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Insulinunverträglichkeit?

  • Heiko

    Rang: Gast
    am 19.11.2005 14:33:24
    Ich bin 29 und seit fast 24 Jahren Typ 1 Diabetiker.

    Nachdem ich auf Humalog umgestellt wurde, verbesserte sich zunächst mein Hb1Ac wert und alles war wunderbar. Aber nach und nach wurde es immer schlimmer, bis der Blutzucker kaum noch zu kontrollieren war. Die Wirkung des Insulins schien jedes Mal unterschiedlich stark zu sein. Manchmal senkte es den Blutzuckerspiegel schon deutlich nach 15 Minuten, manchmal erst nach 1,5 Stunden. Manchmal überhaupt nicht. Von 1,7 Einheiten pro BE musste ich runter auf unter 1 E/BE mittags um Hypos zu vermeiden.

    Das größte Problem war jedoch, dass ich mich zunehmend unwohler fühlte. Vor allem nach Injektionen war ich wie benommen und hatte Syptome ählich wie bei einer Unterzuckerung - mit dem Effekt, dass ich echte Unterzuckerungen kaum noch wahr nahm. Ohne Humalog fühlte ich mich bei normalen Werten allerdings gut. Erhöhte Werte (ab 180!) hingegen bewirkten, dass ich mich ebenfalls schlecht fühlte.

    Es schien mir, als wehrte ich mein Körper gegen das Humalog. Und nachdem ich einmal umgekippt war und anschließend des öfteren das Gefühl hatte, kurz vor dem Umkippen zu stehen, bekam ich Novorapid. Nicht wegen einer Insulinunverträglichkeit - schließlich verwendete ich das Humalog schon seit mehreren Jahren -, sondern gegen meine Angst.

    Und es wurde schlagartig besser. Der Blutzucker ließ sich wieder kontrollieren und mir ging es endlich wieder gut. Ich konnte endlich wieder klar denken - auch nach dem Essen.

    Allerdings fingen die Probleme von neuem an. Der Blutzucker geriet wieder außer Kontrolle, und ich fühlte mich schlecht. Dieses Mal schlug es allerdings mehr auf meinen Kreislauf. Ich hatte oft niedrigen Blutdruck und einen Puls von bis zu 45 (ohne dass ich Sportler bin), beim Aufstehen kam der Kreislauf nicht in Schwung und mir wurde Schwarz vor Augen. Zum Ausgleich an die niedrigen Pulswerte hatte ich bei kleinen Anstrengungen sofort Herzrasen. Ich zitterte sehr häufig und der Boden schien zu schwanken. Ich bekam plötzlich heftige, pochende Kopfschmerzen. Und war der Blutzucker einmal hoch, dann versagten die Korrekturen oftmals ganz - oder ließen den Blutzucker bei 2 Einheiten Korrektur innerhalb einer halben Stunde um 200 nach unten sacken. Zielwerte waren Schall und Rauch. Ich wog das Essen aufs Gramm genau ab, ich hielt mich pedantisch an die Therapievorgaben - jeder Tag war unterschiedlich. Was einen Tag eine Unterzuckerung hervorbrachte, trieb den Blutzucker am nächsten Tag auf 300.

    Ich nahm schließlich wieder Humalog. Es klappte zunächst wieder einwandfrei. Ich war überzeugt, es hätte wirklich an meiner Angst gelegen. Doch es hielt nicht lange an. Die alten Probleme kamen wieder. Dazu kamen extreme Probleme mit dem Magen, gelegentlich Probleme mit der Koordination und extreme Probleme mit den Augen. Schwache Lichter brannten sich für Minuten auf die Netzhaut ein, das Bild war verrauscht wie eine Fernseher mit schlechtem Empfang und kleine, leuchtende Punkte tanzten vor meinen Augen.

    Die Neurologen meinten, die Nervenleitgeschwindigkeit sei völlig in Ordnung, die Nerven in den Beiden relativ gut und das EEG unauffällig. Der Augenarzt sah keinerlei Schädigung am Augenhintergrund.

