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Kostenübernahme bei Kur?

  • Patrick

    Rang: Gast
    am 22.10.2006 02:37:49
    Hallo,
    Ich weiss nicht ob das hier der richtige Ort für diese Frage ist, aber: Wenn einer Diabetiker vom Typ 2 ist und Probleme mit dem Herzen hat (zu hoher Blutdruck und Angina Pectoris und deswegen vor 20 Monaten einen Bypass), gehe ich da richtig in der Annahme, dass die Krankenkasse die Kosten übernehmen würde... oder zumindest einen Teil davon? Die Krankenkasse ist die AOK.
    Stimmt es auch, dass der Arbeitgeber unter diesen Umständen gesetzlich verpflichtet ist., einem Urlaub zu geben?

    Ihr würdet mir mit einer Antwort sehrsehrsehr weiterhelfen, da ich nämlich jemanden kenne der imho mal in Kur sollte, aber meint es wäre ihm zu teuer!

    Danke!!!!
  • Enno

    Rang: Gast
    am 22.10.2006 11:23:40
    Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Kur zu bekommen:
    Entwder über die Rentenversicherung, um die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen, oder über die KK. Um eine Kur zu bekommen, muß natürlich ein Antrag gestellt und begründet werden. Ganz kostenlos ist die Kur nicht, wenn sie bewilligt wird. von Enno
  • Gerhard

    Rang: Gast
    am 22.10.2006 23:10:17
    Hallo Anonym,
    der Arbeitgeber gib Dir keinen Urlaub sondern stellt Dich frei, das heißt eine Kur muss beantragt werden bei KK oder Rentenversicherer . Wird diese genehmigt,übernimmt die KK oder R´v die Lohnfortzahlung.Die Zeit wird nicht auf den Urlaub angerechnet.Die Zuzahlung hängt ab von dem was Du Verdienst. Pro Tag ein Eurobetrag , der Dir die Kasse auf Anfrage mitteilt.
    Lg.
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 23.10.2006 16:04:08
    Du lässt dir erstmal von der Kasse einen Antrag auf eine stationäre Kur zusenden. Die kasse fragt dich ob du berufstätig bist, wenn ja, leitet sie den Antrag an die BfA weiter. nach ein paar Tagen bekommst du ein grossen Umschlag mit vielen Anträgen. Einen Teil musst du selbst ausfüllen, mit allem, was dir weh tut, ob du schon mal sone massnahme hattest, wann das letzte mal, adresse von Hausarzt und allen spezialisten, die du wegen der Sache schon konsultiert hast. ein anderen Antrag muss Dein Arzt ausfüllen, das zusammen schickst du wieder an deine Kasse. dann dauert es wieder eine weile, manchmal geht es so schnell, dass du staunst, schon hast du eine Absage oder einenGenehmigung und einen voraussichtlichen Termin in einer Klinik. bei ersterem musst du überlegen ob, du widerspruch einlegst, bei letzterem teilst Du deinem Arbeitgeber alles mit und schickts ihm den Antrag über die Lohnfortzahlung zu. wenn du im gleichen Jahr wegen dieser Krankheit schon 6 Wochen krank warst, übernimmt die KK die lohnfortzahlung bzw krankengeld. Ansonsten könnte der Arbeitgeber auch froh sein, dass deine Arbeitskraft wiederhergestellt wird und er wird dem ganzen zustimmen. Zuzahlen musst Du pro Tag, in der regel maximal 10 Euro, also bei 3 Wochen 210 , wenn du nicht befreit bist. Viel Glück rosatulpe
  • Patrick

    Rang: Gast
    am 25.10.2006 21:50:38
    Danke für Eure Antworten! von Patrick