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Diabetes eine KRANKHEIT ??

  • RAINER

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 15:42:58
    Hallo liebe Forumsteilnehmer.
    Ich hoffe mal nicht, daß mein Beitrag für rechtswidrig erklärt wird und das hier ein Forum der Lebensmittellobby und Pharmaindustrie ist. (Na gut, dann wird er
    eben gelöscht, das Risiko muß ich eingehen.)
    Heute war wieder so ein Tag. Kein Grahambrot mehr zu bekommen, nirgendwo. Die Regale mit den Diätprodukten auf ein Minimum zusammengeschrumpft. Ich frage mich wirklich "Wer will uns da ausrotten?"
    Habt ihr mal darüber nachgedacht warum Diabetiker als "Kranke" bezeichnet werden? Neuerdings dürfen wir ja alles essen, weil man es ja ganz einfach 'wegspritzen' kann. Hallohh? Diabetes ist keine Krankheit !! (von einigen TypI - Fällen mal abgesehen.) Kohlehydratreiche "Ernährung" in nennenswertem Umfang gibts erst seit ca. 20 tsd Jahren. Die Menschen als Lebewesen aber schon seit 700 000 Jahren! Wir Diabetiker als Überlebenselite der letzten Eiszeit (weil wir durch Inulinresistenz bessere Energieverwerter waren) sollen jetzt auf Einheits-Massenernährung umgezwungen werden. Und wers nicht überlebt, Pech, der passt eben nicht ins Konsumschema. Beim Kauf eines Kleintiers im Zoogeschäft fragt jeder "was frißt das Vieh??", nur bei Menschen sollen alle das Gleiche Ungesunde runterwürgen. Hat man euch auch beigebracht, daß der Sockel der Ernährungspyramide aus Vollkornprodukten bestehen soll? So ein Quatsch. Haben sich unsere Vorfahren in der Steinzeit so ernährt? In so kurzer Zeit bekommen wir keine neuen Gene! Man braucht sich nur zu fragen: "Wem nützt es?" Keine Diätprodukte mehr heißt, die kleinen Nischenanbieter sollen aus dem Markt gedrängt werden. Und kontrollierte Insulingabe nach Meßergebnis heißt nichts anderes als Umsatzsteigerung für die Pharmaindustrie. Dabei ist alles so einfach: Ernährung für Diabetiker heißt, aus Wenig Viel machen. 53% tierisches Fett und Eiweiß u. max 10% Kohlehydrate aus Produkten mit hohem Glyxx-Faktor. Als Hartz-IV Empfänger werden wir damit alle Wohlstandsfettsäcke überleben. Langsam das Langzeitinsulin ausschleichen und das schnelle nur noch im Bedarfsfall, damit ärgert man die Pharmalobby und das freut den Doktor. Mehr Bewegung und weniger Stress. Damit haben wir schon die flotten jungen Jäger in der Eiszeit aufgeregt. Lasst euch nicht verdummen. Lebt Artgerecht. Dann wird man uralt.
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 16:31:28
    "Hat man euch auch beigebracht, daß der Sockel der Ernährungspyramide aus Vollkornprodukten bestehen soll? So ein Quatsch. Haben sich unsere Vorfahren in der Steinzeit so ernährt? "

    Und du bist sicher, dass sich im Laufe der
    Evolution nicht etwas bei uns verändert hat?
    Unser Stoffwechsel ist also noch genau der
    gleiche wie damals?
    Auch an den Darmlängen hat sich nichts
    geändert?

    Mein Ernährungssockel besteht übrigens aus
    Gemüse und bisher hat noch kein einziger
    Ernährungsberater irgendwelche Einwände
    gehabt.

    Sag mal, isst du nur Grahambrot? Kein anderes?
    Warum nicht?
    Oder: Warum isst du überhaupt Brot - hatten
    unsere steinzeitlichen Vorfahren doch auch nicht
    *lol*.

    Gruß
    Sabine
  • Gerald

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 16:32:12
    Hallo,

    wieder einer der unsinnigen Beiträge.

    Diabetes ist eine chronische Krankheit, die ohne den Einsatz von Medikamenten nicht lebenserhaltend ist.

    Was du schreibst bezieht sich auf andere Dinge, hat aber mit deiner Ausgangsfrage nichts zu tun. von Gerald
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 16:58:44
    Moin Sabine,

    KHs werden zu Anfang des Darms verwurstet, egal ob der nun kürzer oder länger geworden ist.

