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Schock..
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Mera
Rang: Gastam 10.05.2006 04:26:46
Hallo,
meine Mutter hat seit 17 Jahren Diabetis und in der Zeit nie wirklich größere Probleme damit gehabt. Am letzten Samstag war dann doch das erste Mal.
Ich wurde nur durch Zufall wach, und ging dann -warum auch immer- zu meiner Mutter ins ZImmer, ich sah Sie bewusstlos im Bett liegen. Sie hatte solche Krämpfe, dass Sie die ganze Zeit wie steif erschien. Ich habe sofort BZ gemessen und dort kam ein Wert von 32 raus.
Es war schrecklich zumal man Ihr nicht helfen konnte, wir hatten keinen Glucosepen bzw. "Notfallpen". Daher half nur den Notruf abzusetzen. Zehn Minuten vergingen und schon war der Notarzt da und konnte ihr einen Zugang mit einer Kochsalzlösung legen.
Ich sag's euch, dass waren meine ersten und hoffentlich auch die letzten schrecklichsten 20 Minuten meines ganzen Lebens.
Der Knaller der ganzen Sache ist, dass der Arzt diesen Glucosepen bzw. Glucosespritze für den Notfall nicht auf's Rezept aufstellen will, und die Krankenkasse weigert sich dieses zu bezahlen.
Die Sache wurde mit dem Grund abgehakt, dass ihre Werte sonst normal und "ausreichend" sein würden und Sie nicht einsehen jetzt das zu bezahlen.
Ich würde mich über Beiträge evtl. auch Hilfe sehr freuen! von Mera -
Luci
Rang: Gastam 10.05.2006 11:51:26
Hallo, wie kommt das denn? Ich bekomme diesen Pen ohne Probleme verschrieben - sobald das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, hole ich mir einfach einen neuen. Habe ihn zum Glück nie gebraucht - aber mir wurde von Anfang an gesagt, dass es wichtig sei, so einen zuhause zu haben. Ist der denn sehr teuer? Sonst kauft ihn euch doch einfach. Obwohl es wirklich ärgerlich ist, wenn man ihn nicht verschrieben bekommt. Bei welcher Kasse seid ihr denn? Die Begründung des Arztes ist ja wohl Quatsch! Gute Besserung an Deine Mutter von Luci -
thomas2002
Rang: Gastam 10.05.2006 16:36:52
ich nehme mal an, daß es sich um ein glukagonset handelt. glukagon ist ein hormon, ist also ggf verschreibungspflichtig.
glukagon sollte verschreibungsfähig sein, also zur not zu zweit zum arzt gehen. wenn der sich noch immer weigert, mit dem gericht drohen, und die kassenärztlich vereinigung darüber informieren.
ist der arzt ein diabetologe? von thomas2002 -
klausdn
Rang: Gastam 10.05.2006 18:37:12
hallo an alle,
nur anmerkungen :
der -glucagon notfallset- ist verschreibungspflichtig, daher auch verschreibungsfähig !
alles andere bitte vergessen-glucose kann nur iv gespritzt werden, und nur vom arzt !
ohne daß man sich mit dem umgang mit dem glucagonset vertraut gemacht hat , nutzt er nicht !
normalerweise stirbt man nicht an einer hypo, irgendwann hilft sich der körper selbst.
-problem bei alcohol, herzschwäche-
bei einer hypo kannst du dir das bz messen sparen,
es gibt keine andere möglichkeit.
wenn es das erste mal aufgetreten ist, -wichtig !!-
nachforschen weshalb, um wiederholung zu vermeiden. denn solche hypos sind im normalfall selbst gemacht.
nur beisp: zweimal gespritzt/gespritzt und essen vergessen/ usw es gibt fast nichts was man so aus versehen machen kann.
das ist kein vorwurf ! wir sind menschen und keine maschinen.
mfg klaus von klausdn -
Mera
Rang: Gastam 10.05.2006 19:24:29
Hallo,
danke erstmal für eure Beiträge.
Also weder meine Mutter noch der Arzt konnten sich erklären wieso so eine starke Unterzuckerung statt fand. Die Physiotherapeutin geht davon aus das meine Mutter sich Abends während Sie noch wenige Sachen im Haushalt eledigt hat sich einwenig übernommen hat.
