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Ärger mit der verschreibung von Teststreifen

  • Dieter Muhs

    Rang: Gast
    am 22.09.2006 22:23:38
    Hallo,
    leider habe ich neuerdings auch meine Probleme mit der Verschreibung von Teststreifen.
    Ich bin Typ 1, muss am Tag 6-9 mal messen, weil ich sehr labil in meinen Werten bin, von 1,6 - 22 . HbA1C-Werte. Der Arzt ( Diabetologe) ist der Meinung ich brauche nur noch 4 mal am Tag messen und wenn die Teststreifen nicht reichen sollte ich mir welche zukaufen.
    Habe auch mit meiner Krankenkasse gesprochen, leider ohne Erfolg, sie könne dem Arzt nicht vorschreiben was für eine Therapie er zu verschreiben hat.
    Bin leider nicht in der Lage mir Teststreifen selber zu kaufen.
    Wer kann mir da weiter helfen.
    Gruß D.M.
  • sun

    Rang: Gast
    am 23.09.2006 12:40:01
    da sieht man mal wieder wie unterschiedlich das von arzt zu arzt ist.

    als ich meinen doc fragte wie viel teststreifen mir zustehen, meinte er nur, ich solle mir darüber keine gedanken machen.

    ich solle so oft wie ich es für nötig halte meinen bz messen, wenn ich mich dadurch sicherer fühle. er meinte, wenn ich mehr teststreifen brauche, dann muss er es der kk nur begründen können, warum das so ist. von sun
  • uninteresannt

    Rang: Gast
    am 24.09.2006 04:17:15
    Was ist das denn für ein Arzt und was für eine KK ?
    Wollen die dass man halb vereckt, oder was ?
    Eventuell den Artzt wechseln,
    sowas verstehe ich nicht.

    Viel Glück :-) von uninteresannt
  • Ulrich

    Rang: Gast
    am 27.09.2006 13:04:27
    Ja so einen Quatsch muss sich nun wirklich kein Typ1 Diabetiker anhören.

    Sicher ist der sinnvolle Umgang mit den Teststreifen ratsam - aus Kostengründen.

    Fact ist aber und das ist unumstritten, wenn Du weniger misst und daraus ein schlechteres HbA1c bekommst, verursachst Du langfristig wesentlich höhere Kosten durch Spätschäden!

    Wenn Dein Arzt also mit Teststreifen knausert, dann wechsle ihn. Ein geschulter fitter Diabetologe verschreibt problemlos genügend Teststreifen.

    Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit eine ähnliche Situation und habe jetzt einen sehr guten Diabetologen, die Vorgängerin, war vor allem nett.

    Such Dir einen gescheiten Diabetologen!!!!

    Grüße
    Ulrich

  • Dieter Muhs

    Rang: Gast
    am 27.09.2006 22:28:16
    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten.
    Habe schon 2-mal den Arzt gewechselt, was auch nicht einfach war. Wartezeiten bei Neuanmeldungen liegen hier in Berlin bis zu 4 Monaten.
    Weiß jetzt aber auch noch nicht, was mich bei dem nächsten Diabetologen erwartet.
    Leider musste ich feststellen, dass einige Ärzte keine selbstbewussten Patienten mögen. Ich habe seit über 30 Jahren Diabetes und kann da schon ein Wörtchen mitreden.
    Mfg
    D.M.
  • D

    Rang: Gast
    am 27.09.2006 23:41:35
    Dann lass Dir doch einfach bei Deinem normalen Hausarzt auch welche aufschreiben. Wenn die Kasse meckern sollte, dann erklärst Du es einfach, obwohl das bestimmt so schnell keiner merkt.

  • Simone

    Rang: Gast
    am 30.09.2006 00:14:34
    Genau so mach ich's auch immer, wenn die vom Diabetologen ausgehen laß ich mir vom Hausarzt nochmal welche aufschreiben. Und da so ziehmlich regelmäßig und hatte noch nie ein Problem dabei. Sogar Der Diabetologe schreibt nochmal welche mehr rausl. von Simone
  • Dieter Muhs

    Rang: Gast
    am 30.09.2006 17:53:09
    Hallo,
    bei mir ist die Sache die, ich bekomme die Teststreifen direkt vom Diabetolegen, ich vermute daher eine Gungelei mit den Farmervertretern, denn verschrieben wurden mir noch nie welche.
    Der Hausarzt fragt nicht woher Ihr Eurer Insulien u.s.w. bekommt.
    Mfg von Dieter Muhs
  • Arzt oder Hilfsmittellieferant oder Gott in Weis

    Rang: Gast
    am 09.10.2006 12:29:47
    COOLer Arzt, der hat gleich noch n netten Nebenverdienst als Diabetesbedarfshändler.