    Jetzt verwende ich seit einer Woche wieder Novorapid - dem Magen geht es wieder etwas besser und ebenso den Augen. Mein Blutzucker hört wieder aufs Wort und das Insulin wirkt in einer angenehm gleichmäßigen Wirkungskruve. Die Frage bleibt nur, wie lange?


    Ist es möglich, dass diese Probleme von einer Insulinunverträglichkeit herrühren? Ist es möglich, dass die Anzeichen derart unterschiedlich sind?

    Wenn es am Insulin liegen kann, ist es dann wahrscheinlich, dass ich auf alle derartigen Insuline negativ reagiere? Also auch auf Apidra?

    Vor Humalog hatte ich Actrapid, Monotard und was weiß ich noch alles. Damals hatte ich nie Probleme.

    Zurzeit verwende ich noch Levemir, zuvor Lantus, davor Protaphan als Basalinsulin. Abgesehen von unregelmäßigen Wirkungskurven und extreme Reaktionen auf ein bisschen Sport sind mir keine eindeutigen Reaktionen direkt auf diese Insulinen aufgefallen.

    Dennoch habe ich mich jetzt entschienden, mich bei nächster Gelegenheit auf eine Pumpe umstellen zu lassen. Dies hätte zumindest den Vorteil, dass ich kein Basalinsulin mehr brauche und gegebenenfalls die Insuline separat testen kann.

    Mein Arzt hält es allerdings nach wie vor für unwahrscheinlich, dass meine Probleme vom Insulin herrühren. Davon abgesehen, dass die Wirkung der Insuline schwankt, muss ich ihm logisch betrachte auch Recht geben. Die Frage ist nun, ob ich in Betracht ziehen sollte, zum Beispiel wieder auf Actrapid zurückzugreifen? von Heiko
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 19.11.2005 17:36:48
    hallo heiko,
    in althausen, bei doc teupe gibt es eine telefonsprechstunde, da ruf an(manchmal etwas mühsam, du bist nicht der einzige) und wenn ich ihn richtig verstanden habe befürwortet er normalinsulin also zb actrapid auch in der pumpe zu verwenden.
    mit erfahrung und die hast du ja, läßt sich damit der bz gut steuern.
    fragen kost nix,
    mfg klaus von klausdn
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 21.11.2005 18:30:34
    Hallo Heiko!

    Ich empfehle dir, folgendes zu lesen: http://www.diabeti-kuss.de/index.php?cmd=allergiedet&id=4

    Offensichtlich bist du nicht der einzige, bei dem solche Symptome auftreten. Es ist natürlich immer problematisch, in solchen Fällen einen Arzt zu finden, der entsprechend mitwirkt. Schließlich darf nicht sein, was nicht sein kann und wenn man noch nie davon gehört hat, dann gibt es das eben nicht.

    Herzliche Grüße
    Andreas
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 21.11.2005 20:10:04
    Vielen Dank für eure Antworten! Mal sehen, was ich daraus machen kann!

    von Heiko
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 24.11.2005 09:24:11
    Hallo Heiko, ich habe vor Jahren, in den "Lyspro-Anfängen an der Studie teilgenommen und hatte ca. 6 Monate diese Insulin in der Pumpe. Dier ersten 4 Wochen waren wunderbar, sogar mein Hba1c hatte sich verbessert. Ich hatte jedoch bei völlig normalen Werten das Gefühl, ich müsste was essen, sonst würde ich unterzuckern. Ich habe dann wohl auch mehr und öfter gegessen und immer öfter gemessen, korrigiert und konnte mich auf mein normales Gefühl überhaupt nicht mehr verlassen, Beim Essen hatte ich einmal eine schwere Unterzuckerung, das war ganz am Anfang, da konnte ich die Insulinwirkung nicht richtig einschätzen, aber auch später konnte ich mich auf nichts mehr verlassen. Nach einem halben Jahr hatte ich 2 Kilo mehr, dicht beschriebene Protokolle, zwar guten Hba1c, aber keine Lust mehr auf Humalog. Jetzt habe ich wieder Insuman Infusat in der Pumpe, Humalog habe ich im Pen und nehme es nur im Notfall (Frühstück mit leckeren Brötchen und Marmelade )oder in Kombination mit dem Pumpenbolus bei Buffets, wenn ich gleich eine Wirkung brauche aber auch ein paar Std später. Je weniger Humalog ich nehme, desto besser geht es mir. Ganz darauf verzichten möchte ich nicht, weil ich in der Woche während meines Fulltimejobs einen sehr ungleich-mässigen Tagesablauf habe und oft spontan essen muss. mein Diabetologe schlägt zwar die Hände über dem Kopf zusammen, aber er unterstützt mich dabei, weil Wohlbefinden und guter HbA1 c gleich wichtig sind und auch miteinander einhergehen dürfen. Ich bewege mich sehr viel, und da muss ich mich auf mein Körpergefühl verlassen können.
    Rosatulpe
    von rosatulpe
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 25.11.2005 15:13:51
    Sich auf nichts mehr verlassen können... Dieses Gefühl kenne ich nur zu gut. Das Problem, Unterzuckerungen überhaupt nicht mehr zu spüren, hatte ich komischerweise mit Lantus (Basalinsulin) ganz extrem. Da merkte ich erst, dass ich besser mal messen sollte, wenn mich jemand seltsam anschaute und ich merkte, dass er auf eine Antwort wartete, die ich überhaupt nicht mitbekommen habe...


