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  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.05.2006 22:34:20
    hallo,
    was pendelt sich denn da bei deiner mutter ein ?
    den bz steuern wir doch selber mit der insulinmenge
    die wir spritzen !
    das geht doch beim dmler nicht von aleine wie das gesundwerden nach ner krankheit.
    was deine mutter dringend braucht ist ne schulung, und wenn du was gutes tun willst gehe mit.
    wenn du meinst messen zu müssen reicht einmal 2-3 h um 4h ist absolut sinnlos denn da steigt der bz von selbst.
    die schwestern messen weil der doc das gesagt hat,
    und das wissen um den bz verlauf scheint da zu fehlen.
    mfg klaus
    .
    von klausdn
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 10.05.2006 23:04:53
    ich hab das "glucagon hypokit" damals von meinem hausarzt aufgeschrieben bekommen... er fragte mich, ob ich sowas schon besitze, ich sagte nein, naja und schon hatte ich das rezept in der hand.

    nu liegt das zwar hier im kühlschrank, aber ich denke mal im falle eines falles würde sich da keiner von meinen leuten rantrauen...

    in meiner ( erst ) 5jährigen "diabeteskarriere" hatte ich zwar schon massig unterzuckerungen, aber ich konnte mir immer selbst helfen...

    der niedrigste wert, den ich mal gemessen hab lag bei 1,5 mmol/l ( entspricht 27,03mg/dl), da hörten sich alle geräusche schon so an, als kämen die von sonstwo; da fühlte ich mich der bewusstlosigkeit ziemlich nahe... aber, da ich ja die ruhe weg habe, hab ich erst mal bz bestimmt und dann aber ganz fix cola und traubenzucker zu mir genommen.

    im krankenhaus erzählte damals mal ein älterer herr, dass er öfter mal so fiese unterzuckerungen mit bewusstlosigkeit hat... er wacht dann irgendwann einfach wieder auf, fühlt sich wie gerädert und hat diverse verletzungen...

    ich denke mal, dass die "grosse" gefahr darin liegt, sich schwer verletzen zu können, wenn man evtl plötzlich und unerwartet einfach so bewusstlos umkippt... von Sunny
  • Mera

    Rang: Gast
    am 10.05.2006 23:30:40
    Naja, da Sie im Krankenhaus ja unmengen von Glucose Tropf bekommen hat, meinte der Arzt das die Werte sich erst wieder richtig einpendeln müssen. Weil Sie auch im Krankenhaus noch innerhalb der letzten zwei Tage starke Unterzuckerungen hatte.

    Habe eben nochmal meinen Vater gefragt, die Kochsalzlösung hatte meine Mutter bekommen um den Kreislauf wieder in Schwung zu kriegen.

    Wir haben meine Mutter auf die stabile Seitenlage "gedreht", und aufgepasst das Sie während der Krämpfe nicht ihre Zunge abbeißt oder sonstige Sachen die hätten passieren können. von Mera
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 11.05.2006 00:55:11
    hallo mera,
    das ist ein ganz seltsames kh, und glaub mir ich würde mich sträuben dort hin zu kommen.
    warum unmengen glucose ?
    man braucht nicht mehr als bis über bz 120-150
    wenn man weiß wieviel glucose und das hoffe ich, weiß man auch in etwa wieviel insulin gebraucht wird. um auf normale werte zu kommen.
    wo ist ein grund im kh zu unterzuckern ?
    bei der engmaschigen kontrolle ?
    mein eindringlicher rat s.o. schulung ! , nur mit know how, und in eigenverantwortung, kommt bei euch ruhe rein. wenn man heute merkt , daß der bz zu tief rutscht, dann muß man morgen weniger spritzen, damit das aufhört. nur durch ruhiges rantasten an die optimalen werte, kann man ein zu hohen und zu tiefen wert vermeiden.
    mfg klaus. von klausdn
  • Mera

    Rang: Gast
    am 11.05.2006 02:18:16
    Nun ja, es wurde gesagt das Sie den Glucose Tropf bei 150 dann abnehmen. Haben Sie aber erst bei 189.

