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HBA1C-Wert zu hoch, BZ normal ?

  • Sabine

    Rang: Gast
    am 04.09.2006 12:22:12
    Hallo, ich hoffe mit kann hier jemand ein bißchen Klarheit verschaffen, bis zum Termin mit dem Diabetologen:
    Unsere Tochter (16 Jahre) hatte im Oktober 2005 einen Unfall, es mußte eine Pankreaslinksresektion mit Entfernung der Milz vorgenommen werden. Seit dem nimmt sie 2xtäglich Amoxixillin (Antibiotikum) sowie z.Zeit 25mg Aspirin (wg.erhöhter Trombos.)

    Ihr Blutzucker ist im Normalbereich, aber der HBA1C Wert ist von Januar 2006 von 5,4
    auf 6,3 im Juni gestiegen. Letzte Woche haben wir beim Hausarzt einen Glukosetest gemacht, alles normal.

    Meine Frage : Kann der erhöhteHBA1C-Wert mit den erhöhten Trombos zu tun haben ?
    (der Wert sinkt beständig, inzwischen bei 530)
    Oder hat das Antibiotikum damit zu tun ?
    Oder das Aspirin ?

    Die Angst, das meine Tochter eine Diabetes bekommt, macht mich wahnsinnig ...

    Vielleicht weiß ja jemand was . Danke
    Gruß Sabine
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 04.09.2006 22:15:46
    Hallo, genau kann ich dir das leider nicht sagen, aber ich würde auf die Medikamente tippen. Allerdings würde ich evtl. den Blutzucker regelmäßig selbst messen. Nüchtern vor dem Essen und 1 bis 2 Stunden nach dem Essen.
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ward ihr schon beim Diabetologen, der kann natürlich alles klären, bzw. sollte es können. Der Wert von 6,3 hat ein Langzeitwert von ca. 120, was an Sich noch okay ist. Durch das Aspirin, verdünnt sich das Blut sehr doll.

    Ich konnte vielleicht nicht helfen, aber ich glaube, am besten öfter kontrollieren bzw. abklären lassen.

    Gruß Sylvia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 05.09.2006 01:08:50
    hallo ,
    eine ferndiagnose kann man nicht stellen,
    aber der einfluß von so wenig ass ist sehr gering,
    vitc und ass in grammengen "sollen" die bz messung beeinflussen(probiere sowas nicht aus)
    aber auf den hba1c hat das keinen einfluß.
    wenn deine tochter noch starke antibiotika nimmt muß das ja einen grund haben, also ist eine entzündung im körper, diese erhöht den bz, wieweit den hba1c weiß ich nicht..
    da die bsd beim unfall mit betroffen war ist auch daran zu denken.
    und zum schluß !! von allem was deine tochter mitgemacht hat, wäre diabetes das geringste übel.
    denn ----> wir alle haben ihn , leben damit, leben damit gut, und haben unseren humor nicht verloren.
    mit 10-15 minuten aufmerksamkeit pro tag , und etwas know how verliert der dm seinen schrecken.
    devise vorwärts+positiv denken !
    mfg klaus von klausdn
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 05.09.2006 13:22:21
    Hallo Sabine!

    Ich würde auch mal auf die Entzündung als Ursache tippen - aber: Diabetes ist keine so schlimme Krankheit,und sie befällt auch jüngere Menschen gar nciht so selten. Man lernt aber gut damit zu leben, und hat man sich erst mal dran gewöhnt ist es kein Problem mehr.

    Mach Dir nicht so viele Sorgen, versuch lieber zu genießen, dass deine tochter noch lebt und so weit wieder ok ist. Das Leben ist viel zu wertvoll, um es mit Sorgen und hättekönntewürde zu vergeuden.

    Susanne
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 05.09.2006 19:15:06
    Hallo, danke für die schnellen Antworten.

    Das Antibiotika muß sie zur Vorsorge nehmen, mind. 2 Jahre lang, da die fehlende Milz nicht mehr vor Bakterien (z.B.Lungenentzündung) schützt.

    Und sicher, wir sind ganz wahnsinnig froh, dass sie überhaupt noch lebt, sie schwebte in der Tat für ein paar Tage in Lebensgefahr.

    Und sicher, es gibt soviele Menschen, die Diabetes haben und damit trotzdem gut leben. Ein Freund von ist Diabetiker und daher weiß unsere Tochter sehr genau, was auf sie zukommen würde. Genau da liegt das Problem: Sie hat durch ein frühkindliches Schmerzerlebnis eine derartige Panik vor Schmerzen, das z.B. ein Zahnarztbesuch mit Bohren nur mit Vollnarkose möglich war. Bei einer notwendigen Impfung vor einem Jahr ist sie vor Angst ohnmächtig geworden. Und das regelmäßige Blutabnehmen zur Kontrolle der Thrombos ist jedesmal der Horror.

    Werden jetzt wohl einen Pschychologen einschalten müssen.

    Und weil wir ihre Angst, auch wenn nicht berechtigt, kennen, schmerzt es uns Eltern umso mehr.

    Dennoch Danke für den Versuch des Zuspruchs

    Sabine
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 11:17:28
    Waren gestern beim Diabetologen, noch mal eine Frage:

    Zur Zeit hat unsere Tochter keine Diabetes,
    der C-Peptid-Wert liegt bei 1,4.

    Ich würde sagen, der Wert ist "noch"normal, aber am unteren Ende.

    Uns wurde mitgegeben, den Wert alle 3 Monate zu kontrollieren, die Ernährung aber ein bißchen umzustellen, z.B. Fruchtsäfte vermeiden usw.

    Wie schätzt ihr das ein, könnte das die Gefahr einer beginnenden Diabetes sein ?

    Wäre vor allem auch wichtig, weil die Frist für die Unfallversicherung in 5 Monaten abläuft, und wenn dann nichts diagnostiziert ist, tritt diese nicht mehr ein (wobei keine endgültige Diagnose DM festgestellt sein muß)

    Dank für eine Antwort

    LG Sabine