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Ich hab zwischendurch einfach aufgegeben...

  • Sabine

    Rang: Gast
    am 29.10.2005 09:32:44
    ... "Und so habe ich mich dann zusammengerissen. Ist ja gar nicht so schwer. 5 oder 6 Messungen am Tag. Und rechnen, rechnen, rechnen" ...
    Hallo Fuchs, hier die Antwort, wo ich dir nicht zustimme, denn du rechnest und misst "nur" 5-6x täglich, aber Gott sei Dank erst seit 1997, also 8 Jahre. Bei mir packe noch 32 Jahre drauf, deshalb ist deine Feststellung unrealistisch, lies deine eigenen Worte nach "nur" 20 Jahren einfach nochmal und du wirst es verstehen. Mut ist gefragt, nicht Unbekümmertheit. Gerade sehr junge Menschen und Neulinge mit Diabetes verzweifeln sehr oft und müssen ihren ganzen Willen und Mut zusammen nehmen. (Beispiel: versuche mal, als Fünfjähriger zu spritzen, weil deine Eltern berufstätig sind). Es muss sich jeder von uns bewußt werden, dass es über Jahrzehnte hinweg (die du noch nicht mal im Jahr 2007 erreicht hast!) sehr anstrengend ist, aber auf jeden Fall machbar und lohnenswert. Auch die Wissenschaft bleibt nicht stehen, das hält uns alle, so denke ich, sehr aufrecht.
    S. von Sabine
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 30.10.2005 14:54:58
    Herr Stelter, Sie leben fernab der Realität !
    Passen Sie auf, daß es nicht noch schlimmer wird! von Diawolf
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 31.10.2005 09:50:35
    @sabie:

    So ganz verstehe ich es noch nicht. Meinst Du, dass "nur" 5 oder 6 Messungen am Tag zu wenig sind - oder meinst Du, dass mir in den nächsten Jahren die Disziplin abgehen wird.

    Ich meine dazu: 5 oder 6 BZ-Tests sind doch o.k., bei besonderen Anlässen sind es auch schon mal mehr, logisch.

    Und zur Diziplin: Man hat doch keine Wahl. Wenn Du merkst, dass Du mit diesem Aufwand gute BZ-Werte hast,dann steht der Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis doch in einem super Verhältnis. Na klar, habe ich auch Durchhänger. Aber nach ein paar Wochen muss es wieder laufen. Ich halte mir deshalb immer vor Augen, dassein gleialtriger Freund seit Jahren durch MS an den Rollstuhl gefesselt istund dass ein Bekannter mit 32 Jahren am Herzinfarkt verstarb. Das kleine Kind von Freunden wurde kürzlich überfahren - das sind Schicksale. Dagen ist doch D. bei allem Respekt recht easy...

    Fuchs
  • Rosatulpe

    Rang: Gast
    am 01.11.2005 10:31:10
    Ich gebe dm Fuchs recht, der Aufwand muss im Verhältnis zum Ergebnis stehen, das hat nichts mit unbekümmertheit zu tun, sonder spricht nur für eine solide gute Selbstorganisation und ein guter Blick für das Wesentliche und Wichtige. und was heisst denn anstrengend ? das Leben ist anstrengend, aber nicht wegen der paar spritzen und dem bisschen rechnen. (Ich komme aus einer Missbrauchfamilie, meine Kindheit war die Hölle) ein fünfjähriger kann spritzen, wenn er beide Hände hat und normal intellegent ist, er kann ja auch mit dem Gameboy umgehen. Ich habe mit schwerst-körperbehinderten Kindern gearbeitet, ohne Hände ohne Beine, die haben mit der Nase schreibmaschiene geschrieben und dabei gelacht. Und es wird nicht besser, wenn man sich ständig sagt, wie schlimm alles ist. Mut und Optimismus kann sich nur entwickeln, wenn man selbst was dafür tutnach vorne schaut und sich hie und da mal zusammenreisst. Und soviel Möglichkeiten und Perspektiven wie Diabetiker heute haben, hatten sie noch zu keiner Zeit. Einen Schönen Tag wünscht Rosatulpe