    Der Arzt schreibt natürlich Rezepte, die an den Versand gehen. Leider musst du sie nicht unterschreiben, vielleicht verschreibt er Dir ja auch mehr - und gibt Dir nur wenige...
    Mei bei manchen Ärzten denk man echt, die haben den Beruf verfehlt!

    Der Job des Arztes ist Diagnosen und Therapien zu verodnen - nicht der Handel mit Hilfsmitteln und auch nicht die Gründung von Versandhandelfirmen.

    Ich würde das dem Arzt klar so kommunizieren. Du hast selbstverständlich bei der Wahl des Versandhandels die freie Wahl. Also lass Dir Rezepte geben! Dann kurz bei Medezinfuchs.de nach dem günstigen Versand schauen und ab die Post.

    Grüße

    von Arzt oder Hilfsmittellieferant oder Gott in Weis
  • Barnes aus einer KrankenK. sachbearb. selbst Typ1'er

    Rang: Gast
    am 12.10.2006 00:55:28
    Hi Leute,

    also ich bin Typ1'er und messe am tag mindestens 8 mal. wenn ich arbeite schon 10 mal.
    Rechenbeispiel für sich weigernde ärzte hammel:
    8mal messen Woche hat 7 Tage
    = 56 Messungen
    56mal Monat(ca.30 Tage)
    56*4=224 Messungen
    224 mal 3(Quartal)
    = 672 Stück Messungen

    Also!!!

    mache ich es so,
    wenn mein Hammel sich wieder kränkt und nicht verschreiben will. Hole ich von ihm 300Stück den Rest von Hausarzt.
    Sonst wenn es nicht klappt rufe ich mein Krankenkasse an beschwere mich darüber.
    Nach ein paar Tagen später ruft der Diabdoc mich an und ich soll den rest.
    So mit bekomme ich 900Stück
    Manchmal muss es so sein.

    Ist doch gut so oder???
    von Barnes aus einer KrankenK. sachbearb. selbst Typ1'er
  • s.

    Rang: Gast
    am 12.10.2006 12:10:46
    wenn ich bei einer krankenkasse arbeiten würde, würde ich bestimmt auch keine probleme haben.

    zum glück bekomme ich aber auch so alles was ich brauche, ohne lange betteln oder selbst kaufen.

    wenn das so weiter geht, dann werden bald nur noch die "reichen" überleben können.

    aber ist es nicht so, dass teststreifen nicht auf das budget des arztes angerechnet werden und er somit doch eigentlich mehr verschreiben könnte?

    von s.
  • Barnes aus einer KrankenK. sachbearb. selbst Typ1'er

    Rang: Gast
    am 12.10.2006 14:21:38
    Hallo S.

    Teststreifen für die Typ1 Diabetiker

    ist es Grundsätzlich so. So viel die der Person zu einstellung braucht. Quasi eigentlich keine einschränkung. Bloss die Ärzte machen halt damit Geschäfte. Irgendwann wirds die auf die Schnautze hauen aber wann? Mit Insulinpen's aus dem Verschimmelten Schränke von denen ist schon riesen erfolg.denn.Die müssen jetzt diabetikern unbedingt rezept für Insulinpen aufschreiben.Die Legionäre Aussendiensthammeln von Pen Herstellern haben es verboten pen's zu verschenken.Nur vorführ geräte und dadrauf steht es auch Testgerät so schön gross.
    Wenn die auch so machen, mit Teststreifen oder ein System für jedem Diabetiker die er automatisch bekommt so wia auf dem Karten schon alles speichern lassen.Dann schauen die Geiern danach dumm und dämlich. Im Grunde jeder für sich. Ich würde versuchen die Ärzte so wie die mich austricksen , so trickse ich die aus.

