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  • Molly

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 15:22:08
    Heute war ich beim Arzt und der stellte fest, dass ich eine Neurophatie habe, Es wurde verschiedene Messungen in den Beinen und Füssen gemacht mittels einer Frequenzangebenden Maschine. Ich traue dem nicht so ganz, da ich bereits vor 15 Jahren (da hatte ich noch kein Diabetes) schmerzen hatte, vielleicht nicht in diesem Ausmass. Was soll ich davon halten ? Habe seit 4 Jahren erkannte Diabetes II bin 59 Jahre alt. Gebe acht beim Essen habe ein HBC1 Wert von 7.1 - 7.3. Meine einzelnen Werte sind etwas Schwankungen ausgesetzt, morgens nüchtern zwischen 7.3. und 9.3 ISt mir bewusst das das nicht gut eingestellt ist. Aber schon Neurophatie, macht mir echt angst.
    von Molly
  • Elsbeth

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 16:25:55
    Deine Werte sind echt nicht gut, Dein Diabetes wurde vor vier Jahren ekrannt, bestand womöglich schon viel länger wie meistens beim Typ 2. Deshalb ist PNP durchaus möglich. Kann übrigens neben Diabetes auch vom Alkohol kommen.

    Ein Heilmittel gibt es derzeit nicht. Bei Schmerzen wird meist Neurontin verordnet. von Elsbeth
  • Molly

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 17:25:39
    nööö bei mir nicht, trinke 000 Alkohol. Aber eben, früher hatte ich vom Hausarzt immer so Warnungen, seien sie vorsichtig ihr Zucker ist an der Grenze. Auch im Urin zeigte sich hie und da Zuckerwerte.
    von Molly
  • FunnyTinkabell

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 20:44:08
    Wahrscheinlich ist es mit der PNP genauso wie mit der Nierenschwelle auch. Manche haben eine höhere Toleranzgrenze bis sich Schäden zeigen und andere eine niedrige.
    EIne Bekannte hat erst seit kurzem Diabetes und schon Sehschwierigkeiten, ich habs seit 20 Jahren und immer noch Augen wie ein Luchs.
    Meine Frage dazu. Wer hat diese PNP festgstellt? Dein Hausarzt oder ein Facharzt? Und wie soll die Behandlung aussehen? von FunnyTinkabell
  • Molly

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 21:12:34
    Der Neurologe hat es an einer kleinen Maschine an meinen Beinen gemessen.
    Ich glaube es nicht ganz, denn ich hatte diese Beinchmerzen schon vor 15 Jahren, immer wieder und damals noch keinen Diabetes. Ich gehe jetzt für 2 Wochen ins Spital für Theraphie, beine Rücken etc. Er meint es liegen Nervenschädigungen und auch Abnützungen in der Wirbelsäule vor, dem stimme ich voll und ganz zu. Er verschrieb mir auch das Medi Lyrica, das ich aber nicht nehmen möchte. Da ich sehr mit den Muskeln zu tun habe, ist eine genaue Diagnose sehr schwer, ich hoffe aber dass mir die Theraphie hilft.
    von Molly
  • Wilfried

    Rang: Gast
    am 27.10.2006 00:20:18
    Hallo Molly,

    das mit Deiner PNP, solltest Du schon sehr ernst nehmen.

    Der Neurologe hat bestimmt Deine Nervenleitgeschwindigkeit gemessen und daran ist zu erkennen, wie geschädigt Deine Nervenenden schon sind (laienhaft ausgedrückt).
    Das Wichtigste um eine Verschlimmerung zu verhindern, ist eine sehr gute Diabeteseinstellung. Das heißt, Dein HbA1c Wert muss runter.

    Ich lebe seit sechs Jahren mit dieser Diagnose, und das Einzige was mir gegen die Schmerzen hilft und sie auf ein erträgliches Maß drückt, ist die Kombination aus Neurontin (Gabapentin) und Tramal.

    Wenn ich die Wahl hätte zwischen Diabetes und einer PNP, würde ich auf der Stelle den Diabetes wählen. Leider hat das eine, das andere verursacht und ich habe keine Wahl mehr.

    Ich hoffe, es ist bei Dir noch früh genug, um helfende Maßnahmen zu ergreifen.

