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Fahrkostenerstattung Injektionseinstellung ambulant

  • kroli

    Rang: Gast
    am 18.05.2010 13:28:08
    hallo user,
    das ist mein erster eintrag und gleich eine extentielle frage. also hallo an alle!
    ich werde auf injektionsbehandlung typ 2 diabeties 2 wochen lang eingestellt und darf in dieser zeit kein auto fahren. nun habe ich eine anfrage an meine gek getätigt und diese beschied mir das es keine fahrkosten erstattung gibt. nun frage ich mich, da es wohl heikel ist, da man jederzeit einen zuckerschock erleiden kann wie ich dort hin und wieder zurueck komme. kann mir jemand helfen? das alles findet ambulant statt in einer fachpraxis.
    ichmuesste mit dem taxi dorthin und wieder zurueck und hatte allerdings sowas noch nie beantragt oder dgl. daher finde ich es nicht richtig wenn eine bloße anfrage an die krankenkasse gleich abgelehnt wird.

    ich danke euch im vorfeld fuer die hilfe. von kroli
  • Horst

    Rang: Gast
    am 18.05.2010 16:35:03
    Hallo,

    Anfragen nützen meist nicht viel. Du mußt in D alles schriftlich beantragen. Dann muß bei Ablehnung ggf. eine Begründung erfolgen.

    Vielleicht kannst Du auch hier Hilfe bekommen:

    www.krankenkassenforum.de

    Gruß... von Horst
  • Jonny

    Rang: Gast
    am 19.05.2010 20:28:35
    Hallo kroli,

    nichts für Ungut, Insulin ist ja bekanntermaßen
    schnell zu verschreiben und auch gut, wenn man
    viel Geduld hat und jemanden hat, der immer auf
    einem aufpasst, aber wenn man alleine ist,
    kann Insulin sehr gefährlich sein.

    Die Pro bleme,die man dann selber damit hat
    sind dir alleinig dann zuzuschreiben.

    Das einzige Problem, was Insulin mit sich bringt,
    ist, dass Du öfters danach schauen solltet, wie
    dein Blutzuckerspiegel aussieht bzw. was für Werte Du hast, immer genügend Zucker dabei haben und nichts falsch machen beim Spritzen, d. h. nicht zu viel u. nicht zu wenig spritzen.

    Besonders, das zu viel sprizten und zu wenig Essen kann Dein Blutzucker sehr tief nach unten bringen,was dann auch tötlich enden kann.

    Versuche es doch mal mit Actos 30mg und 850 oder 1000 Metformin, wenn das nocht bei Dir geht?

    Gruss

    Jonny


  • peter

    Rang: Gast
    am 19.05.2010 21:16:12
    das ist doch quark,
    typ 2 haben höchst selten hypos die schwirren in höhen rum, und nicht in tiefen, und haben
    hypogefühle schon bei 100, sind damit noch 50 von einer hypo entfernt, und sterben tut auch keiner davon. da hat der körper noch reichlich gegenmittel sich zu helfen.
    und schock nennen eltern von diab kindern die hypos weil sie das mal irgendwo gelesen haben.
    und weils so interessant/gefährlich klingt.
    es gibt keine bessere und sichere therapie als die mit insulin.
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 19.05.2010 22:31:13
    >>und schock nennen eltern von diab kindern die hypos weil sie das mal irgendwo gelesen haben.
    und weils so interessant/gefährlich klingt.<<
    das ist so nicht ganz richtig. selbst heute spricht man generell von einem "hypoglykämischen Schock" (denn ein solcher ist es für den Körper). Guckst du hier: http://diabetes.gesund.org/beschwerden/hypoglykaemisches-koma.htm und interessant/gefährlich wird's erst bei "hypoglykämischem Koma" und das hat mit den Eltern nichts zu tun. Letztlich wurde/wird einfach abgekürzt: früher zu "Schock" , heute zu "Hypo" - aussagen tut's das gleiche: eine Unterzuckerung. von Rudi
  • peter

