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Insulinunverträglichkeit?

  • Jörg Tiemann

    Rang: Gast
    am 09.09.2009 19:24:21
    Hallo
    Ich stehe auch vor diesem Thema mit einem riesen Fragezeichen
    Als wir im Urlaub waren hat uns jemand angesprochen der wohl beobachtet hat wie wir unserer 4jährigen Tochter per Pumpe Insulin verabreicht haben .
    Er hat uns gefragt welches Insulin wir unserer Tochter denn geben würden ?
    Wir geben unserer Tochter Novorapid .
    Er sagte wir sollten lieber auf Humalog umsteigen das wäre besser er wüsste das denn er käme aus der Branche !
    Und das z.B. das Novorapid gerne von den Ärzten verschrieben würde weil es wohl dafür bessere Honorare gäbe usw.
    Nun frage ich mich natürlich welches wohl das beste für mein Kind wäre
    ?
    Wenn jemand einen Rat weiß dann bitte melden
    von Jörg Tiemann
  • Silvana

    Rang: Gast
    am 13.08.2010 01:02:03
    Ich bin seid letztem Jahr Diabetikerin und zwar habe ich Diabetes 1 und muss mich 6 mal tägl. spritzen. Nun habe ich plötzlich an den Oberschenkeln Verhärtungen bekommen als ob sich das Insulin (Basis) nicht richtig verteilen würde. Die Stellen werden auch ganz heiß und tun tagelang weh als ob ich mich gestoßen hätte. Nun hat der Arzt nachgeschaut und eine Insulinunverträglichkeit festgestellt. Ich spritze Levemir. Zuvor spritzte ich Protaphan da er mir nun wieder verordnete. Doch leider habe ich nun nach dem ersten Einstich die selben Symptome wieder!!!!! So kam ich nun auf diese Seite und als ich diesen Artikel las und die Beschreibung von Schwindel und Übelkeit von dem Gefühl der Unterzuckerung usw. musste ich feststellen dass es mit meinen Symptomen identisch ist. Mein Zucker fährt auch Achterbahn. Aber selbst wenn er einigermaßen stabil ist habe ich teilweise Symptome als wäre ich betrunken oder stünde unter Drogen. Es ist schrecklich. Nun meine Frage konnte dir geholfen werden undwenn ja WIE???? Bitte gebt mir einen Rat bin total verzweifelt. Verlasse z.Zt. kaum meine Wohnung da ich beim Laufen teils schwanke und völlig unsicher bin.
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 13.08.2010 19:03:52
    Wenn du an den Einstichstellen Probleme hast, ist es annzunehmen, dass du das Insulin nicht verträgst. Da hilft nur eins: Dem Arzt zeigen. So schnell wie möglich!

    Es ist allerdings nicht einfach herauszufinden, auf was genau du diese Reaktionen zeigst. Dass es das Insulin selbst ist, ist sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es an Zusatzstoffen (die benötigt werden für etwa die Haltbarkeit oder die Verzögerungswirkung) liegt. Was man da unternehmen kann, musst du mit deinem Arzt besprechen.

    Mein Problem war damals, dass ich eben keine sichtbaren Anzeichen für eine Unverträglichkeit hatte. Mir ging es nur schlecht. Und das wollte mir praktisch kein Arzt glauben. Wenn ich das Insulin nicht vertragen würde, dann würde man das sehen. Und außerdem sei es ohnehin nicht möglich, dass die Problem so langsam kommen wie bei mir und dann immer schlimmer würden. Jaja...

    Ob es bei dir auch daran liegt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber wenn du ohnehin Probleme mit den Einstichstellen hast, solltest du sowieso etwas unternehmen! Vielleicht wird es auch bei dir ganz schnell besser!

    Bei mir war es damals Lantus, das gar nicht ging. Zurück zu Levemir und es lief wieder. Nacht ganz reibungslos, aber ich war damals nach Lantus so verunsichert, ich nehme an, dass die meisten Probleme einfach nur Panikattacken waren.

    Wie auch immer. Inzwischen trage ich eine Pumpe und brauche daher kein Langzeitinsulin mehr. Die Schwindelgefühle etc. sind weg. Mir geht es wieder richtig gut!

    Die Probleme mit der Insulinwirkung... Na ja. Die haben fast alle. Der Blutzucker hängt halt leider von so vielen Faktoren ab. Aber mit der Pumpe kann man sehr gut darauf reagieren.

    Ich weiß nicht, wie gut du über Pumpen bescheid weißt. Die machen nichts automatisch. Das "Basisinsulin" besteht aus schnellwirksamen Insulin - wird aber von der Pumpe nach einem eigegebenen Bedarf permanent abgegeben. Es ist ähnlich wie beim Spritzen, nur hast du nur noch eine Insulinsorte. Und ein Gerät mit Schlauch am Körper. Das ist nicht toll, aber man gewöhnt sich dran.

    Wenn du denkst, dass eine Pumpe auch etwas für dich sein könnte (ich möchte sie heute nicht mehr missen), dann sprich deinen Arzt mal auf sie an. Wie gesagt, das würde deine Probleme mit dem Langzeitinsulin auf jeden Fall lösen.

    Aber es gibt noch ein paar Insulinsorten, die du durchaus auch testen kannst. Falls die Versuche aber auch schief gehen, wäre eine Pumpe vielleicht eine Alternative.

    Bist du bei einem richtigen Diabetologen? Wenn du Probleme mit dem Insulin hast, solltest du auf jeden Fall zu einem richtigen Diabetologen gehen! Im Zweifelsfall ruf bei deiner Krankenversicherung an und frage nach.

    Die können dir auch andere Ärzte empfehlen, falls du das Gefühl haben solltest, dass dein jetziger Arzt deine Probleme nicht ernst nimmt.

    Ich hoffe, ich konnte etwas helfen. Wenn nicht - frag einfach nach.

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen! von Heiko
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 04.10.2010 11:41:12
    Habe jetzt alle die verschiedenen Einträge gelesen, und mir fällt auf, dass bei den meisten EINE Gemeinsamkeit auftritt: Alle benutzen Levemir. Und ich habe seit ich Levemir benutze (und zwar erst seit ich Levemir benutze, vorher hatte hatte ich nur Novorapid vor dem Essen) manchmal ganz komische Bewusstseinszustände wie auf Drogen. Ich nehm keine Drogen und trink nie Alkohol.Hab schon mit dem Diabetologen geredet und auch den Arzt schon gewechselt und alle sagen mir das ist unmöglich. Nur eine Krankenschwester hat mir mal gesagt, dass sie von diesem Problem, speziell bei jüngeren Patienten schon öfter gehört habe.