    Ich wünsche Dir Gesundheit und sende Grüße aus Münster,

    Wilfried
  • Molly

    Rang: Gast
    am 27.10.2006 08:32:15
    Danke für Deine Infos Darf ich Dic noch etwas durchlöchern. Hast Du auch Schmerzen in den Beinen ? Wie alt bist Du.
    ICh nehme auch Tramal aber es hilft nicht so stark. Der Arzt hat mir Lyrica verschrieben.
    Das ist ein Medi gegen Eptlepsie aber in ganz kleiner Dosis. Moechte es lieber nicht nehmen da ich schon genug schlucke.
    Ich spritze ca. 24-30 Sofortinsulin jeweils vor dem Essen und 40 NAchtinsulin und mein Zucker befindet sich immer noch nicht im richtigen Bereich.
    Ich esse wenig, z.b. 1 Stk. Vollkornbrot mit etwas Light Konfi am morgen, spater ein Aepfel oder Apfelsine etc. Ich achte auf meine Ernährung leiste mir gar gar nichts und habe trotzdem hohe Blutzuckerwerte. Bewege mich mässig, wegen der Schmerzen ist es etwas schwierig. Wo liegt denn der Hacken ? Kann die PNP noch schlimmer werden? Danke für alle Infos. von Molly
  • FunnyTinkabell

    Rang: Gast
    am 27.10.2006 08:49:48
    Ich habe im Laufe der Jahre feststellen müssen, dass viele Ärzte, wenn sie hören, dass man Diabetiker ist, schlagartig aufhören weiter nach den Ursachen der Beschwerden zu suchen, denn sie haben ja eine. Den Diabetes. Egal welche Beschwerden ich hatte, immer war der Diabetes schuld. Bei meinen Schmerzen in den Beinen und Waden wurde auch erst der Diabetes herangezogen, und auch auf PNP untersucht. Bei mir waren die Nerven auch geschädigtg und ich hatte Schmerzen oder Taubheitsgefühle. Bis sich dann ein Orthopäde darum gekümmert hat. Der stellte fest, dass ich eine Verschiebung in der Wirbelsäule habe (Wirbelgleiten) und deshalb die Nerven geschädigt sind.
    Ich weiß, dass dir das kein Trost ist, aber ich denke wir sollten uns bei unseren Beschwerden nicht immer nur auf den Diabetes reduzieren lassen. Oft sind auch andere Gründe der Auslöser. von FunnyTinkabell
  • Molly

    Rang: Gast
    am 27.10.2006 10:14:59
    Danke ja das habe ich auch so nebenbei gedacht. Ich habe z.b. Fibromyalgie und das ist auch sehr schmerzhaft am ganzen Körper, sodass die einzelnen lokalen Schmerzen schwer abzuklären sind. Das ist mir ein kleiner Trost. Mein Rücken strahlt auch in die Beine aus und im Rücken habe ich starke Abnützungen. Ich gehe jetzt einmal sicher in Threraphie und zur Diabeteseinstelling ins KH und dann werden wir weitersehen. von Molly
  • Wilfried

    Rang: Gast
    am 27.10.2006 17:40:02
    Hallo Molly,

    natürlich gibt es andere Möglichkeiten als den Diabetes, aber schlußendlich hilft das wenig, wenn die Schmerzen nicht vom Zucker kommen, sondern vielleicht von einer anderen Diagnose.

    Es kann also so oder so nicht schaden , wenn der HbA1c Wert besser wird. Bei diesen Langzeitwerten ist es schon sehr wahrscheinlich, dass der Zucker zumindest eine Rolle mitspielt.

    Zu Deinen Fragen: Alter frische noch 54, PNP Gott sei Dank nur in den Füßen.
    Ich habe vorher auch verschiedene Medikationen ausprobiert und bin dann eben bei Tramal und Neurontin gelandet.

    Lyrica ist ein relativ neues Medikament, mit dem ich keine Erfahrung habe.
    Ob die Schmerzen schlimmer werden: Ich will es bei mir nicht hoffen, denn es langt mir auch so schon(:o( Es spielt bei mir auch oft die Tagesverfassung oder das Wetter eine Rolle. Es gibt Tage, da geht es relativ gut und dann wieder sehr schmerzvolle Abschnitte.

    Natürlich möchte ich auch keine dieser Tabletten nehmen aber ich habe mich für das kleinere Übel entschieden, denn wenn ich damit aufhöre, könnte ich wohl vom Balkon spingen. (Mache ich natürlich nicht)

    Ich wünsche dem Forum ein schönes Wochenende und keine Hypos,

    Wilfried



  • JörgMS

    Rang: Gast
    am 29.03.2007 21:24:33
    Hi zusammen, ich habe grad erst gelesen mit de rNeurophatie bei euch, also ich hab auch PNP in den Füssen/Beine ich nehem dafür das medikament Lyrica und muss sagen ich bin zufrieden damit, ok es gibt auch tage da könnt ich vor schmerzen heulen aber wie gesagt es liegt auch viel am Wetter oder Tagesform.

    Liebe grüsse von JörgMS aus Münster
  • sandra

    Rang: Gast
    am 16.06.2009 03:23:13
    hallo
    ich habe auch pnp. allerdings nicht von einer diabetis. auch hatte am anfang schmerzen zum sterben. im wahrtsen sinne des wortes. auch wenn ich nur am rande mitleidtragende bin, ich hatte mich gefreut zu lesen das es noch mehr davon gibt :O) sehr oft werden die schmerzen wie die krankheit unterschätzt von allen die ich kenne. das hat gut getan. danke :O) lg von sandra