    Hast du es nur mit Humalog versucht? Ich finde, Humalog und Novorapid z.B. ist keineswegs dasselbe, wie man es oft hört. Es macht Unterschiede (und seien es nur andere Probleme).

    Ich jedenfalls stelle gerade fest, dass ich lieber NovoRapid eine zweite Chance gebe, als wieder Actrapid zu verwenden. Ja, in bin noch immer bei Novorapid und bisher habe ich keine Probleme. (Das hat beim letzten Mal NovoRapid allerdings auch erst später angefangen.) Sofort essen zu können ist halt doch ein großer Vorteil.

    Das heißt, bei mir wirken Humalog und NovoRapid so schnell, dass ich zwangsläufig nach dem Essen spritzen darf/muss. Und ich befürchte, das ist auch das Problem bei mir: Ich esse, spritze, der Blutzucker steigt an, sackt ab und steigt wieder. Dieses Problem hoffe ich bald mit einer Pumpe und einem verzögerten Bolus in den Griff zu bekommen. Sollte ich das Insulin jetzt wieder vertragen und es nicht wieder ausarten wie beim Humalog:

    Exakt derselbe Tagesablauf. Gleicher Ausgangswert, gleiches Frühstück, gleiche Menge Insulin, gleiche Arbeit. An einem Tag landet der Blutzucker nach dem Essen bei 45, am nächsten Tag bei 280. Der Azt sieht den hohen Wert und meint, der BE-Faktor sei zu niedrig...

    Mit Novorapid kann ich mich zurzeit gerade morgens auf das Insulin wieder verlassen! Nach dem Frühstück landet der Wert treffsicher bei 100.

    Seltsam ist nur, dass sich entweder mein Stoffwechsel umgestellt hat, oder das Levemir mit Novorapid eine Wirkungskurve hat als mit Humalog. Mit Humalog sank der Blutzucker zwischen 11 und 13 extrem ab. Und auch zum Mittagessen brauchte ich kaum Humalog.
    Mit Novorapid steigt der Blutzucker zwischen 11 und 13 eher ein wenig an, zum Mittagessen habe ich wieder einen vernünftigen BE-Faktor... dafür sinkt der Blutzucker plötzlich in der Nacht.
    von Heiko
  • Buschfrau

    Rang: Gast
    am 28.11.2005 14:29:11
    Hallo heiko,
    Dein Verdacht einer Insulinunverträglichkeit mit Deinen sehr guten Beobachtungen ist richtig!
    Eine vorgeschlagene Pumpe ist ohne Diagnostik der Art der Unverträglichkeit nicht sinnvoll. Abhängend von Ursprung und Zusammensetzung der unterschiedlichen Insuline ist nicht jedes Insuline für jeden Diabetiker gleich verträglich. Die Pumpe könnte dazu beitragen, daß durch die statt in größeren Mengen als kleinste Mengen verabreichte Insulindosis unverträgliches Insulin für das Immunsystem etwas verträglicher ist, grundsätzlich sollte jedoch ein unverträgliches Insulin durch ein gut verträgliches Insulin ersetzt werden. Dazu gibt es Möglichkeiten der Diagnostik in einem Fachlabor für Immunologie, wichtig ist insbesondere die Testung der T-Lymphozyten auf Insulin (Lymphozyten Transformations Test LTT), die nicht jedes Labor macht. von Buschfrau
  • Buschfrau