    Rang: Gast
    am 19.05.2010 22:45:25
    nicht ganz rudi,
    hypo ist abgekürzte hypoglycämie,
    und koma ist was anderes als schock.
    auch ob eine ohnmacht bei hypo ein koma ist ?
    auf jeden fall haben t2 er praktisch keine hypos.
    in unserer shg sind etliche 1er, und selbst die berichten nur in ausnahmen von hypos.
    es gibt brittles die dazu neigen, aber nach einem gespräch mit einem fa, wurde ich aufgeklärt daß von 100 die in richtung brittle tendierten nur "einer" echt war die anderen hatten nur ka.
    und wenn man wie oben einem totalen insulinneuling schon vorher mit hypos und schocks angst macht (ohne grund) scheint das eine schwache praxis zu sein.
    die faseln ja auch von "einstellen" statt von vernünftiger schulung.
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 20.05.2010 14:05:52
    Die selbe Frage steht von ihm schon unter Allgemein.
    Da hat er geschrieben, das es 20 min Fahrt sind, also kann man fragen: öff. Verkehrsmittel, dann mla da gucken nach Fahrgemeinschaft usw.. Der Actos-Vorschlag und Metformin ist doch Nonsens, sorry, wenn bisher Tabletten gegeben wurden. Und 14 Tage ambulante Starthilfe für Insulin klingt erst mal nicht unsinnig. von Meinung
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 20.05.2010 14:47:44
    >>hypo ist abgekürzte hypoglycämie,
    und koma ist was anderes als schock.
    auch ob eine ohnmacht bei hypo ein koma ist ?
    auf jeden fall haben t2 er praktisch keine hypos.<<
    Das ist ja nun auf jeden Fall falsch! "hypo" ist NICHT Hypoglykämie - hypo ist aus dem Griechischen und bedeutet nichts anderes als "unter/niedrig". Da es bei Diabetikern häufig UZ gibt, haben diese aus der Unterzuckerung (Hypoglykämie) einfach Hypo gemacht. Ich habe auch nicht geschrieben, dass ein Koma ein Schock oder umgekehrt ist, aber es gibt sowohl "hypoglykämische Schocks" als auch "hg Komata". Koma heisst immer Bewusstlosigkeit (kommt auch aus dem Griechischen: "tiefer Schlaf"). Und das Typ2er praktisch keine "Hypos" haben ist ebenso irrig, denn sobald sie Insulin spritzen, kann sie diese auch ereilen. Schön, wenn in eurer SHG (wenn sich jeder selbst hilft, wozu braucht's dann 'ne Gruppe?) kaum Hypos auftreten, weil die generell eine Ausnahme sein sollten. So, genug geklzgscheissert. Wie unter Allgemeines schon einer schrieb - ich fände eine stationäre Behandlung auch sinnvoller, weil man da doch (bei event. Fehlern) voll unter Kontrolle ist und sofortige Hilfe parat hat. Soll aber jeder Neuling für sich entscheiden. von Rudi
  • Bianca

    Rang: Gast
    am 22.05.2010 10:01:47
    Hallo Krolli,

    du sollst Dich von Deinem Arzt besser aufklären lassen und nicht so viel Panik haben.

    Man fällt nicht einfach so schnell in einen Zuckerschock.

    Wie schon w. o. beschrieben hat der Körper auch noch Möglichkeiten dagegen zu steueren.

    Und glaub mir du merkst, wenn du in Unterzucker kommst. Für diesen Fall hab ich immer Traubenzucker bei mir.

    Am Anfang wirst Du wahrscheinlich öfter den Blutzucker am Tag messen müssen, hier bekommst Du sicherlich auch ein gutes Gefühl für Deinen Körper, wie er auch bestimmte Lebensmittel reagiert und die Angst verschwindet.



    von Bianca
  • krtmhh5o3

    Rang: Gast
    am 22.05.2010 16:45:28
    >>Und glaub mir du merkst, wenn du in Unterzucker kommst. Für diesen Fall hab ich immer Traubenzucker bei mir.<< schon mal was von "hypoglykemia unawareness" (unbemerkten hypos) gehört? dass man den uz immer merkt, ist dunkelster aberglaube (genau so, wie die behauptung, dass es nur unter gentechn. insulinen passiert!). die meisten insulinabhängigen merken ihn, aber es gibt ausnahmen und wenn man als ausnahme ohne messen ein bischen gegen einen baum fährt, wird deine aussage nichts mehr richten! und für den traubenzucker ist es dann auch zu spät - also sinnvollerweise ein gutes dm-management und bz-kontrollen, wenn sie angebracht sind!