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Diagnose IR/DM - viele Fragen

  • Sonnenschein

    Rang: Gast
    am 07.02.2010 11:43:22
    hallo,

    zunächstmal zu mir: bin 23 jahre alt, wiege aktuell um die 92 kg bei einer größe von 1,69 m.

    am dienstag hat mir mein endokrinologe/diabetologe (ist beides in einem) insulinresistenz diagnostiziert. meine werte habe ich aber nicht bekommen, dafür ein rezept über metformin 500 mg. diagnostiziert wurde der dm bei mir durch einen ogtt. der verdacht kam deswegen weil ich im februar 2009 ohne grund 7 kg zugenommen habe. bis dahin hatte uich in zwei jahren von 110 auf 78 kg abngeommen (größe: 1,69m) und zwar durch gesunde ernährung, also mehr obst u gemüse, weniger fett, vollkornprodukte. ohne dass ich was am essen geändert hab kam es zu der gewichtszunahme, außerdem begann eine immer schlimmer werdende mundtrockenheit und durchblutungsstörungen. habe dann in den vergangenen monaten nochmal 5 kg ohne grund zugenommen und meine depressionen haben sich verschlimmert.

    jetzt habe ich einige fragen zum dm:

    erstmal: mein endo meinte ich hätte ir. im internet hab ich gelesen dass das auch schon diabetes typ 2 ist, nicht insulinpflichtig und dass ir nur proforma als ausdruck verwendet wird und die rechtliche grundlage für die krankenkassen darstellt dass sie das metformin nicht bezahlen müssen. stimmt das? muss das rezept nämlich selbst bezahlen.

    dann würde ich gerne wissen ob es bei mir sinn macht regelmäßig selbst den blutzucker zu bestimmen. ich scheue mich ein wenig davor und wenn ich nicht muss, würde ich das gerne auslassen. was gilt als indikator? der blutzuckerwert vom endo oder sollte das jeder mit ir/dm machen? und wenn ja, wann sollte man die werte immer überprüfen und wo bekomme ich so ein gerät her bzw. welches empfiehlt sich?

    dann würde ich noch gerne wissen ob es sein kann dass die ir wieder verschwindet und ich keine medis mehr brauche? so wie ich den arzt verstanden hab ist es eher unwahrscheinlich, weil meine oma auch diabetes hatte, mit herz-kreislauf-problemen, herzinfarkten, schlaganfällen und früh gestorben ist. sie musste insulin spritzen. meine andere oma hat auch schwere herz-kr-probleme und die tante meiner mutter hatte auch sclimm zucker.

    muss ich auf broteinheiten achten?

    wäre es ratsam sich nofall-traubenzucker zu kaufen und wenn ja, wann muss man den nehmen?

    so, das wars erstmal. hoffe, es war nicht zu vielt ext. würde mich freuen wenn mir jemand bzgl. meiner fragen helfen könnte, denn bin immer noch sehr platt und ratlos nach meiner diagnose.

    lg
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.02.2010 12:56:40
    ohne werte können wir garnichts sagen(zur diagnose)
    ja mit schlechter bz führung können solche folgen wie bei deiner oma eintreten(die chance ist hoch)
    die kohlenhydratmengen zu reduzieren ist richtig
    wenn der doc was verschreibt (also ein richtiges rezept) (kein grünes) mußt du die rezeptgebühr bezahlen wie alle - außer du bist befreit.
    da metformin sehr preiswert ist, kann es günstiger sein es zu bezahlen als die rezeptgebühr - dafür schaut man bei medizinfuchs nach und vergleicht.
    die zz preiswerteste möglichkeit den blutzucker -mal- zu testen- ist sich ein gerät als testgerät zuschicken zu lassen(zz am günstigsten accu chek compact, da sind 17 streifen bei)
    wenn du mehr testen willst geh zu lidl, da kostet zwar das gerät was, aber die streifen sind
    ca 13¤/50st, das ist der bisher niedrigste preis überhaupt.
    nein zraubenzucker brachst du nicht , der dient zum bz erhöhen, deiner ist nicht zu niedrig sondern zu hoch. - von peter
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 08.02.2010 10:19:31
    Hallo Anonym.186,

    normalerweise ist es sinnvoll, egal wie weit deine diabetischen Störungen fortgeschritten sind, dir ein Messgerät zuzulegen und so zu essen, dass du in den Grenzen 140-120-100 in 1-2-3 Stunden nach den Mahlzeiten bleibst.