    Chronischen Leute Teststreifen Verordnung gibt kein Limit Leute. Deutschland ist nicht am BODEN. Gegen Ärzte Heinis bitte sich Kämpfen, nicht sein Recht hin und her schenken lassen.Machts was darüber? von Barnes aus einer KrankenK. sachbearb. selbst Typ1'er
  • sun

    Rang: Gast
    am 12.10.2006 18:39:20
    puh, wenn man das alles immer so hört...
    da kann ich nur sagen, dass ich superfroh darüber bin, dass mein doc mir gesagt hat, ich würde so viele streifen bekommen, wie ich brauche.
    wenn ich mich durch mehr messen sicherer fühle, dann bekomm ich halt auch mehr streifen. von sun
  • diesel

    Rang: Gast
    am 02.11.2006 08:07:18
    Hallo,

    wenn Du in Berlin wohnst, kann ich Dir einen guten Diabetologen empfeheln: Dr. Schulz, aus Bergholz -Rehbrücke, Springbruch 1. Man wartet zwar auf den ersten Termin auch recht lange, aber das wird durch seine kompetente Art entschädigt.
    Ist von Berlin aus super zu erreichen. Die A 115 bis zur Ausfahrt Saarmund und dann Richtung Bergholz- Rehbrücke. Dann kommt auf der linken Seite eine Tankstelle (ARAL), und davor rechts abbiegen. Gleich vorn links ist seine Praxis.
    Zu dem fahren viele aus Berlin und sind alle zufrieden. Seid ich zu ihm gewechselt bin, hat sich mein HbA1C von 6,5 auf 5,3 (mit Umstellung auf Pumpe, ambulant) verbessert.

    Gerd
  • diesel

    Rang: Gast
    am 03.11.2006 08:05:44
    Sorry, vor der Aral Tankstelle links abbiegen.

    Gerd
  • s.

    Rang: Gast
    am 04.11.2006 11:32:26
    in hennigsdorf bei berlin gibt es auch einen super diabetologen. dort bin ich in behandlung und kann den nur wärmstens weiterempfehlen. von s.
  • Pia

    Rang: Gast
    am 23.11.2006 15:56:38
    >Sag m al, lieber Barney-Bär von einer Krankenkasse.Ich habe so einen Verdacht. Könntest du dir vorstellen, dass die Mitarbeiter von bestimmten Krankenkassen die Anweisung haben; beantragte Hilfsmittel so wie z.B. Blutdruckmessgerät o.ä. im 1. Gang grundsätzlich abzulehnen? Ich selbst habs schon erlebt und auch von anderen gehört. Geht man in den Widerspruch, bekommt man komischerweise das Hilfsmittel dann problemlos. Was meinst du?mailaddi steht oben.Pia
  • Franz Messing

    Rang: Gast
    am 03.01.2007 12:24:38
    In NRW verschreiben die KK im (Falle von
    DB 2) 200 Teststreifen pro Quartal. von Franz Messing
  • cora37

    Rang: Gast
    am 23.05.2007 20:45:36
    Hallo,
    aber die verschreiben die Teststreifen auch nur noch beim DB 2 wenn man Insulin bekommt. Ich zum Beispiel bekomme gar keine aufgeschrieben. Ich muß die selbst bezahlen was ganz schön ins Geld geht.

    Gruß cora37
  • Martina Migge

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 20:20:21
    Hallo,

    habe für meinen Fall (DM2 ohne Insulin mit Tabletten) auf ausdrückliche Nachfrage die Aussage erhalten, dass die Verschreibung von Teststreifen in den Bundesländern verschieden geregelt sei. Etwa in meinem Bundesland (Schleswig-Holstein) ist die Verordnung von Teststreifen für DM2 ohne Insulin nicht zulässig.

    Vielleicht erklärt das die unterschiedlichen Aussagen und Erfahrungen im Board zu diesem Thema.
  • Jules

