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Pumpenbewilligung Kassenabhängig

  • Anita

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 18:11:44
    Hallo Pumpis,
    Ich stelle im Juli auf Pumpe (SPIRIT) um. Mein Diabeteszentrum hierfür ist das Schwabinger Krankenhaus (München), das gute Erfahrungen in der Antragsstellung / Beurteilung hat. Angeblich sind es dann sehr gute Erfolgschancen, sie auch bewilligt zu bekommen.

    Bin AOK-versichert. Hat jemand Erfahrungen mit meiner Krankenkasse? Was stellt die AOK für Vorraussetzungen, was verlangen sie? Wer weiss, ob sich diese trotzdem quer stellen könnte?

    Danke im Voraus und Grüsse,
    Anita
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 23:40:18
    hallo anita,

    bei mir gehts anfang juni los mit der spirit...

    als ich meinem dia-doc sagte ich würde es gerne mal mit der pumpe probieren, fragte er mich bei welcher kk ich bin, als ich daraufhin antwortete AOK, sah er recht zufrieden aus... er hat wohl gute erfahrungen damit gemacht...

    ich komme allerdings aus dem land brandenburg.. kann ja sein, dass es von bundesland zu bundesland unterschiedlich is... von Sunny
  • diesel

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 23:47:42
    Wenn der Arzt die Pumpenverordnung begründet, wird die KK sich bestimmt nicht sträuben. Die CSII ist zwar nicht ganz billig, aber doch zig mal billiger als durch Spätschäden z.B. wegen einer Amputation erwerbsunfähig zu sein, oder eine Krankenhausbehandlung wegen eines Herzinfarktes. Wenn die KK das begreifen, solten sie die moderne Technik von sich aus fordern!
    Ich bin übrigens seit diesen Montag Pumpi geworden. Allerdings mit der Animas IR 1200. Und bin zufrieden mit der neu gewonnenen Freiheit.
  • Jochen

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 09:48:30
    Hallo Anita,

    habe meine Pumpe vor drei Monaten ohne Probleme, Nachfragen oder das Vorlegen des Tagebuchs von der BKK Gruner+Jahr bewilligt bekommen.

    Ich war wirklich froh, dass sie kein Tagebuch wollten. Zwar habe ich das verfügbar und die Werte sind okay, aber ich denke einfach dass das meine Privatsphäre ist und die Kasse nichts angeht. Dafür gibt es das Gutachten des Arztes, der meine Werte anschaut, interpretiert und für die Kasse zusammenfasst. Hätten Sie's verlangt hätte ich wohl mal Rücksprache mit meinem Rechtsverdreher gehalten...

    Wenn es um Deine AOK geht folgender Tipp: Frage mal beim Diabetes Versand deines Vertrauens (z.B. hahn&hahn - vgl. Anzeige links oben) nach, welche Erfahrungen die haben. Denn ich weiß von h&h, dass die Kassen doch sehr unterschiedliche Ansprüche stellen. Bei den BKKs geht es oft einfacher, weil die nicht so viele Diabetiker haben.

    Jochen
  • Christina

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 10:49:57
    Von meinem Dia Doc hab ich gehört dass die Barmer sehr gut sein soll. Bewilligt so gut wie immer und zahlt auch viele Zusatz Sachen und ist gut in der Betreuung / Beratung... Bin bei der IKK und die haben sich mit der Bewilligung angestellt. Man soll aber nie aufgeben sondern Druck machen. Mehr als ablehnen können sie nicht, man kann nur gewinnen.
    Überlege auch zu wechseln auch wenn ich dann etwas mehr zahle.
    LG
    Christina
  • Roland

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 23:19:47
    Hallo,
    bin seit Dezember 05 Pumpenträger.Habe die Accu check Spirit.Bin bei der AOK versichert.Mein Dia Doc hat ein gutachten erstellt.Werte vor der Pumpentherapie und Werte nach der Schulung bzw. nach dem ersten Hb1c-wert mit der Pumpe.
    Meine KK bewilligte ohne irgentwelche probleme,kein einschicken der Tagebücher,die Pumpe.Ein anderer Schulungsteilnehmer musste seine Tagebücher der letzten drei Monate einreichen.Er war bei einer Technicker KK.