    In einem so frühen Stadium kannst du dir das noch sparen, wenn du dich konsequent gesund KH-reduziert ernährst. Möglich sind z.B. die Ernährung nach Logi oder die nach LCHF. Da letzteres auch zur Gewichtsnormalisierung beiträgt, ist das wahrscheinlich für dich besonders geeignet. Mache dich einfach mal schlau und schau dir an, wie die Ernährung nach LCHF (low carb high fat) aussieht. Damit kannst du auf gesunde Art und Weise etwas von deinem Gewicht loswerden und das Fortschreiten der diabetischen Störungen verhindern.

    Beste Grüße, Rainer
  • Sonnenschein

    Rang: Gast
    am 08.02.2010 10:29:41
    danke euch beiden für die einschöätzung.

    heute habe ich beui meinem arzt telefonisch meine werte angefordert. dann will ich erstmal gucken wie "schlimm" es wirklich ist und entscheiden, ob ich mir ein solches gerät kaufe oder nicht.

    nehme metformin jetzt seit freitag, immer abendfs 250 mg. bislang lief es ohne beschwerden, aber heute habe ich durchfall bekommen. hoffe, dass sich das bald normalisiert, denn ab freitag wollte ich dann 500mg metformin am abend nehmen.
  • Molly

    Rang: Gast
    am 10.02.2010 17:58:32
    Hallo

    Falls es an den Finanzen liegen sollte, dass
    Du Dir evt. kein Blutzuckermessgerät leisten kannst, habe ich noch eines auf Lager und könnte es Dir senden. Ich wohne zwar in der Schweiz aber würde es Dir schnell über die Grenze senden. So hast Du wenigstens keine Ausgaben. Messstäbchen müsstest
    Du jedoch kaufen habe ich nur noch wenige.

    Gruss Molly
  • Sonnenschein

    Rang: Gast
    am 10.02.2010 18:48:02
    danke molly,

    das ist total lieb von dir. aber hab mir schon eihn kostenloses bei einem hersteller bestellt. :-)


    lg
  • sylvie

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 23:46:36
    Hallo Du,

    ein Messgerät brauchst du auf jeden Fall. Du mußt ein Gefühl für deine Werte bekommen. Bei Mettformin wird dich der Durchfall wahrscheinlich noch eine Weile begleiten. Ist leider eine häufige Nebenwirkung. Wenn es nicht aufhört, sag Bescheid, es gibt noch andere Medi. Mettformin ist günstig und daher mittel erster Wahl. Du verstehst, Kosten sparen bei Krankenkassen. Du solltest auf deine Ernährung achten, wegen deinem Gewicht, und wegen deinem Diabetes. Ist am Anfang nervig, aber es lohnt sich. Du bist noch jung-- willst du auf Dauer chronich krank bleiben??? Ich bin 32 und habe meine Diagnose in deinem Alter bekommen. Ich habe nichts daraus gemacht, dachte die Medis werden es schon richten-- falsch gedacht-- du mußt mitarbeiten. Du solltest dir bewußt werden, was du zu dir nimmst. Ist wichtig für deine zukünftige Gesundheit, jetzt siehst du es vielleicht nicht so-- aber der Zeitpunkt wird kommen. TU WAS!!!
    Ich habe auch Typ 2 Diabetes und habe es ignorierd, jetzt kann ich es nicht mehr. Deshalb spreche ich aus Erfahrung.
    Alles Gute für dich dich. Ist nicht schwer, einfach ein wenig Umdenken.
    Liebe Grüße
    Sylvie von sylvie