehst du von der absolut "falschen seite" .
matürlich konntest du abnehmen bei werten über 200, du hast ja den zucker(blutzucker=glucose) über die nieren ins klo geschüttet. ---> deine nieren werden es dir "danken".
in dem moment wo du unter der nierenschwelle=ca 180 bist wird der zucker eben angelagert als gewicht.
um das zu verhindern gibts nur eine lösung= weniger essen !
also das metformin hat nichts durcheinandergebracht, im gegenteil.
mfg klaus von klausdn -
Andre Bryx
Rang: Gastam 11.04.2007 01:02:55
Zu Pia:
"Nicht genug auf der Fresse gelegen"
Ich denke nicht, daß Du Dir vorstellen kannst, was es bedeutet, wenn man als selbstständiger Ladenbesitzer vom Krankenbett aus zusehen muss, wie der Laden pleite geht, weil vorne "Geschlossen" drauf steht und die Kosten trotzdem weiterlaufen.
Wenn man verpflichtungen hat, für die mat per Vertrag einstehen muss und dafür haftbar zu machen ist, wenn sie nicht eingehalten werden.
Dafür gibt es keine Versicherungen und gesund aber hoch verschuldet macht auch keine echte Lebensqualität aus..?
Mit "Vereinsmeierei" meine ich irgendwelche Beträge für Mitgliedschaften abzudrücken und dafür Hochglanzwerbebroschüren mit medizinischen Fachartikeln zu erhalten. Ebenso meine ich damit Selbsthilfegruppen, weil ich einfach und schlichtweg keine Zeit habe.
Stress? Ich bin seit meinem 19. Lebensjahr selbstständig und habe demnach seit 25 Jahren Dauerstress und habe seither auch nie Urlaub gemacht. Ich bin auch gar nicht fähig dazu, mich auszuruhen.
Ich war die letzten 25 Jahre auch nie wirklich Krank bis zu dem Ausfall zu Weihnachten. Gut, daß ich geraume Zeit vorher alle Anzeichen der Diabetes hatte weis ich jetzt im Nachinein auch.
HBA1C ist laut meiner Interpretation des letzten Laborzettels 10,5 / HBA1 bei 14 - was auch immer das bedeuten mag.
Blutzucker liegt nun im Durchschnitt bei 140, Blutdruck seit jeher wie ein Uhrwerk bei 120/80 ob ich nun Ruhe oder wie ein HB-Männchen gestrest duch die Gegend flitze.
Witzigerweise bin ich ja bei einem Diabetologen "in Behandlung" - was in Realita bedeutet, daß ich seitdem alle 2 Monate zum Labor soll und 3 Minuten Unterredung mit dem Doc habe. Er hatte sich nicht mal die Zeit genommen, mich über die Nebenwirkungen vom Met. zu informieren, worüber ich immer noch wirklich sehr sauer bin.
Ich merke schon, daß es Ernährunstechnisch und im Speziellen hierbei zur Diabetes erhebliche Diskrepanzen zwischen den Infoblättern vom Doc, den Aussagen des Krankenhausdiabetologen, den Büchern für Diebetesernährung und den Informationen im Internet gibt.
Genauer verstehe ich immer mehr Bahnhof he mehr ich mich informieren möchte. Jede Quelle erzählt mir wieder grundlegend anderes.
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Pia
Rang: Gastam 11.04.2007 09:05:36
Lieber Anon..wie heißt du eigentlich?
Zitat:
Ich denke nicht, daß Du Dir vorstellen kannst, was es bedeutet, wenn man als selbstständiger Ladenbesitzer vom Krankenbett aus zusehen muss, wie der Laden pleite geht, weil vorne "Geschlossen" drauf steht und die Kosten trotzdem weiterlaufen. Zitatende..
Ohh doch, das weiß ich, glaubs mir. Es ist eben nur so, dass der Dauerstress und das "ackern und schuften" und der 28 h-Tag so 40 Jahre ungefähr gut geht, ohne dass man gesundheitliche Grenzen spürt. Und dann plauzt es eben - wie bei dir mit der Embolie......