    Rang: Gast
    am 24.09.2007 22:32:27
    Ich bin seid meinem 13 Lebensjahr Diabetiker. Früher hatte ich auch nie Probleme mit dem verschreiben von Teststreifen. Seid dem ich allerdings meinen Diabetologen gewechselt habe, habe ich schon ein paar Probleme. Meine Ärztin sagte mir sie könne mir nicht einfach so immer Teststreifen aufschreiben, weil das ihr Budget überstiege. Ich sagte zu ihr dass ich kein älterer Mensch bin der seinen geregelten Tagesablauf hat und somit einfach ssehr spontan bin. Das schlägt sich auch in den Messungen meines BS aus.Ich messe von Tag zu Tag unterschiedlich, aber so m schnitt 6mal am Tag.
    Ich wollte einfach nur mal an alle etwas loswerden die die gleich Probleme haben wie ich. Die Teststreifen verordnung ist in keinem Sinne eingeschränkt. Das bedeutet wenn euer Arzt sagt er könne euch keine Teststreifen verschrieben, dann fragt ihn dochmal nach dem Gelübte die sie bei Ihrer Doctorarbeit abgelegt haben. Sie haben drauf geschworen Menschen zu helfen, und wenn sie keine Teststreifen verschreiben, dann ist das ganz einfach klipp und klar unterlassene Hilfeleistung. Und für alle die sich nicht trauen dem Arzt die Meinung zu sagen, für die habe ich noch ein kleinen Auszug aus einem wichtigem Dokument, welches auch eure Ärzte interessieren dürfe.

    Nach § 31 Absatz 1 SGB V (Sozialgesetztbuch V, Anm. der Red.) haben Versicherte Anspruch auf Versorgung mit Blutteststreifen.
    Blutzuckerteststreifen sind leistungsrechtlich den Arzneimitteln zuzuordnen. Die Verordnung von Arzneimitteln liegt in der Verantwortung des Vertragsarztes.
    Nach Punkt 21 der Arzneimittel-Richtlinien vom 31.8.1993 in der Fassung vom 12.12.1999 hängt die zu verordnende Menge in erster Linie von der Art und der Dauer der Erkrankung ab. Bei chronischen Krankheiten kann die Verordnung von großen Mengen wirtschaftlicher sein als wiederholte Verordnungen kleiner Mengen.

    Also an alle Diabetiker, laßt euch nicht wegen dem scheiß unterkriegen, und macht euch kein Streß raus. Wenn ein Arzt nicht das macht was ihr wollt,- Im Sinne von BZ-Teststreifen, dann legt ihm den Auszug von oben vor :-)
    Also liebe Diabetiker immer locker bleiben. Solange Menschen in Deutschland auf die Kosten anderer LEBEN können dürften wir uns keine Sorgen um den Nachschub nach Teststreifen machen.


    von Jules
  • sevliboylum

    Rang: Gast
    am 10.12.2007 15:38:53
    Hallo
    ich würde dann dine stelle zum hausarzt gehen und die test streifen aufscreiben lassen

    weil mein hausarzt schreibt mir immer 2 packungen auf in einer packung sind 50st. von sevliboylum
  • Lina

    Rang: Gast
    am 21.11.2008 10:54:35
    hallo!

    ich würde gerne wissen welcher nette Arzt das ist der so viele teststreifen verschreibt wie man braucht. Seit Jahren hänge ich mit den Stäbchen hinterher, ich habe immer Probleme ausreichend zu bekommen. Ich messe sehr viel, denn meine Einstellung lässt sich einfach nicht gut hin bekommen, ich war schon mehrmals in einer Diabetesklinik und trotzdem ändert sich nicht und ich habe ständig schlechte Werte. Ich wäre total dankbar wenn ich einen Arzt finden würde, der kein Limit setzt mit dem Verschreiben. Dann würde ich endlich nicht mehr so einen Druck haben und mir permanent Sorgen machen müssen...
    Wenn mir da jemand helfen könnte, bin für jeden Ratschlag offen
  • Jürgen Ney

    Rang: Gast
    am 13.12.2008 10:04:54
    Hallo Anonym,
    komme auch aus Berlin und habe einen sehr guten Hausarzt, der auch Diabetologe ist. Bei dem gibt es keine Probleme mit Verschreibungen. Dr. Jan Salloch in der Landauerstrasse 11 Nähe Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf. Tel. 030/8221819. Gruß Jürgen von Jürgen Ney
  • heidie

    Rang: Gast
    am 01.04.2010 22:56:29
    hallo ,mir geht es auch so.ich komme zwar grad so hin mit 600 im quartal,hab aber ständig ein sch.. gefühl bei jedem streifen ,ob ich jetzt wieder verschwenderisch bin...in jeder info broschüre wird gewarnt ,daß vor autofahrten zu messen sei.wegen dieser knauserei konnte ich letzt mit 60 bz grad noch rechts ran fahren....ich fühlte mich hilflos und wütend.so da mußte mal raus.