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taugliche Trage- & Einstichstellen
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Sylvi
Rang: Gastam 19.05.2006 14:57:00
Hallo Katja ich hatte auch immer Probleme mit dem Tagebuch führen. Gerade in der Pen Zeit. Jetzt wo ich die Pumpe wieder habe, trage ich meist einmal in der Woche die Daten ein. Habe als Blutzuckermessgerät das One Touch ultra smart, und da setze ich mich dann hin, und trage alles um. Wenn du einen Pen hast, vergißt man schnell was man wann gespritzt hat.
Ich führe das Tagebuch soweit ganz normal, denn mein Diabetologe hat mich mal nach Hause geschickt, da er nichts mit mir anfangen konnte. Naja ist ja auch verständlich. Ich lese hier so viel, dass die meisten einen ätzenden Arzt haben, die keine Ahnung haben. Ich finde es schlimm, denn gerade wenn man nicht so dizipliniert ist, sollte man doch einen guten Ansprechpatrner haben. Ich komme aus Niedersachsen einem Kleinort bei Hannover. Wir haben hier seid 3- 4 Jahren einen Diabetologen. Vorher war ich in Hannover, denn mit meinem Zucker würde ich nie zu einem normalen Hausarzt gehen, dass wäre mir zu Risikoreich. Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück mit der Pumpe, und das du evtl. einen Arzt findest der Dich motiviert und vorallem Ahnung hat.
Gruß Sylvia -
Stefan
Rang: Gastam 19.05.2006 15:03:46
Hallo,
ich finde es gut, dass hier auch mal das Tagebuchführen angesprochen wird.
Ich denke, dass das genaue Tagebuchführen in Einstellungsphasen wie bei Heiko einen Nutzen hat. Wenn die Einstellung mal stimmt, dann ist meiner Meinung nach der Speicher der BZ-Messgeräte im Gerät eine ausreichende Hilfe. Die meisten Geräte verfügen ja schon über sehr gute Messwertanalysefunktionen.
Ich selber führe kein Tagebuch. Solange meine Werte gut sind, und es für Ausreißer eine Erklärung gibt, finde ich es nicht nötig ein Tagebuch zu führen. Und wenn ich mal an einem BE-Faktor rumschraube, dann kann ich das auch ohne Tagbuch, weil ich dann einfach etwas mehr darauf achte was ich wann esse. Für eine Woche habe ich dann schon den Überblick, ob eine Stunde nach dem Essen der BZ noch in den akzeptablen Grenzen liegt und mit welchen Faktoren ich gearbeitet habe. Wenn man an mehreren Dinge gleichzeitig Änderungen vornimmt und das noch mit Hilfe des Arztes, dann ist ein Tagebuch nicht zu umgehen.
Zwei oder drei Wochen bevor ich einen Arzttermin habe führe ich dann ein Tagebuch. Aber das mache ich nur für den Arzt. Der Arzt braucht ja eine reprsentative Woche oder Tage um sehen zu können wie die Werte "im Allgemeinen" so sind.
Ich kann dem Arzt ja dann auch direkt sagen, dass ich z.B. immer nach dem Sport oder in der Nacht Probleme mit dem Zucker habe. Das sind dann Erfahrungswerte für die ich kein Tagebuch führen muss damit sie mir auffallen. So ist es zumindest bei mir. Sollte ich mal einen Tag haben an dem die Werte etwas höher sind, dann habe ich dafür meist selber eine Erklärung (oder ich weiß ganz genau, dass ich mich beim Essen verschätzt oder mal den Pen vergessen habe).
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße,
Stefan -
Katja
Rang: Gastam 19.05.2006 23:37:43
@sylvia
Woher weisst Du beim Nachtragen wieviel BE du zu dem und dem Zeitpunkt gegessen hast? Speicherst Du das auch irgendwo ab, im BZ- Testgerät?
Wie schon einige Sätze vorher erwähnt, ist der Oberarzt im Diabeteszentrum ein super Arzt, zudem ich gern hingehe und der mich motiviert und gut berät, weil er einfach das Wissen hat. Nur irgendwann bekomme ich keine Überweisung mehr von meine Diabetologen weil ihr die Diabeteszentren boikotiert. Dann muß ich zusehen das ich einen neuen Arzt finde, der mir die Überweisung schreiben kann. Vor allem kann nur ein Diabetologe mich ins Diabeteszentrum überweisen. Daher kann ich noch nicht mal so einen 08/15 Hausarzt gehen. Für einen guten Artzt nehm ich auch ein paar km mehr in Kauf.
@Stefan
So wie Du das handhabst habe ich es im allgemeinen auch gemacht.
Mich hat mein Arzt allerdings auch schon wie bei Sylvia nach Hause geschickt. Ich denke auch, eine Grundlage brauch er. Gerade jetzt beim Sport ist es für mich wichtig die Werte aufzuschreiben, da ich Probleme mit den Werten habe und das mit meinem Arzt auseinanderüpflücken möchte. Ich denke mir es wird auch wieder Zeiten geben an denen ich ein paar Tage nicht aufschreibe bzw. nur die gespeicherten Werte - dann allerdings keine BE"s, weil ich nicht mehr weiss was ich dann und wann gegessen habe.
ICH HABE HEUTE DIE BEWILLIGUNG FÜR MEINE PUMPE BEKOMMEN!
Einfach so, ohne etwas vorlegen zu müssen.
Ich bin über Bewillgung erleichtert. von Katja -
Sylvia
Rang: Gastam 20.05.2006 14:08:06
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Pumpe!!!!
Also ich kann die BE s ins One Touch ultra smart eintippen die ich esse, allerdings mache ich das selten, da ich aber ja meinen Faktor weis, und dann weis bzw. sehe was ich gespritzt habe, kann ich das sozusagen errechnen, was ich gegessen habe. Aber ich bin ehrlich, das trage ich sehr selten ein, nur wenn ich z.B. Pizza gegessen habe, oder Pfannkuchen, damit ich sehe ob ich mich evtl. verschätzt habe.
Wenn was aussergewöhnliches war, dann trage ich das einfach ins Tagebuch ein, unter Bemerkungen, so kann ich auch das dann nicht vergessen.
Habe auch schon per Computer angefangen ein Tagebuch zu führen, aber das habe ich schnell wieder aufgegeben, das war mir zu umständlich, das alles einzutippen, zu dem ich auch nicht jeden Tag am PC sitze.
Gruß Sylvia
Sag mal, kann Dir Dein Hausarzt nicht eine Überweisung geben? Und--- muss Dir Der Diabetologe nicht eine geben? Da bin ich jetzt überfragt, aber ich glaube, er wäre dazu verpflichtet!!??? -
Katja
Rang: Gastam 21.05.2006 02:56:05
Nein, ein Hausarzt kann mir keine Überweisung für das Diabeteszentrum geben, sondern nur ein Diabetologe.
Mein Oberarzt führt lange Jahre die Ambulanz im Diabeteszentrum, nur muß er alles zwei Jahre dafür die Zustimmung von der Kassenärztlichen Vereinigung einholen. Und dieses Jahr eben mit der Auflage, das er nur noch Patienten mit einer Überweisung vom Diabetologen ambulandt behandeln darf. Typ II darf er ambulant garnicht behandeln. Das ist ja die sch... von Katja -
Sylvia
Rang: Gastam 21.05.2006 22:03:23
Dann wünsche ich Dir viel Glück, und mach doch Deinem Diabetologen ein wenig Druck, immerhin geht es um Deine Gesundheit.
Gruß Sylvia