Naja, jeder Körper hilft sich selbst. Sowas kann man leicht sagen aber wenn Ihr Blutzucker auf 32 war, sie bewusstlos und am krampfen war, ihre Atmung schon ziemlich flach war, dann glaube ich ehrlich gesagt nicht dran das ihr Körper sich hätte selbst helfen können oder man nicht dran sterben könnte.Da der Körper ja sofort auf "Sparflamme" geht wenn sowas passiert. Der Arzt meinte ja auch schon, dass wenn ich einpaar Minuten später angerufen hätte das meine Mutter nun jetzt nicht mehr da gewesen wäre.
Also die Sache an sich ist ja schon schlimm, aber jetzt fang Ich an sie ständig zu kontrollieren. Ich wecke sie zweimal in der Nacht, und ich denke das geht ihr auch auf den Keks. "Früher" hab ich das nicht gemacht, sondern ihr nur geholfen wenn Sie ne leichte Unterzuckerung hatte, bzw. mit Traubenzucker u.ä ausgeholfen.
Nun ja, ich denke das allgemein jeder Diabetiker so ein "Notfallpen" oder wie auch immer das nun heißen mag, besitzen sollte. Bis der Notarzt da ist dauert das in den meisten Fällen viel zu lange bis geholfen werden kann. Und wenn der Diabetiker nen Anhang hat, sei es Familie, Partner oder so, dann sollten die ebenfalls im Notfall spritzen dürfen - ist meine Meinung. Man könnte genügend Seminare oder Kurse besuchen damit jeder das verstehen könnte und die Lizenz dazu haben könnte.
von Mera -
klausdn
Rang: Gastam 10.05.2006 20:03:12
hallo,
ich habe dm , und würde ganz schön unwirsch werden wenn ich andauernd kontrolliert würde.
daß docs von tod durch hypo faseln ist tradition, was machen denn die ganzen aleinstehenden wenn sie mal ne hypo haben ? die wachen alle wieder auf.
manche nach 12 h.
um die glucagon spritze in den hintern zu hauen braucht man keine ausbildung , keine genehmigung,oder schein,
man muß nur vorher lesen und begreifen was zu tun ist. ist ca 2 jahre haltbar.
wenn deine mutter noch den ganzen frühjahrsputz im eiltempo vorm schlafengehen erledigt hat, kann das schon den bz senken, aber die meisten laufen mit 30 noch durch die gegend, nur manche fallen um, habe gerade gelesen soll genetisch sein. ???
aber dann nimmt man noch ne schöne lange be, zb
ein vollkornbrot mit käse, oder schinken, oder nen streifen schokolade, das versüßt die arbeit.
und wenn man weiß wie man reagiert, dann kürzt man die basismenge, um ca 1 ie bei basis bis 12ie, und 2 ie bei basis über 12ie.
und kontroliert am nächsten morgen ob man es richtig gemacht hat, und wenn nicht, ändert man es.
würde von panik abraten, aber das würde ich an deiner stelle mal mit der "hauptbeteiligten" nämlich deiner mutter besprechen.
mfg klaus
von klausdn -
Lovely
Rang: Gastam 10.05.2006 20:54:57
Hallo.
Ergänzend noch zwei Sachen:
- Die Infusion war mit Sicherheit keine Kochsalzlösung, sondern Glucose.
- Ein "Glucagon Hypokit" von Novo Nordisk kostet um die 30,- Euro. von Lovely -
Mera
Rang: Gastam 10.05.2006 21:12:58
Sicher war das eine Kochsalzlösung, die hat er als erstes beim zugang angeknipst. Und später dann einen Glucose Tropf.
von Mera -
klausdn
Rang: Gastam 10.05.2006 21:36:48
hallo,
das entscheidende war glucose, die spritzen notärzte einfach so, oft mit der folge venenentzündung(bei zu schneller injektion).
deshalb bevorzuge ich glucagon.
das mit der kochsalzlösung war nur schau,ohne nutzen.
mfg klaus von klausdn -
Mera
Rang: Gastam 10.05.2006 22:24:37
Achso, naja, der Arzt hatte das zu meinem Vater gesagt. Wenn es nicht so ist das Sie sowas spritzen dann sorry.
Der BZ pendelt sich langsam wieder bei meiner Mutter ein, hab aber jetzt wo Sie heute wieder arbeiten war natürlich Angst das heute Nacht wieder ihr Zucker zu weit runter geht. Das tut mir ja selbst auch schon leid das Ich mit dem messen so nerve, aber ich möchte wenn ich es denn verhindern kann nicht nochmal sowas schreckliches miterleben. Die Krankenschwestern haben zwei mal in der Nacht Zucker gemessen, einmal um 2uhr und einmal um 4uhr, ich denke das werde ich solange machen bis da Werte rauskommen die sie sonst auch immer hatte. Oder ist das zu übertrieben? von Mera