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nächtliche Hypoglykämien mit Krämpfen und Lähmungen
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Jahleea
Rang: Gastam 20.12.2005 16:44:28
Hallo,
ich habe seit rund zwei Jahren immer wieder kehrende nächtliche Hypos mit Krampfanfällen und Lähmungen am ganzen Körper. Darauf hin habe ich eine Ärzte-Odyssee über mich ergehen lassen müssen. Und kein einziger davon konnte mir mehr sagen, als: "Das steht aber nicht in meinem Fachbuch". Es gab zwar einzelne, die sich gekümmert haben, das aber auch nur für zwei Wochen.
Ich habe schon alle Eventualitäten berücksichtigt, aber die Krämpfe sind unberechenbar und langsam aber sicher bekomme ich Angst. Denn ich merke wie sich diese schweren Hypos auf mein Gehirn auswirken.
Im Juni diesen Jahres habe ich dann eine Pumpe bekommen, da man vermutet hat, dass ich allergisch auf die Langzeitinsuline reagiere. Mit der Pumpe ist aber ehrlich gesagt alles nur noch schlimmer geworden. Tagsüber komme ich nicht mehr unter die 300mg/dl od. 17 mmol. Aber Nachts werde ich teilweise bewusstlos und eben diese starken Hypos.
Ich bin sehr dankbar für Hilfe, aber in erster Linie würde mich interessieren ob jemand dieses Problem auch noch kennt?!
Es wäre nett, wenn jemand ein Statement abgeben würde.
von Jahleea -
Rubber 2000
Rang: Gastam 20.12.2005 22:49:49
Ich weis jetzt nicht in wiefern ich das gleiche Problem hatte wie du. Hab auch vor längerer zeit immer Krämpfe gehabt aber eigentlich nur in den Waden hab dann Magnesium bekommen seit dem hab ich keine mehr.
Was es mit deinen 300 werten auf sich hat welche Pumpe hast du den bekommen ich kenne Leute die einen D-Tron, Spirit oder so haben und mit der zu schellen Abgabe das Insulins nicht klar kommen und sich einen Insulin See Bildet und das Insulin ewige Zeiten braucht bis es wirklich erst zu wirken anfängt (Paradigm hat die Langsamste Insulin abgabe was es gibt 45sec für 1 I.E.).
Aber das du noch Hypos bekommst mit Pumpe wundert mich sollte ja dann eigentlich nicht mehr sein oder hat du ständige Basal Schwankungen machst viel Sport oder so ??
Wäre doch mal einen Überlegung werd das CGMS System von MiniMed mal zu tragen dann kann man ja sehn was mit den BZ Spiegel geschieht.
CU Rub von Rubber 2000 -
Jahleea
Rang: Gastam 21.12.2005 09:52:11
Danke für deine Statement. Die Krämpfe sind Hypoerscheinungen, und wohlbemerkt am ganzen Körper, mit Sprachstörungen. Viele Ärzte haben mir mitgeteilt, dass man bei solch einem Zustand normalerweise schon längere Zeit bewusstlos. Diese Reaktion vom Körper tritt auch erst bei Werten unter 30 mg/dl auf. aber ich bin in diesem Zustand bei vollem Bewusstsein.
Ich habe die Accu Chek Spirit.
Das ist eine sehr hilfreiche Information. Vielen, Vielen Dank schon mal.
Nee, Sport mache ich eigentlich nicht so viel.
Ich habe auch schon alle Eventualitäten einbezogen, aber ich komme einfach auf keinen grünen Nenner. von Jahleea -
Lila
Rang: Gastam 23.07.2007 11:43:42
Hallo,
ich habe seit langem eine Pumpe und diese bekommen, da ich immer schon starke Hypos mit Krampfanfällen hatte. Erst nur wie du Nachts und bin nicht wieder wach geworden. Aber zur Zeit habe ich gar keine Ankündigung mehr, ich selgel auch am Tag einfach weg.
ZU DEINEM PROBLEM: du solltest deinen Basalrate an der Pumpe anpassen. Vielleicht gehst du zu einer Einstellung mal ins Diabeteszentrum (Bad Mergentheim,...) dort lernt man auch das Anpassen selbständig oder/und frägst deinen Arzt.
Aber wer kann mir mit meinem Problem helfen. Ich habe Panik, bin nun schon fast 20 Jahre Diabetikerin, aber so schlimm war es noch nie. Ich habe auch manchmal Krämpfe und mein Freund (Hautarzt) musste mir Glukose I.V. geben. Am hellichten Tag und neben ihm im Auto. Ich habe sogar einen Guardien der meinen Gewebezucker alle 5 Min. misst, aber der BZ fällt innerhalb 15 min. um 100 ab. von Lila -
Ute Schröter
Rang: Gastam 12.08.2007 02:23:46
Hallo, habe gerade diese Seite im Internet entdeckt- und ich sehe, dass es noch mehr Leute mit diesen wahnsinnig schmerzhaften Beschwerden gibt. Ich bin jetzt seit 32 Jahren insulinpflichtige Diabetikerin- habe bisher alles gut im Griff: mit der intensivierten Therapie- ohne Pumpe!
Aber- diese Krämpfe, gerade bei Zuckerschwankungen, sind unaushaltbar!
Magnesium hilft da gar nicht mehr.
Hat jemand einen Tip, was man noch dagegen tun kann? Mein Blutzucker wird mindestens 6 x am Tag kontrolliert und auch korrigiert. Soweit fühle ich mich mit dieser Therapie ganz wohl. Wenn nur diese Schmerzen nicht wären- gerade, wenn ich mich wieder einmal ausruhen möchte...
von Ute Schröter -
Lulu
Rang: Gastam 25.03.2008 22:16:34
Hallo,
diese nächtlichen Krämpfe in den Beinen und Armen kenne ich! Wenn ich morgens aufstehe, hatte ich immer einen schlimmen Muskelkater. Ich vermute, es hängt mit dem Insulin zusammen.
Ich bin aber kein Arzt. Schildere nur meine Beobachtung.
Bin Typ 2 und habe zehn Jahre gespritzt. Habe damit aufgehört und ein pflanzliches Mittel (apimanu diabgymna) und eine streng kohlehydratarme Diät an die Stelle des Insulins gesetzt, natürlich im Selbstversuch.
Seitdem habe ich keine Schmerzen mehr und schlafe gut.
Meine Werte sind stark zurückgegangen. Wenn es so weiter geht ...! Ich wage gar nicht zu hoffen!
von Lulu -
Andreas Thieme
Rang: Gastam 28.01.2010 15:12:24
Nach langer Krankheit und Lungenendzündung, ist meine Schwester leider am 16.01.2010 von uns gegangen.
LG an Alle
Andreas von Andreas Thieme