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  • Radboud Oomens

    Rang: Gast
    am 16.01.2007 10:35:14
    Hallo !
    Ich bin der Vater einer 6-jährigen Diabetes-Patientin.
    Wie weit sind die Pumpenhersteller denn, die Glykose-Messdaten aus dem Guardian in die Pumpe zu übertragen, damit dieser selbständig die Insulindosis anpassen kann ? Die Pumpe wäre eine Option, wenn die automatisch reagiert.
    Meine Tochter wird noch konventionell therapiert mit Messen & Spritzen. Noch kann meine Tochter nicht selbst rechnen, wieviel Insulin sie braucht.
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 16.01.2007 13:50:18
    Hallo,

    von einigen pumpenerfahrenen Ärzten weiß ich, dass Kinder grundsätzlich ab dem Schulkindalter pumpenfähig sind - oder zumindest grundsätzlich pumpenfähig wären.

    Das deutliche mehr an Lebensqualität werden gerade auch Kinder zu schätzen wissen. Also, nichts wie ran.

    Dass Pumpen heute noch nicht vollautomatisch sind, das mag ja bedauerlich sein - aber auch mit den jetzigen Pumpen können super Therapieziele erreicht werden - und das einfach sehr bequem. Kein Grund also zu zögern.

    95-98% aller Pumpenträger würden ihre Pumpe nie mehr hergeben wollen. Das sagt alles.

    Fuchs

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 16.01.2007 17:48:48
    hallo,
    wenn du diese frage einfach mal bei -diabetes kids -
    stellst, wirst du mit positiven berichten zugeschüttet.
    also einfach mal probieren.
    deine direkte frage zu automatischer reaktion der pumpe, auf die bz messung zb mit dem guardian,
    vergiß es , so leid es mir tut, die die sowas jetzt verbreiten haben von meß und regeltechnik keine ahnung(meist docs, die wissen zb über die grundlagen der bz messung praktisch nix.
    1. der guardian mißt nicht den blutzucker sondern den zuckergehalt des zwischenzellwassers, und der hinkt hinter dem bz erheblich hinterher.
    übrigens nach oben wie!!! auch nach unten.
    das heißt wenn der bz schon über 200 ist dauert es noch ca 20min bis das guardian überhaupt etwas merkt. ebenso wenn der bz nur noch 100 und tiefer geht, liegt der wert im zwischenzellwasser noch wesentlich höher, was eine massive hypo zur folge hätte.
    da ja die pumpe fröhlich weiter pumpt.
    2. jedes dauermeßding muß zz noch ca 4-5mal konventionell mit picken überprüft und nachgestellt werden,
    3. bei manchen hält so ein sensor 3 tage , bei einigen 2 tage, bei manchen nur 1 tag,
    4. die dinger sind scheiß teuer.
    5. picken mußt man trotzdem.
    in dem moment wo es eine wirkliche "jetzt" bz messung gibt, in dem moment wo die pumpen,
    nicht ins unterhautfettgewebe(wirkverzögerung)
    sondern zb in die oberhaut mit sofortwirkung,
    pumpen(zb mit micronadeln) da sind echte regelungen denkbar.
    aber bis dahin solte man mit den vorhandenen pumpen, die ja schon sehr viel können sehr klein sind, alle vorteile ausschöpfen.
    zz bekommen kinder noch relativ einfach ne pumpe, erwachsene schon sehr selten.
    wer also wartet , den überholt die zeit.
    denn die kosten der pumpe sind garnichts gegen die folgekosten für das zubehör.
    mfg klaus von klausdn
  • Radboud Oomens

    Rang: Gast
    am 17.01.2007 00:56:27
    Danke, das hat uns wesentlich weiter gebracht !