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Welcome to DMP Diabetes Mellitus Typ 1

  • Ulrich

    Rang: Gast
    am 11.08.2006 15:54:26
    Jo jetzt gibts sowas endlich auch für uns 1er ...

    Prinzipiell finde ich das ja eine gute Sache, hab auch gleich mal eingewilligt, wie gut das Programm an sich ist, wird sich dann allerdings zeigen...
    Bei meinem heutigen Diabetologen Besuch wurde gleich:
    - gr. Blutblid
    - Ultraschall Niere und Bauchspeicheldrüse
    - Belastungs EKG
    - Blutzuckermessgerätevergleich
    - Mikroalb... also Eiweissausscheidung.

    gemessen bzw. kontrolliert.

    Habt Ihr eigentlich auch das Problem mit zu wenig Messstreifen? Ich bekomme beim Diabetologen maximal 450 Stk/Quartal, damit kann ich zwar 4,5 mal am Tag BZ messen - aber damit kriege ich noch lange kein gutes HbA1c zustande!
    In der Regel messe ich 6-7 mal pro Tag.

    Was ein Glück, dass mein Hausarzt immer Lückenbüßer spielt und mir noch weitere Teststerifen aufschreibt.

    Komischerweise meckert noch keiner wegen Kathetern. - aber ich bin mir sicher dass im Rahmen von den DMP Programmen das auch noch kommen wird. Also Katheter bekomme ich so viele wie ich will und gerne auch die Teflons, die ja wesentlich teurer sind...

    Bin gespannt auf Eure Antworten...
    Grüße




    von Ulrich
  • simon

    Rang: Gast
    am 11.08.2006 17:36:19
    Das ganze hängt von Budgie und Lust vom jeweiligen Behandelnden Arzt ab.
    Es ist manchmal so das ein Diabdoc wenn er kein Lust oder Budgie abgeschrumpft ist dem jeweiligen Patient so gleich den VorzimmerDRACHEN(Schwesterchen) hetzt so dem quasi stellen die dann Fragen so wie:
    Wie viel mal Messen sie am Tag (Frage auch bei Typ1'er) gestellt?Obwohl die dich kennen.
    Gehts ihnen nicht gut müssen wir unbedingt Blutabnahme machen?
    Sollen wir Teststreifen über Versandhandel schicken kann gerne für sie das machen heisst es.Wenn du ja beantwortest kommt dann bei dir nach Haus statt Pro Quartal normal bei mir bis 600 streifen weil ich Pumpenträger bin kommt auf einmal 200 streifen.Hast dann nerven mit Arzt kompletten negativen Feedback abzugeben das ganze dann auf ein riesen Häck-Meck machen. Am schluss gut zu Ende gibt er dir dann wenn's sagst es gibt da bei mir in der nähe anderer Diabdok. Dann werden die auf einmal Lieb. oder
    dok egal geben sie's ihm.
    Das ganze lieber mir Diabdok handeln also Vernünftig reden. Versandhandel schicken sie es deswegen weil der Diabdok damit mit Versandhandel den Diabetesberaterin sponsert ;-))
    Ah ja noch was ein Diabarzt wird dann Barmherzig vor allem wenn Aussendienstmitarbeitern von BZ-Messgeräte und Insulinpen herstellern antanzt.

    Fazit :
    Im Schränke von Diabdoktoren verschimmeln so einige BZ-Messgeräte ebenso die Pen's.
    Geizig sind die alle. mach wohl das harte Studium was die hinterlegen.

    Hoffentlich habe ich die geholfen.
    von simon
  • Smika

    Rang: Gast
    am 11.08.2006 23:35:12
    Hallo!
    Habe auch vor einem Jahr die Papiere für das Programm unterschrieben. Bleibt einem eigentlich eine Wahl, das nicht zu tun?
    Bekomme auch nur 450 Teststreifen pro Quartal.
    Wie sieht es eigentlich mit den Pens aus. Ich hätte gern einen, der auch halbe Einheiten spritzt. Bekomme ich das auf Rezept oder muss ich den bezahlen?
    Was mich noch mal brennend interessiert: Muss man als Typ1-ler ein Diabetes-Tagebuch führen. Habe es eine zeitlang nicht gemacht und dafür beim Diabetologen gleich einen Rüffel bekommen.