Bis zu meinem 35. Lebensjahr ging jede Krankheit wieder weg. weißt, wie ich das meine? Und dann blieb immer was zurück.
Man wird nicht mehr gesund, sondern muss sehen, wie man - in deinem Fall den Firmenstress mit den gesundheitlichen Parametern kombiniert, dass man weiter arbeiten kann. Ich bin seit meinem 26. Lebensjahr unterschenkelamputiert und ich hatte die Wahl: Invalidenrentner zu werden oder weiter Fulltime-Job.
Du ahnst, wofür ich mich entschieden habe. Pia, die alles kann und immer im Job ist, trotz Schmerzen usw. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich morgens im Bett saß und mir sagte, wozu eigentlich...und ich habe gelernt, krank zu sein, und mich auszukurieren. Jeder ist ersetzbar. Stell dir vor, du brichst dir ein Bein (Was wir nicht hoffen wollen..!!). Den rechten Arm dazu. Was dann? Du bist faktisch lahmgelegt. Was passiert dann in deiner Firma? Und genau diese Variante musst du schaffen, um dich im Krankheitsfall zu entlasten...., wenn du lange halbwegs gesund leben willst...Ich will nicht klugscheißen, bitte versteh mich nicht falsch, aber du benötigst einen Plan B, damit du dir die Zeit nehmen kannst, z.B. zu einer Ernährungsberatung beim Diadoc zu gehen, deine Fragen VORHER aufzuschreiben.
Keiner ist von uns in einer Selbsthilfegruppe, aber dieses Forum hier hat kluge Leute - z.B. die Diabetiker-Jungs, die viel wissen aus eigener Erfahrung, man kann viel lernen hier.
Für deinen stressigen Job wäre vielleicht eine Insulinpumpe angebracht, aber auch dazu musst du deinen BZ-Wert ungefähr kennen. Ich will dich nicht kritisieren.
Ein HBA1C Wert von 10,4 % oder 14,0 %?
Beide Werte sind sehr gefährlich hoch.
Für deine Firma informierst du dich auch, über alle Details, die du wissen musst. das musst du auch bei Diabetes, dir Wissen aneignen..und plötzlich ...ahhhh, deshalb ist das und ahhh, so ist das also..
Liebe Grüße aus LE.
Pia
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EH
Rang: Gastam 11.04.2007 15:25:38
Hallo Anonymus,
mir sind deine Probleme nicht fremd und ich halte es für absolut sinnlos, jetzt auf dich einzuprügeln und dir Vorwürfe zu machen.
Die Adresse für Vorwürfe wäre dein "Diabetologe".
Ich kenn das mit dem Zunehmen bei wenig essen und ich weiß auch, daß einem das keiner glaubt. Auch ich habe nicht den ganzen Tag Zeit meinen Diabetes zu hätscheln, wie offenbar etliche User hier. Ich habe einen Ganztagsjob und einen drei Personenhaushalt zu versorgen, da bleibt nicht viel Zeit, zumal ich nicht mehr die Jüngste bin.
Als erstes würde ich das Metformin absetzen, es tut dir offensichtlich nicht gut. Auf jeden Fall würde ich mal peu a peu reduzieren und sehen, wie es dir dann geht.
Wenn ich dich recht verstanden habe, dann spritzt du Insulin. Dafür solltest du aber unbedingt eine Schulung haben, sonst kann das nichts bringen. Mir ist schon klar, daß du nicht 14 Tage ins Krankenhaus gehen kannst um dich schulen zu lassen. Aber dein Diabetologe müßte dir auf jeden Fall die Grundbegriffe beibringen. Bei meinem ist es so, daß er auch abends Schulungen macht, notfalls eben für einen Patienten allein.