    In der gleichen Nacht ist ihr Zucker dann auf 48 gewesen und in der Nacht darauf auf 67. Also um ehrlich zu sein, im Krankenhaus haben die zwei mal in der Nacht Zucker gemessen, und am Tag wurde nie nachgeprüft wie hoch oder wie niedrig die Werte waren. Der Arzt meinte nur Sie solle sich die Werte in eine Tabelle aufschreiben und dann ihrem Hausarzt vorlegen. Ansonsten nicht weiter ändern, außer weniger Einheiten spritzen und selbst die Einheiten ausrechnen zum spritzen, da Sie das sonst nur von der Tabelle des Hausarztes der auch ein Diabetologe ist abgelesen hat.

    von Mera
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 11.05.2006 12:57:24
    Hallo!

    Erst mal möchte ich Dich drücken. Ist schließlich extrem belastend, wenn ein Mensch den man liebt so krank ist, und jemand bewusstlos aufzufinden, das geht enem oft Monatelang nach. Ich habe meinen Vater so gefunden, und habe danach sicher ein halbes Jahr lang immer etwas Angst gehabt wenn ich in seine Wohnung gekommen bin. Aber: deswegen den Menschen völlig verrückt zu machen ist auch falsch. Deine Mutter kommt sich da doch völlig doof vor, außerdem schläft sie ja auch keine Nacht mehr durch, und fühlt sich überwacht. vielleicht redest du mal mit ihr, vielleicht kann sie ja auch selber messen - und wenn sie sich dafür nen wecker stellt kriegst Du es ja mit, wenn der nach 5 Minuten immer noch klingelt und kannst immer noch gucken.

    Unterzuckerungen sid normalerweise nicht tödlich, es sei denn man erbricht dabei und erstickt am Erbrocheen oder man erstickt an der eigenen zunge, das kommt aber beides sehr selten vor. das heißt, wenn der Unterzuckerte in der stabilen Seitenlage ist macht es auch nichts, 20 Minuten auf den Arzt zu warten, dann kann ja nicht mehr viel passieren. Das Notfallset ist also eigentlich mehr zur Beruhigung, denn die zehn Minuten eher oder später ändern wenig. Kampfanfälle führen zwar zu Blauen Flecken und Schürfwunden, sind aber auch nciht tödlich, und normalerweise erwacht man auch bei schwerer unterzuckerung nach ein paar Sunden wieder von alleine.

    Wirklich wichtig ist aber, genau nachzufrschenw as am vortag anders war: hat sie was anderes oder weniger gessen oder hat sie rech viel in HAushalt und Garten gemacht? Hat sie sich furchtbar aufgeregt?

    Und: messen reicht eigentlich vor dem Schlafengehen und dann lieber etwas höhere Wete in KAuf nehemn als etwas niedrigere. Das schützt auch vor Unterzuckerungen.

    Ich wünsche Dir vor allem gute Nerven und nimm es Dir nicht so zu Herzen. Du kannst nicht immer für Deien Mutter da sein, schließlich wirst Du nciht immer bei ihr wohnen, oder vielleicht hast Du mal nen freund bei dem Du de NAcht verbringen willst. Es ist auch gar cht notwendig immer da zu sein. Wirklich ändern kannst Du nichts, und schließlich hat auch Deien Mutter nen Schutzengel. Diesmal hat er Dich geweckt, nächstes mal weckt er sie selber, und übernächstes mal ist es die Nachbarin, mit der sie morgens verabredet war und die dann mal nachguckt. und wenn ihre Zeit wirklich gekommen ist kannst Du es auch nciht verhindern, so schlimm das auch ist.

    Alles gute
    Susanne
  • woodf

    Rang: Gast
    am 11.05.2006 18:51:10
    Hallo!
    Habe alles gelesen und muß sagen es gibt oft Situationen, die KANN man nicht unter Kontrolle haben.
    Im welchen Alter ist Deine Mutter.
    Vielleicht hat es etwas mit dem Hormonhaushalt zu tun?

