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Bauch, Oberarm, Oberschenkel, wo wirkt Insulin besser?

  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.11.2006 09:37:57
    Ich wollt Euch etwas fragen: Ich habe den Eindruck, dass Insulin schneller bzw. besser wirkt, wenn man es in den Oberarm spritzt und damit ja in die Muskulatur. Es brennt zwar oft beim Spritzen, aber ist für mich im Dienst besser. Ist das so? Oder bilde ich mir das ein? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
    Es geht also um den Unterschied: Insulinspritzen in das Fettgewebe oder in die Muskulatur. von Pia
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 27.11.2006 15:46:21
    Das wird einem doch in jeder Schulung erklärt, oder?

    Also:

    Bauch schneller als Arm. Arm und Oberschenkel sind in etwa gleich, aber schneller als Po.

    Das gilt aber nur, bei Injektionen ins das Fettgewebe. Denn generell gilt:

    Insulin in die Muskulatur wirkt am schnellsten. von Heiko
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.11.2006 17:55:00
    hallo,
    bitte vorsichtig, vorgesehen ist insulin nur für subcutan und iv(im kh, oder nach spezieller schulung) , jedenfalls wurde das bei uns geschult,
    in den muskel sollte vermieden werden, daher die falte.
    anscheinend wird das woanders anders gesehen.
    mfg klaus von klausdn
  • Babsi

    Rang: Gast
    am 29.11.2006 10:52:08
    Hi Klaus,

    Ich hab 96 in der Klinik gelernt, daß es in der Muskulatur am besten ist, wenn es schnell wirken soll, ist damals auch in der Gruppe ausprobiert worden und zwar in den Muskel am Unterarm.
    Und ich kannte mal jemanden, der hat sich sein Insulin immer in die Wade gesprizt und ist dann joggen gegangen (Bewegung steigert die Wirkung nochmal deutlichst!!)!

    Nis denne dann...
    Babsi
  • Pia

    Rang: Gast
    am 29.11.2006 11:08:40
    Ich hatte Schulung mit ein paar alten Ommas und Oppas....und da stellte sich die Frage mir noch nicht. Und die Fragen kamen erst mit der Zeit für mich auf. Nach der Schulung galt es erst mal für mich: messen, spritzen, Essen, messen usw usw. und gucken, was passiert....dann waren meine Werte öfter im Nirvana durch Schmerzschübe. Die hatten erst mal Priorität.

    Und jetzt bekomme ich Termine so aller 3 Monate. Zwischendurch ist fragen nur im Notfall möglich..den nächsten Termin habe ich im Februar 2007. Der kalender ist voll, denn die stellen immer noch auf Humaninsulin um *g*

    Und ich hab an Armen und Beinen keine Fettfalten und außerdem am Arm..wie sollte ich da eine Falte legen und spritzen, ich zähl maa durch..da bräuchte ich noch eine Hand...

    Ich will die Insidertricks wissen von Euch:

    Ist es nun schlimm, dass der Nüchternwert morgend um 10 mmol/l ist?
    Was ist viel bezüglich der Einheiten, die man spritzt beim Kurzzeitinsulin (Ich spritze je Mahlzeit zwischen 24 und 32 E.) ist das viel, mittel? bleiben die hohen Dosen für immer oder werden sie mit der Verbesserung des HbA1C-Wertes auch weniger?

    Wozu brauche ich eigentlich das Langzeitinsulin, wenn das Humaninsulin 6h wirkt? Wäre es für die Zuckerproduktion meiner Leber nicht besser, mkeins zu spritzen abends, denn unterzuckert bin ich nachts ja nicht. Der Wert ist zwischen 2 und 3 Uhr bei 10 mmol/l. Und wenn ich jetzt abends 28 Einheiten Langzeit spritzen soll, vorher 32 Kurzzeitinsulin, produziert sich meine Leber nicht den Wolf?
    Fragen über Fragen, aber ich versuche mich über googeln schlau zu machen...und ich hoffe und bin euch sehr dankbar, wenn Ihr mir einige Fragen beantworten könnt... von Pia
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 29.11.2006 23:10:02
    24-32 Einheiten pro Mahlzeit? Ich spritze 28-32 Einheiten pro Tag. Insgesamt. von Heiko
  • diesel

    Rang: Gast
    am 30.11.2006 09:14:06
    Hallo Pia,

    Interessant zu wissen wäre, ob du Typ I oder Typ II hast. Da du die Schulung mit alten Omis hattest, gehe ich vom Typ II aus.
    Nüchternwerte um 10 mmol sind absolut zu hoch! Werte zwischen 5 und 6 mmol sind als Nüchternwerte normal. Ich hoffe, du bist bei einem Diabetologen in Behandlung?! Wenn nicht, solltest du dir schnellstens einen suchen, es sei denn, du bist scharf auf mögliche Spätfolgen.
    Es gibt heute Therapien, welche am Tag auf Basalinsulin verzichten, wenn der Insulinbedarf nicht übermäßig hoch ist, wie bei dir. Aber selbst bei dieser Therapie braucht man für die Nacht ein Basalinsulin. Oder würdest du nach 4-5 Stunden aufstehen und nachspritzen wollen?

    Gerd
  • Molly

    Rang: Gast
    am 30.11.2006 12:25:55
    Hallo
    Ja Pia 10 ist zu hoch. Ich bin auch auf 8.2 und bringe ihn am morgen nicht runter. Aber ich spitze auch tägich ca. 30 E und abend sep. 24E. (Langzeit) Im Spital hatte ich Nüchternwerte von 6.2 und zu Hause bringe ich es nicht hin. Zum verzweifeln. Aber so viele Einheiten zu spritzen pro Mahlzei8t, da müsstest Du doch den Diabetologen fragen. Scheint mir enorm zu sein.
    von Molly
  • Pia

    Rang: Gast
    am 30.11.2006 14:23:52
    Liebe Molly und Gerd,

    ich bin Typ II, Die Dosis Je Mahlzeit ist zwischen 24 und 32. Klar bin ich bei einer Diabetologin. Man sprach mal davon, dass es ein Medikament gegen die Insuinresistenz gäbe, das ICH aber nicht bekommen könnte, weil meine Leber nicht besonders gut ist. Ich habe als Jugendliche mal eine Hepatitis gehabt, seither ist Gamma GT wohl so hoch, als würde ich regelmäßig im Suff sein. Dabei trinke ich NUll Alkohol.
    Und die meinten, 30 E je Mahlzeit wären nicht hoch, würde noch höher gehen...ist alles relativ.
    Naja, leider habe ich erst Im Jan. den nächsten Termin.
    Was ich aber jetzt schon ein paar Mal live erlebte, ist das, was die Kritiker des Humanisulin prohezeit haben, nämlich, dass man mittags mit dem Spritzen in die Wirkungsdauer der Morgenspritze kommt. Holla die Waldfee. Da pfeift der Blutzucker aber ab auf 3,0 mmo/l. Ich habe nächste Woche den nächsten Labortermin, da werde ich wohl noch mal nach einem Arztgespräch fragen..Ich kann ja nicht erst um 15 Uhr essen...


    von Pia