    Gruss Roland
  • Anita

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 23:54:14
    Hallo,
    Danke vielmals für Eure Erfahrungsberichte mit den Kassen. Bin nun etwas beruhigter.
    Mein HbA1 lag
    Anfang März (Vor erneuter ICT-Schulung) bei 10,0%,
    Anfang Mai bei 8,5% (sind wohl auch noch ein Teil der Februarwerte dabei)
    Grüsse, Anita
  • Anita

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 00:47:49
    Fortsetzung:
    Hatte grade ne leichte Hypo und bin dabei wohl auf ne falsche Taste gekommen. aber alles wieder paletti.

    ... Mein 14-Tage-Durchschnitt liegt laut Blutzuckertestgerät bei 171 mg/dl. Ist zwar nach wie vor nicht optimal, aber umsonst ist ja die Umstellung auf Pumpe nicht geplant. Zudem gehe ich von einer Verbesserung in den kommenden 2 Wochen aus, da ich gerade an meiner Lantus-Dosis und Spritzrhytmus schraube und da zeigt sich schon ein Erfolg ab. (Bei mir wirkt nach ca 8 Std. Lantus nicht mehr => jetzt spritz ich 3x Lantus. Gott sei Dank hat das aber dann bald wieder ein Ende, denn so spritz ich um 06:00 Lantus (9 i.E.)
    um ca 8:00 Humalog (Frühstück)
    um ca 12:30 Humalog (Mittagessen)
    Um ca 14:30 Lantus (8 i.E.)
    Um ca 18:00 Humalog (Abendessen)
    und um 22:00 Lantus, (12 i.E.)
    dann geh ich zu Bett.
    Wegen 7 Wochen (bis zur Pumpe) komplett auf ein anderes Insulin umzusteigen, ist wohl auch nicht so sinnvoll, und ob dass dann besser wäre ist zudem fraglich.
    So schlage ich mich halt jetzt noch so durch.


    Grüsse, Anita
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 17:48:20
    bei mir gehts ja anfang juni mit der pumpe los, am 31.5. hab ich die erste technikschulung, ind er mir die pumpe erklärt wird..

    seit diese woche montag verwende ich ein neues lz-insulin... und dass obwohl ich schon sehr bald die pumpe bekomme... meiner werte haben sich allerdings nicht verändert... weder zum positiven noch zum negativen.. von Sunny
  • Anita

    Rang: Gast
    am 20.05.2006 02:17:12
    Hallo Sunny,
    Für welche Pumpe hast Du Dich entschieden?
    Meine Entscheidung fiel auf die SPIRIT von ROCHE. Meine Hauptgründe waren dabei, dass mir das Roche-System zusagt und innerhalb von Roche gefiel mir einfach an der Spirit gut, dass man keine speziellen Batterien braucht (z.B. Im Urlaub evtl. ganz praktisch) und dass sie so individuell programmierbar ist.

    die Einführung habe ich am 26.06. in der Diabetesambulanz, die an die Klinik (Schulung) angegliedert ist. Da bekomm ich sie dann bis zur richtigen Schulung (03.07.-07.07.) mit zum Rumspielen / Ausprobieren. Das dumme an dem Ganzen ist nur, dass die Klinik 150 km weg ist (München), aber dort sitzen nunmal die Spezialisten. Und bevor man dann zu irgendeinen "Wald- und Wiesendiabetologen" geht, der meint er sei nun Spezialist, weil er einen Crashkurs gemacht hat, nimmt man den Weg schon mal auf sich. Und dann für die Pumpenambulanztermine natürlich auch.
    Gruss, Anita