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Geburtsverlauf bei Schwangerschaftsdiabetes

  • Oceanomare

    Rang: Gast
    am 16.11.2006 15:56:20
    Hallo,
    ich bin in der 33. Woche schwanger und vor zwei Wochen wurde bei mir ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Mein Frauenarzt hat mich sofort zum Diabetologen geschickt und derzeit kriege ich meine Blutzuckerwerte (die ich 7mal täglich messe) diätetisch ganz gut in den Griff, d.h. (noch) muss ich kein Insulin spritzen.
    Was mir etwas Sorgen macht und wo ich einfach nicht weiss, was da auf mich zukommt ist die Geburt, bzw. was nach der Geburt mit unserem Kleinen (es wird ein Junge) passieren kann.
    Ich würde mich freuen, einfach mal von anderen Frauen zu hören, wie sie entbunden haben, ob und welche Komplikationen es bei der und nach der Geburt gab.
    Zudem bin ich etwas verunsichert, weil mein Frauenarzt die Grösse des Kindes bisher als unbedenklich einstuft (32+6 war der Kleine nach Ultraschallmessung ca. 2100 g schwer), ich aber immer wieder im Internet lese, dass dies schon als viel zu schwer betrachtet wird, und dass er eher 1700 - 1900 g wiegen dürfte. Was für Erfahrungen haben hier andere Frauen, wie stimmig sind diese Ultraschallmessungen dann gegenüber dem tatsächlichen Geburtsgewicht gewesen, etc etc etc ...
    ... also eigentlich freu mich mich über alle Erfahrungsberichte von anderen zuckerkranken Schwangeren.
    LG
    Oceanomare
  • FunnyTinkabell

    Rang: Gast
    am 16.11.2006 16:14:58
    Hallo Oceanomare,

    meine Schwangerschaft liegt schon über 20 Jahre zurück und der Schwangerschaftsdiabetes ist leider nach der Entbindung nicht wieder verschwunden. Aber das ist selten, in den meisten Fällen geht er wieder.
    Die Entbindung selber war ohne jegliche Komplikationen und mein Sohn ist kerngesund zur Welt gekommen.
    Wegen dem Gewicht lass dich mal nicht verrückt machen. Wenn dein Arzt das als unbedenklich einstuft dann ist das schon ok. Der sollte es wissen.
    Genieße die restlichen Wochen der Schwangerschaft.

    Liebe Grüße
    FunnyTinkabell
  • Hella

    Rang: Gast
    am 17.11.2006 09:21:53
    Hier gibt es ein SS-Forum:

    http://axaris.diabetes-lernwelt.de/cgi-ax/diabetes-lernwelt/diskussion/db_TalkToMeV2.cgi
    von Hella
  • Sina

    Rang: Gast
    am 18.11.2006 16:16:42
    Hallo,
    ich bin in der 23.Woche und habe Gestationsdiabetes und muß auch Insulin spritzen.
    Ich glaube, man darf sich nicht so große Sorgen machen, so lange der Zucker gut eingestellt ist.
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Liebe Grüße !!! von Sina
  • malalui 8

    Rang: Gast
    am 21.11.2006 10:01:31
    kopf hoch,wird alles wieder gut süße von malalui 8
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 23.11.2006 20:45:20
    Hallo, oceanomare, hallo FunnyTinkabell,
    meine erste Schwangerschaft liegt ebenfalls gut 20 Jahre zurück. DM 1 wurde im 5. Monat festgestellt, der Insulinbedarf stieg mit fortschreiten der Schwangerschaft immer weiter an. Ich hatte ein starres Spritz-Eß-Schema und habe während dieser Schwangerschaft insg. nur 4,5 Kilo zugenommen. Ende 7. Mt. bekam ich vorzeitige Wehen und mußte bis zwei Wochen vorm Termin Wehenhemmer und Beruhigungsmittel nehmen. Die Geburt ging sehr schnell und problemlos, leider fehlten meinem Sohn ein paar Punkte beim Apga-Test. Deshalb und weil ich Risiko-Pat. war, kam er einige Tage in eine spezielle Kinder-klinik, mein Mann spielte den "Milchtranspor-ter". Zurück in der Geburtsklinik bekam er noch eine heftige Neugeborenengelbsucht, dann wurden wir entlassen.
    Etwa vier Wochen lang war ich in der Remissionsphase, mußte gar nicht spritzen, dann war der Zucker wieder da und wird mich nie mehr verlassen.
    Für eine erneute Schwangerschaft nach fünf Jahren ließ ich mich in einer Diabetesklinik auf ict einstellen und wurde auch bald schwanger. Diemal nahm ich etwa 10 Kilo zu und hatte keinerlei Probleme. Diese Geburt ging noch schneller, wir habens kaum bis in die Klinik geschafft. Sofort und eine Stunde nach der Entbindung wurde meiner Tochter Blut für einen Bz.Test abgenommen, in dieser Zeit durfte ich nicht stillen. Als die Stunde um war und ich sie endlich anlegen wollte, hatte ich eine größere Auseinandersetzung mit der Nacht-schwester, die jetzt endlich mich aufs Zimmer und das Baby in sein Bett haben wollte - schließlich könne sie nicht die ganze Nacht warten. Zum Glück war ich da selbstbewußter als beim ersten Mal und ließ mir das nicht gefallen.
    Während beider Entbindungen habe ich mehrmals meinen Bz selbst gemessen und darauf geachtet, dass er nicht zu weit runter kam. Ich habe 4 bzw. 6 Mon. voll gestillt und nach 10 bzw. 11,5 Mon. abgestillt. Beide Kinder sind gesund u. normalgewichtig.

    Dir und Deinem Baby alles Gute wünscht

    Ute
    von mämchen
  • Babsi

    Rang: Gast
    am 24.11.2006 03:19:56
    Hallo Oceanomare,

    die Probleme die das Baby nach der Geburt haben kann, sind meistens Umstellungsprobleme: Mein 1. Sohn hatte ein bisschen Probleme mit den BZ-Werten, was sich aber nach 24h wieder normalisierte und meine jüngste hatte sozusagen etwas zu dickes Blut, was angeblich auch von meinem Diabetes herkam, legte sich aber auch nach ein paar Tagen.
    Versuch einfach deine BZ.-Werte so gut wie möglich zu halten, viel mehr kannst du eh nicht tun.
    Auf die Messungen würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Meine Tochter hatte angeblich so um die 3200g kurz vor der Geburt, naja, sie kam mit 4500g auf die Welt. Kommt auch immer darauf an, ob der Gyn. beim U-Schall alle Messungen vornehmen kann, manchmal liegen die Babys nämlich so unvorteilhaft, dass sie so gut wie keine genauen Gewichtsangaben machen können. Und du musst eh von +/- 300 bis 500g augehen.
    Ich würde auf alle Fälle auch ne Klinik empfehlen, die ne Kinderklinik dabei hat, ich weiss zwar nicht, wie es in anderen Kliniken ist , aber bei meiner mussten generell alle Babys, deren Mütter Diabetes hatten 24h auf die Päd. zur Beobachtung.

    Wünsch dir ne schöne restl. SS, eine leichte Geburt und einen quietschfidelen Bub.

    Bis denne dann...
    Babsi