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suche einen kompetenten Diabetologen ( Typ1)

  • Anna

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 11:29:33
    Hallo!

    Vielleicht kann mir jemand von euch helfen. Ich suche einen Diabetologen in der nähe vom Menden (Sauerland). Bin 34 Jährige Typ 1 Diabetikerin seit 1982. Ich hatte zuletzt einen Diabetologen der auf Typ 1+2 spezialisiert ist was eigentlich kein Thema ist, wenn er mich nicht wie einen Typ 2 Diabetiker behandeln würde. Ich habe 2 Kinder (6+9), eines davon ist an Epilepsie erkrankt. Somit ist mein Tagesablauf nie gleich, habe überwiegend nur Sorgen, haufe Therapie Termine etc. und kaum Zeit für mich und meine Krankheit. Ich brauche jemanden der mich und meine Situation versteht, und nicht jemanden der mir nur vorschreibt, wie wichtig es ist Tagebuch zu führen, regelmässig zu essen usw, usw. denn, die Theorie ist ganz einfach, die ist mir auch bekannt. ich kenne auch alle Folgeerkrankungen, Ich wünschte mir jemandem, der mir hilft es umzusetzen und nicht vorschreibt,was ich allen nicht tun soll.
    Ich habe ebenfalls nichts gegen Typ 2 Diabetikern, aber wir sollten wissen, daß es eben 2 Verschiedene Diabetes Typen sind, die man unterscheiden sollte. Vielen Dank für eure Hilfe
    Anna
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 18:08:49
    Moin Anna,

    wenn Du einmal einen Typ1 und einen Typ2 INSULINER miteinander vergleichst, beide mit einem HBA1c-Wert im gesünderen Bereich unter 6,5 und unregelmäßigeren Tagesabläufen, dann wirst Du in ihrem Mess- und Spritz-Verhalten kaum nennenswerte Unterschiede finden. Ok, sie werden verschiedene Mengen spritzen, aber das hast Du ja auch schon unter Typ1. 10 Typ1 mit nem HBA1c unter 6,5 und ohne Hypos haben wahrscheinlich 10 verschiedene IE-BE-Mengen und Spritz-Ess-Messmuster. Und praktisch alle haben ihre Muster und Mengen weitgehend bis völlig selbst entwickelt, häufig ganz ohne und gar nicht so selten sogar gegen ärztliche Einstellungs-Empfehlungen. Denn erträgliche ärztliche Einstellungen können bei unregelmäßigen Tagesabläufen nur bis HBA1c 8 eher als 7 reichen.

    Für besseres muss der Betroffene in jedem Fall selbst sorgen, indem er halt
    in Schritt 1
    systematisch beobachtet, nach welchem Muster sich sein BZ bewegt und systematisch austestet, wie er dieses Muster z.B. so verändern kann, dass die Spitzen nach oben weniger hoch ansteigen und nach unten weniger tief abfallen,
    in Schritt 2
    immer mehr davon immer passender in seinen ganz normalen Alltag einbaut und optimiert,
    in Schritt 3
    gesund damit lebt :-)

    Was erwartest Du nun, dass Dein Traum-Dok konkret davon für Dich übernimmt?

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 20:27:59
    ein guter diabetologe ist dr teupe in bad mergentheim althausen. das ist nicht ganz saarland, jedoch ist übernachtung mit kindern während der schulung dort möglich. die schulung dauert ca 2,5 wochen ganztags und auch wochenende. nach der schulung führst du das büchlein nicht nur für den weißkittel.

    nach der schulung reicht ein rezeptlieferand.

    www.diabetesdorfalthausen.de von thomas2002
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 21.01.2011 12:56:21
    @Anna: Hilf Dir selbst, und Dir wird geholfen! Genau aus dem Grund, weil mich Der Diabetologe wie einen DM2 behandelt hat, habe ich seit mittlerweile fünf Jahren keinen Diabetologen mehr aufgesucht. Ich lasse mir alle paar Monate vom Hausarzt das Blut untersuchen und fertig. Beim Diabetologen hat mich so eine nervige Ernährungsberaterin für teures Geld darüber informiert, dass Pommes viel Fett und Kohlenhydrate enthalten. Da war für mich als Sportler mit einem BMI von 21, der sehr auf seine Ernährung achtet, der Ofen aus. Und ich fahre gut damit.

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 21.01.2011 14:23:51
    Hallo Anna,

    ich kann zwar keinen Diabetologen empfehlen, ich kann dir aber einen anderen Rat geben, der dir und deiner Familie vielleicht weiter helfen könnte.

    Sieh dir mal die Ernährungsumstellung auf LCHF (www.lchf.de) genauer an. Für dein Kind könnte das die Anfallsfreiheit nur über die Ernährung bringen und für dich bietet das die Möglichkeit, deinen Diabetes sehr viel einfacher im Griff zu behalten. Zur Information bezüglich des T1-Diabetes kann ich dir das Buch von Dr. Richard Bernstein, Diabetes Solution (gibt es leider nur in englisch) empfehlen. Die vielfältigen praktischen Erfahrungen mit dieser Ernährung siehst du im LCHF-Forum.

    Für die epileptischen Anfälle muss du einfach mal Epilepsie und ketogene Ernährung googeln. Eine gut verständliche Beschreibung der Vorgänge im Gehirn bei ketogener Ernährung und die mögliche Wirkung kannst du dir hier miginfo.de/molmain/main.php?docid=980 mal ansehen. Wenn du weitere Fragen hast, dann schicke mir einfach eine eMail. Ich beantworte die gerne.

    LG Rainer
  • peter

    Rang: Gast
    am 21.01.2011 17:25:36
    glatte lüge anke, denn du bist zu blöde um das beurteilen zu können.
    in deutschland gibt es viele gute diabetologen,
    einige sehr gute.
    daher gibt es nicht den geringsten grund weder mit dm noch mit epilepsie in die schweiz zu fahren,
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 21.01.2011 18:04:36
    Und, Anke, statt anderen "Ratschläge" zu geben:
    wegen der Nutzung von Humaninsulin bei "gesunden" Diabetikern - ruf mal Prof. Dr. Teuscher in der Schweiz an - die Praxis befindet sich in Bern.
    (Stiftung Ernährung u. Diabetes,Schweiz) und berichte uns...

    von Rudi
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 22.01.2011 12:00:32
    Hallo Anna,

    Dr. Teupe ist wirklich der beste Ansprechpartner!

    LG, Daniela
  • peter

    Rang: Gast
    am 29.01.2011 09:49:35
    anke versuch doch wenigstens mal zu lesen,
    so lang ist die überschrift doch garnicht.
    da sucht ein t1 einen diabetologen der gut ist, und keinen dummen spruch von einem troll