    Gruss Smika
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 12.08.2006 20:20:49
    hallo,
    docs mit ner durchschnittlichen intelligenz melden chroniker, das sind ua wir , als praxisbesonderheit,
    damit fallen wir aus dem budget raus , also wenn da
    mit budget argumentiert wird - aufklärung betreiben.
    aufgeschrieben sollten immer runde 500 streifen schon aleine wegen der codierung(alles gleiche charge gleiche code nr.
    pens können aufgeschrieben werden, aber in schwerpunktpraxen legen die genau wie meßgeräte in den schränken und verschimmeln.
    es gibt nur einen für novo-insulinbenutzer, name
    demipen, der gleiche heißt auch junjor ist dann nur bunt..
    irgendwie sollte man auch zur eigenen sicherheit schon etwas dokumentieren.
    meist wird auch nur bei besch... hba1c danach gefragt.
    tip : gegenangriff auf die überkorrekte, besorg dir nen programm , hier zb diabass und dann erschlägst du ihn mit statistik bz-verlauf/insulinverbrauch/ausreißer/
    abhängigkeiten usw als grafik als tortendiagramm, als balkendiagramm, du wirst sehen nochmal fragt der nicht ;-)).
    mfg klaus von klausdn
  • Smika

    Rang: Gast
    am 12.08.2006 23:11:55
    Hallo Klaus!
    Danke für Deine Antwort! Werde es mal ausprobieren.
    Immer wieder freue ich mich über Deine Beiträge, weil Du so eine erfrischende, ehrliche Art hast und keinen Schwachsinn schreibst. Darüber hinaus haben Deine Beiträge auf mich zumindest eine motivierende Wirkung, denn ich gehöre eher zu denen, die doch starke Akzeptanzprobleme hinsichtlich der Erkrankung haben, aber ich arbeite daran. Das wollte ich noch loswerden. Freue mich auf weitere Beiträge von Dir.

    Viele Grüsse
    Smika
  • Peter

    Rang: Gast
    am 14.08.2006 02:12:14
    Wegen der tesstreifen, gerade accu chek lässt gerne sein neuen geräte testen, die gibt es dann immer mit so ungefähr 70 teststreifen, und dafür muss man dann nur einen kleinen fragebogen ausfüllen. Ich mag diese geräte zwar nicht, aber vielleicht hilft es euch ja ein wenig weiter von Peter
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 02.09.2007 14:54:54
    Hallo!
    Ich habe vor ein paar Monaten schon einmal mein Leid geklagt, weil ich starke BZ-Schwankungen hatte und einen Hba1c von 8,8. Habe gedacht, schlimmer kann es nicht werden, ist aber schlimmer geworden. Die Schwankungen sind noch stärker, der Bz geht immer höher. Neulich sagt mir mein Messgerät: Achtung!Hoher Blutzucker über 600. Weiter geht die Skala wohl nicht bei dem Gerät. Habe dann mit 12 Einheiten schnellwirkendem Insulin heruntergespritzt und bin bei 380 gelandet. Ebenso hätte ich auch gnadenlos unterzuckern können. Das ist das Problem. Bei gleicher Nahrungsaufnahme und gleichen IEs und gleichem Ausgangswert haut es den einen Tag hin und am nächsten Tag überhaupt nicht mehr.
    Mein aktueller Langzeitwert ist 9,8. Ich habe allerdings nie Ketone im Urin und mein Gewicht ist stabil.
    Mein Diabetologe hat mir ein anderes langwirkendes Insulin (Levemir) und ein zusätzliches kurzwirkendes Insulin(Liprolog) verschrieben, so dass ich jetzt mit 3 verschiedenen Spritzen herumhantieren muss. Ausserdem gehe ich wieder zu einer Schulung.
    Ich bin total verzweifelt. Wenn ich ehrlich bin, könnte ich alles in die Tonne drücken. Ich habe schon genug zu kämpfen mit der glutenfreien Ernährung und das noch dazu. Einen wirklichen Rat gibt es wahrscheinlich nicht, aber es tat schon ganz gut, alles von der Seele zu schreiben. Und vielleicht geht es ja anderen ähnlich wie mir!
    Schönen Sonntag noch!
    Claudia