    Rang: Gast
    am 28.11.2005 14:43:47
    Heiko, schau auch mal nach unter:
    http.//www.pro-tierisches-insulin.info
    Da gibt es Informationen zu Insulinunverträglichkeit. von Buschfrau
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 28.11.2005 19:27:49
    Hallo Heiko,

    Du wirst nicht drum herumkommen das Insulin zu wechseln, ich kenne das nur zu gut. Analoga sind bei mir die Hölle, Humaninsulin macht Allergie und Unverträglichkeit, ausschließlich Hypurin porcine neutral funktioniert einigermaßen, mit den wenigsten Beschwerden.
    Lies Dich auf Diabeti-Kuss durch und schreib mir wenn Du weitere Infos brauchst, Du wirst Unterstützung nötig haben, denn Dein Arzt reagiert wie so fast alle Diabetologen, ziemlich ignorant und verantwortungslos.

    Alles Gute und Grüße, Daniela
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 02.12.2005 15:51:18
    Habt vielen Dank!

    Inzwischen bin ich einen Schritt weiter. Ich warte auf die Ergebnisse. Es würde einiges vereinfachen, wenn ich meine Vermutung schwarz auf weiß bestätigt bekäme. Bis dahin muss ich halt abwarten. von Heiko
  • Jörg Tiemann

    Rang: Gast
    am 09.09.2009 19:24:21
    Hallo
    Ich stehe auch vor diesem Thema mit einem riesen Fragezeichen
    Als wir im Urlaub waren hat uns jemand angesprochen der wohl beobachtet hat wie wir unserer 4jährigen Tochter per Pumpe Insulin verabreicht haben .
    Er hat uns gefragt welches Insulin wir unserer Tochter denn geben würden ?
    Wir geben unserer Tochter Novorapid .
    Er sagte wir sollten lieber auf Humalog umsteigen das wäre besser er wüsste das denn er käme aus der Branche !
    Und das z.B. das Novorapid gerne von den Ärzten verschrieben würde weil es wohl dafür bessere Honorare gäbe usw.
    Nun frage ich mich natürlich welches wohl das beste für mein Kind wäre
    ?
    Wenn jemand einen Rat weiß dann bitte melden
    von Jörg Tiemann
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 13.08.2010 01:02:03
    Ich bin seid letztem Jahr Diabetikerin und zwar habe ich Diabetes 1 und muss mich 6 mal tägl. spritzen. Nun habe ich plötzlich an den Oberschenkeln Verhärtungen bekommen als ob sich das Insulin (Basis) nicht richtig verteilen würde. Die Stellen werden auch ganz heiß und tun tagelang weh als ob ich mich gestoßen hätte. Nun hat der Arzt nachgeschaut und eine Insulinunverträglichkeit festgestellt. Ich spritze Levemir. Zuvor spritzte ich Protaphan da er mir nun wieder verordnete. Doch leider habe ich nun nach dem ersten Einstich die selben Symptome wieder!!!!! So kam ich nun auf diese Seite und als ich diesen Artikel las und die Beschreibung von Schwindel und Übelkeit von dem Gefühl der Unterzuckerung usw. musste ich feststellen dass es mit meinen Symptomen identisch ist. Mein Zucker fährt auch Achterbahn. Aber selbst wenn er einigermaßen stabil ist habe ich teilweise Symptome als wäre ich betrunken oder stünde unter Drogen. Es ist schrecklich. Nun meine Frage konnte dir geholfen werden undwenn ja WIE???? Bitte gebt mir einen Rat bin total verzweifelt. Verlasse z.Zt. kaum meine Wohnung da ich beim Laufen teils schwanke und völlig unsicher bin.
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 13.08.2010 19:03:52
    Wenn du an den Einstichstellen Probleme hast, ist es annzunehmen, dass du das Insulin nicht verträgst. Da hilft nur eins: Dem Arzt zeigen. So schnell wie möglich!

