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Totale Panik vor Diabetes - was tun?

  • Zenkure

    Rang: Gast
    am 01.11.2005 17:11:12
    Hallo zusammen,

    da ich es nicht mehr aushalte, habe ich im Internet nach Informationen gesucht und bin auf dieses Forum gestossen. Ich hoffe dass ihr mir ein bisschen weiterhelfen könnt.

    Zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre alt (m), leicht übergewichtig (10kg) (liebe leider süsse Sachen über alles) und mein Vater (55j) hat bereits in jungen Kindesjahren (mit 11) Diabetes bekommen und trägt auch eine "Pumpe" (?).

    Er und meine Mutter sagen mir schon seit Jahren, dass ich auf meine Ernährung achten solle, damit ich nicht auch noch Diabetes bekomme, da diese Krankheit vererbbar sei bzw. schneller bei Kindern von Diabetikern auftritt. Stimmt das? Kann man zu jedem Zeitpunkt Diabetes bekommen?

    Seit ein paar Monaten lässt mich der Gedanke nicht mehr los, Diabetes zu bekommen. Ich weiss nicht warum, aber ich muss ständig daran denken. Es wäre schlichtweg eine Katastrophe für mich, mit dieser Krankheit zu leben, denn ich sehe ja fast täglich, was für einen Aufwand und Nachteile mein Vater durch Diabetes hat. Sind alle Diabetes-Typen unheilbar?

    Wie merke ich nun endeutig, ob ich Diabetes habe? Ich habe panische Angst davor, zum Arzt wegen einer Diagnose zu gehen. Die einzelnen Symptome wie z.B. sehr viel Durst kann ich nicht feststellen, auf die Toilette gehe ich glaube ich aber schon etwas häufiger, aber auch nicht mehr als 4x am Tag. Auch juckt es hier und da ganz kurz auch mal (Gesicht, Hand etc). Bilde ich mir das ganz vielleicht nur durch meine Panik ein? Gerade wenn ich alleine bin, frisst mich z.Zt. der Gedanke einfach nur auf :-(

    Vielleicht habt ihr ja ein paar gutes Tips für mich?

    Viele liebe Grüße
    Zenkure




  • klausdn

    Rang: Gast
    am 01.11.2005 18:53:34
    hallo zenkure,
    wenn du ein problem mit dm hättest, könnten dir hier viele helfen. dein problem ist nach meiner meinung in richtung psychisch anzusiedeln
    obs dafür foren gibt weiß ich nicht, aber docs gibt es.
    mfg klaus von klausdn
  • Zenkure

    Rang: Gast
    am 01.11.2005 20:56:09
    Hallo Klaus,

    danke für deine Antwort.
    Wahrscheinlich ist mein Problem (hoffentlich!) eher psychisch einzuordnen, aber irgendein Symptom müsste man doch haben, um sich vom Arzt untersuchen zu lassen. Was hat dich, falls Du Diabetes hast, damals bewogen zum Arzt zu gehen?

    Viele Grüße,
    Zenkure
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 01.11.2005 21:03:44
    hallo zenkure,
    ich brauchte nicht zu gehen, bin mit entgleisung gefahren worden. und da gibt es schöneres.
    aber zu dir :
    , es gibt keine für alle geltenden dm-symptome
    -durst-ständig wasserlassen-übergewicht-
    das einzige was ich hatte die letzten 14 tage nachts wadenkrämpfe, da hab ich idiot magnesium genommen, aber dieses symptom steht nirgendwo.
    und da dein vater dm hat - hat der ein bzmeßgerät,
    besuche ihn nüchtern, schenk deiner mutter ein blümchen, und miß einfach mal so, dann bekommst du was zu essen, und mißt nach ner stunde noch mal. (nüchtern bez auf essen, aber alcohol auch)
    und wenn du nüchtern mehr als 110, nach einer stunde mehr als 130-140 hast, fragst du ihn nach seinem diadoc, der scheint ok zu sein.
    du kannst die sache aber auch beim doc durchziehen/ internist/ diadoc.
    das mit der psyche bezog sich auf angst, und die kannst du wegschmeißen, wenn du es hast du es .
    denn es gibt außer vernachlässigtem dm auch noch viele schlimme sachen !
    wie jemand gestern auf einem anderen forum schrieb, viele würden gerne mit ihm tauschen.
    (kh-besuch)
    auch ich habe vor einiger zeit einen ganz engen verwadten bis zum tod begleitet, da sieht man
    erst, wie gut mans mit dm hat.
    also kopf hoch. und durch, danach egal welches ergebnis, kannst du wieder ruhig schlafen.
    mfg klaus
    von klausdn
  • doro

    Rang: Gast
    am 16.11.2005 19:19:38
    hallo,

    ich denke auch, dass du dich total verrückt machst. natürlich solltest du auf diabetes-symptome achten, aber ich glaube tatsächlich, dass eine positive lebensfrohe einstellung viel wichtiger ist.

    ich habe mit 10 jahren diabetes bekommen und war lange zeit die einzige, die sich mit krankheit auseinander setzen musste.; jetzt bin ich 37 und fitter und gesünder als meine altersgenossen. :-)

    wie du es allerdings schaffen kannst, das alles ein bisschen gelassener zu sehen, das kann ich dir auch nicht sagen. manche probleme lösen sich aber gott sei dank in luft auf. und vielleicht lebt dir dein vater den diabetes negativer vor, als das nötig wäre?

    also, ich kann nach 27 jahren diabetes sagen, dass ich trotzdem zufrieden leben kann.

    viel gelassenheit wünscht
    doro