    Ich war auch ca. 20mal bewußtlos - währen meiner ersten Schwangerschaft.
    Da war auf einmal-von einem auf den nächsten Tag wieder ALLEs anders.

    Mein Mann konnte mir NIE Glocagon spritzen, weil ich sehr aggressiv war-dann plötzlich bewußtlos.
    Ich denke man kann alles planen für einen Notfall - aber man kann niemanden vorschreiben oder sogar naicht einmal von
    sich selbst sagen - wie man reagiert wenn ein Mensch - seine Mutter plötzlich bewußtlos, krampfend am Bett liegt
    !! -Ich würde auch die Rettung rufen.

    lg

    Elisabeth von woodf
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 11.05.2006 22:29:14
    Hallo,

    ich möchte mal erzählen, was mir passierte. Ich habe Nachts auch eine UNterzuckerung, in der ich Krampfte, mein Mann hat den Arzt gerufen. Ich selber weis von nichts, keine Erinnerung, das der Notarzt da war, das ich eine Spritze bekommen habe. Das einzigste was ich bemerkte, das ich mir ziemlcih heftig auf die Lippe und auf die Zunge gebissen haben muss. Ich hatte aber selbst schuld, weil ich mehr gespritz habe, bzw. zu wenig gegessen habe.
    Ich finde es schrecklich daran zu denken, wie das für meinen Mann war. Ich kann dich vollkommen verstehen, das du jetzt Angst hast. Sag es deiner Mutter und kläre das mir ihr, denn auch für sie ist es natürlich nicht schön und auch unangenehm.

    Zum Tod kann das nicht führen, das ich nicht lache, habe selbst deswegen einen guten Freund verloren. Und es ist auch gefährlich fürs Gehirn, also kann ich Euch wirklich nur raten, macht evtl. ncoh mal eine Schulung mit. Schaden wird es auf keinen Fall. Ich finde es toll, das du dich dafür so interessierst, und das sollte auch deine Mutter wissen, und gut heißen.
    Viel Glcük
    Sylvia
  • Mera

    Rang: Gast
    am 12.05.2006 04:45:04
    Ich danke Euch für eure Beiträge, und für die lieben Worte, ganz speziell Susanne.

    Meine Mutter ist 48 Jahre alt. (wurde hier im Forum ja nach gefragt).

    Ich versuche ständig das Thema wieder anzusprechen, aber meine Mutter meint jedesmal es würde doch jetzt reichen. Sie nimmt das so ziemlich auf die leichte Schulter.

    Trotzdem würde Ich liebend gern eine Schulung mit ihr machen, nicht nur weil Ich dann evtl. in einem Notfall besser und schneller reagieren könnte, sondern auch weil Ich die "Krankheit" verstehen möchte. Denn meine Mutter hat daraus nie eine große Sache gemacht, Sie hat Diabetes ja seit 17 Jahren nun, und hat meinem älteren Bruder und mir immer nur gesagt was wir im Notfall tun sollen.

    Sie hat von alleine Zucker gemessen und gespritzt, um uns als Kind schon damit vertraut zu machen hat Sie bei uns auch öfters mal Zucker gemessen, aber letztendlich haben wir das bis zur Unterzuckerung nie richtig "wichtig" genommen.

    Ich muss gestehen, ich bin so oder so, ein totaler Mensch voller Angst (Sozialphobie etc.), aber im Bezug auf meine Mutter habe Ich Angst, dass ich evtl. mal nicht durch Zufall wach werden würde oder es einfach "zu spät" bemerke. Auch wenn viele sagen, dass der Diabetiker selbst nach Stunden von alleine wieder aufwacht, so ist ja die Situation an sich schon ziemlich schlimm den Betroffenden so leiden sehen zu müssen, und eigentlich nicht richtig helfen zu können.


    Den Glucosepen kriegen wir nun doch vom Arzt, mein Vater wird nächste Woche mit meiner Mutter zum Arzt gehen und dort will der Arzt meinem Vater erklären wie der Pen im Notfall zu benutzen ist. Und ich bin dabei, mir Adressen für Schulungen rauszusuchen :) von Mera