    Es ist allerdings nicht einfach herauszufinden, auf was genau du diese Reaktionen zeigst. Dass es das Insulin selbst ist, ist sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es an Zusatzstoffen (die benötigt werden für etwa die Haltbarkeit oder die Verzögerungswirkung) liegt. Was man da unternehmen kann, musst du mit deinem Arzt besprechen.

    Mein Problem war damals, dass ich eben keine sichtbaren Anzeichen für eine Unverträglichkeit hatte. Mir ging es nur schlecht. Und das wollte mir praktisch kein Arzt glauben. Wenn ich das Insulin nicht vertragen würde, dann würde man das sehen. Und außerdem sei es ohnehin nicht möglich, dass die Problem so langsam kommen wie bei mir und dann immer schlimmer würden. Jaja...

    Ob es bei dir auch daran liegt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber wenn du ohnehin Probleme mit den Einstichstellen hast, solltest du sowieso etwas unternehmen! Vielleicht wird es auch bei dir ganz schnell besser!

    Bei mir war es damals Lantus, das gar nicht ging. Zurück zu Levemir und es lief wieder. Nacht ganz reibungslos, aber ich war damals nach Lantus so verunsichert, ich nehme an, dass die meisten Probleme einfach nur Panikattacken waren.

    Wie auch immer. Inzwischen trage ich eine Pumpe und brauche daher kein Langzeitinsulin mehr. Die Schwindelgefühle etc. sind weg. Mir geht es wieder richtig gut!

    Die Probleme mit der Insulinwirkung... Na ja. Die haben fast alle. Der Blutzucker hängt halt leider von so vielen Faktoren ab. Aber mit der Pumpe kann man sehr gut darauf reagieren.

    Ich weiß nicht, wie gut du über Pumpen bescheid weißt. Die machen nichts automatisch. Das "Basisinsulin" besteht aus schnellwirksamen Insulin - wird aber von der Pumpe nach einem eigegebenen Bedarf permanent abgegeben. Es ist ähnlich wie beim Spritzen, nur hast du nur noch eine Insulinsorte. Und ein Gerät mit Schlauch am Körper. Das ist nicht toll, aber man gewöhnt sich dran.

    Wenn du denkst, dass eine Pumpe auch etwas für dich sein könnte (ich möchte sie heute nicht mehr missen), dann sprich deinen Arzt mal auf sie an. Wie gesagt, das würde deine Probleme mit dem Langzeitinsulin auf jeden Fall lösen.

    Aber es gibt noch ein paar Insulinsorten, die du durchaus auch testen kannst. Falls die Versuche aber auch schief gehen, wäre eine Pumpe vielleicht eine Alternative.

    Bist du bei einem richtigen Diabetologen? Wenn du Probleme mit dem Insulin hast, solltest du auf jeden Fall zu einem richtigen Diabetologen gehen! Im Zweifelsfall ruf bei deiner Krankenversicherung an und frage nach.

    Die können dir auch andere Ärzte empfehlen, falls du das Gefühl haben solltest, dass dein jetziger Arzt deine Probleme nicht ernst nimmt.

    Ich hoffe, ich konnte etwas helfen. Wenn nicht - frag einfach nach.

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen! von Heiko
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 04.10.2010 11:41:12
    Habe jetzt alle die verschiedenen Einträge gelesen, und mir fällt auf, dass bei den meisten EINE Gemeinsamkeit auftritt: Alle benutzen Levemir. Und ich habe seit ich Levemir benutze (und zwar erst seit ich Levemir benutze, vorher hatte hatte ich nur Novorapid vor dem Essen) manchmal ganz komische Bewusstseinszustände wie auf Drogen. Ich nehm keine Drogen und trink nie Alkohol.Hab schon mit dem Diabetologen geredet und auch den Arzt schon gewechselt und alle sagen mir das ist unmöglich. Nur eine Krankenschwester hat mir mal gesagt, dass sie von diesem Problem, speziell bei jüngeren Patienten schon öfter gehört habe.