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Umgang der Partner mit DM

  • Jana

    Rang: Gast
    am 10.10.2005 18:54:13
    Hallo !

    Wie sollten sich Partner verhalten, wenn DM festgestellt wird ?

    Was ist mit den Ängsten der Partner (von wegen Schäden, früherer Tod etc.) ?

    Sollen Partner sehr aktiv sein, also nachfragen nach Werten, Erinnern an Spritzen etc.?

    Wie ist der ideale DM-Partner ?

    Gruß !

    P.S.: Ist DM Typ1 eigentlich der "schlimmere" und "gefährlichere" Diabetis ?
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.10.2005 19:25:17
    hallo anonym,
    nur einige gedanken:
    der sich gut therapierende diabetiker braucht weder schäden noch frühen tod zu fürchten.
    da der t1 kein insulin mehr produziert muß er insulin spritzen.
    der ideale partner ???
    (nur für mich) bescheid wissen ja - ständige kontrolle, dauernde fragen ev noch dosiervorschläge.
    führen zur explosion.
    alles was in einer hypo gesagt wird -- ist nicht gesagt
    soll heißen= hat weder grund noch sinn und ist wenn
    es zur sprache kommt für beide peinlich.
    der ideale partner(ich weiß wovon ich spreche)
    merkt wenn eine hypo im ansatz kommt(das lernt man ganz schnell) sprache/augen/benehmen---
    dann gibt es ein glas 0,2 l cola-- dann "ohne worte"
    das meßgerät hinlegen, wenns schnell genug geht kann man sich bei 50 fangen dann 1/2 st dextro(3g)
    und bei 100 ist man, von da aus kann man selbst hantieren. das gelingt nicht immer -- aber immer öfter ! und hat den vorteil : keine kopfschmerzen.
    aber wart nur ab, da kommen bestimmt noch mehr vorschläge.
    mfg klaus
    von klausdn
  • Heiner

    Rang: Gast
    am 12.10.2005 10:15:31
    Hallo anonym,
    ich kann mich dem, was Klaus geschrieben hat, nur anschließen, "Ideal" was ist das und ist es überhaupt erstrebenswert? Sich bemühen, Interesse zeigen am Partner und seinen Problemen, das ist m.E. wichtig und nicht einem vermeintlichen Ideal nachjagen, das erreicht man doch nie.
    Aus eigener Erfahrung z.B. mit massiven Hypos weiß ich, dass es ein gutes Gefühl ist, wenn da jemand ist, der ebenfalls auf einen aufpasst.
    Eines ist m.E. ebenfalls wichtig, durch den Umgang mit dem Diabetes mehr und mehr die Angst davor zu verlieren und den normalen Umgang damit lernen. Es ist nicht der Weltuntergang.
    Gruß und viel Erfolg
    Heiner