Und damit komm ich zum A und O meines Postiings. Du mußt unbedingt den Arzt wechseln. Das Geschwätz von deinem jetzigen hilft dir nicht weiter, auch wenn er sich Diabetologe nennt, auskennen tut er sich nicht. Ich würde dir eine Schwerpunktpraxis oder eine Klinikambulanz empfehlen. Da kann man dann doch mit einigermaßen kompetenter Beratung rechnen, Sicherheit allerdings ist auch das keine.
Du kannst mir gerne eine mail schreiben, wenn du möchtest. Ich seh die Dinge pragmatisch und obwohl ich schon sehr lange Diabetes habe, bin ich immer noch recht fit. von EH -
Pia
Rang: Gastam 11.04.2007 16:15:58
Hi EH,
Zitat: Auch ich habe nicht den ganzen Tag Zeit meinen Diabetes zu hätscheln, wie offenbar etliche User hier. Ich habe einen Ganztagsjob und einen drei Personenhaushalt zu versorgen, da bleibt nicht viel Zeit, zumal ich nicht mehr die Jüngste bin.Zitatende.
Diese Bemerkung von dir finde ich schon eine richtige Umverschämtheit. Du kennst keine der Leute hier persönlich und beleidigst sie? Wer bist du, dass du dir das erlaubst!.
Es prügelt keiner ein und es hätschelt auch keiner den Diabetes!
Ich habe mit den Leuten in der Klinik gelegen, die nach unbehandeltem Diabetes mit schwarzen Füßen zur Amputation kamen.
Einem Diabetiker mit einem HBA1C-Wert von 14 % zu raten, er solle das Metformin von sich aus weglassen, ist reine Experimentiererei und einfach nur fahrlässig.
Was soll Der Diabetologe tun, wenn dem Patienten der Diabetes und seine gesamte Gesundheit egal sind. Er weiß ja nicht mal, was er essen darf und was nicht. Firma hin oder her, wenn man tot ist, ist es vorbei. Lies seinen ersten Beitrag hier richtig.
Die Leute, die so tun, als hätten sie eine 2. Gesundheit in der Hosentasche, sollte man dann bei den Spätfolgen aber bitte kräftig zur Kasse bitten.
Diabetes sollt nicht über, aber auch nicht unterschätzt werden. Darf ich dich frage, wie alt du bist?
Wenn ich 80 wäre, würde ich mir über DM auch keinen Kopf mehr machen, mit Mitte 40 muss ich es.
von Pia -
EH
Rang: Gastam 11.04.2007 16:49:52
@Pia
Hättest du mein Posting wirklich gelesen, dann wüßtest du, daß ich ich ihm geraten habe, einen vernünftigen Diabetologen aufzusuchen - m.E. der einzige Rat, der ihm wirklich helfen kann.
Warum soll er Metformin beibehalten, wenn es ihm offensichtlich schadet? Hätte ich ihm geraten, sein Insulin wegzulassen, dann wäre dein Geschrei berechtigt - so aber nicht.
Nein, ich bin nicht 80 Jahre alt, mit 80 arbeitet wohl kaum jemand Vollzeit hier in Deutschland. Ich bin 63 Jahre alt und ich habe seit über 30 Jahren Diabetes. Ich habe mich sehr wohl genauestens über diese Krankheit informiert - schließlich waren einige Familienangehörige davon betroffen. Ich habe nach all den Jahren praktisch keine Folgeschäden, ich kann also auf deine Belehrungen durchaus verzichten.
Ich habe seinen Beitrag gelesen, vermutlich gründlicher als du. Dem Mann ist seine Gesundheit durchaus nicht egal, aber er ist auch gezwungen, seine Lebensgrundlage zu erhalten. Im Gegensatz zu dir kann ich verstehen, wie er sich fühlt. Mit Niedermachen und Vorwürfen ist ihm nicht geholfen.
Im übrigen solltest du mal in dich gehen und überlegen, wer hier Unverschämtheiten von sich gibt.
Du bist mir nicht das erste Mal mit derartigen Postings hier aufgefallen. Hier suchen Leute Hilfe, dummes Anquatschen dürften sie sonst schon genug erleben. von EH