    Wo der 1.Poster spinnt:
    Diabetes gibt es ausschließlich mit einem oder mehreren organischen Defekten, allen voran bei Typ1 UND Typ2 absterbenden Beta-Zellen. Bei Typ1 fallen sie dem eigenen Immunsystem zum Opfer. Bei Typ2 weiß man noch nicht, warum die bei Diagnosereife wenigstens 50% weniger haben, als gesunde Menschen gleichen Geschlechts und Alters und BMI. Ist also in jedem Falle wenigstens eine Krankheit.

    Wo der 1.Poster recht hat:
    Wie Laktose- oder Gluten-Unverträglichkeit lässt sich Diabetes in den meisten Fällen allein dadurch mehr oder weniger gesund ausgleichen, dass die Betroffenen auf das Futter verzichten, das ihren BZ ungesund übertreibt.
    Wer das mit Typ2 schon dann tut, wenn der BZ den gesunden Rahmen gerade erst zu übersteigen beginnt, kommt dafür schon mit sehr wenig Verzicht und völlig ohne Medis hin. Und alle bisherige Erfahrung deutet darauf hin, dass er seine weitere Defektentwicklung damit wirklich stoppen oder wenigstens extrem verlängern kann.

    Was das allerdings mit Graham-Brot zu tun haben soll, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.

    Auf ein gutes 2011, Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 17:35:56
    " weil man es ja ganz einfach 'wegspritzen' kann.

    ja,leider denken das noch viele diabetiker ...und rate mal wem das total gut gefällt?

    vollgefressenen doofen und der pharmaindustrie!

    erst krank gefressen und dann vollgepumpt mit tödlichen medis! "


    Boahhhhhh, DAS IST MAL WIEDER VOLL DER MÜLL!!!
    Warum sollten Diabetiker nicht auch essen dürfen was und wann sie wollen, sie haben der Welt NICHTS getan, haben eben das Problem mit dem Zucker. Wer solch ein Zeug schreibt, der meint Diabetes sei eine Strafe, ich sehe es als Krankheit und wenn ich will dann fresse ich!
    von Daniela
  • havier

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 17:53:57
    "Kein Grahambrot mehr zu bekommen, nirgendwo. ..... Ich frage mich wirklich "Wer will uns da ausrotten?"

    ********** Rotfl ***********

    *Angst essen Seele auf. *


    von havier
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 18:11:42
    Sicher ist DM eine Stoffwechsel-Krankheit, aber wie sagte schon Prof. Katsch (augenzwinkernd):
    "Der Diabetiker ist nicht krank, er ist bedingt gesund." und wer danach lebt, sich gesund ernährt (auch mit, aber nicht ausschliesslich mit Graham- Brot), seine Medis richtig nutzt und sich "normal" bewegt, der hat die Chance, richtig alt zu werden... von Rudi
  • RAINER

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 20:39:54
    Du sagst es Rudi. -
    Grahambrot ist das Brot, bei dem ich fast keine Probleme bekomme. Natürlich leben wir nicht in der Steinzeit. Soll ich desswegen mir wieder mein Mammut selber jagen? Was ist das denn für eine Logik? Oder hat hier jemand Knochenwickler im Haar und rennt mit der Pompfe rum? Und wenn du dich nur im Sessel rumdrehst, braucht man auch keine 4000 Kalorien. - Jürgen, voll deiner Meinung. Wer nicht rechtzeitig umschaltet und merkt daß man als älterer Mensch einen anderen Stoffwechsel hat, dem ist nicht zu helfen. Der schädigt sich selbst und verschlimmert seinen Diabetes wenn er zu den "Gesegneten" gehört. Ich bleibe dabei, das ist KEINE Krankheit sondern die logische Folge eines unangepaßten Ernährungsverhaltens i.S. einer Kohlenhydratmästung.
    Tja liebe Wohlstandsmitmenschen. Das ist leider so. Auch als Hyper- Cyber- Fortschritts-persönchen bleiben wir das wilde Steinzeitwesen. von RAINER
  • RAINER

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 23:57:17
    na einige scheinen schon bald im Hochzucker zu dilieren.
    na ja, ist ja nicht mehr weit bis 2011.

    Dann rutscht mal schön. von RAINER
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 04.01.2011 19:08:13
    Was war denn an den Diabetiker-Produkten gesund oder kh-ärmer?
    Zucker durch Süss-Stoffe oder Fructose ersetzt und sonst einfach teurer. Low-carb hat doch mit den gängigen Diabetiker- und Diätprodukten aus den Supermärkten gar nichts zu tun?
    Ich denke einfach, daß es zu viele weiterverarbeitete Lebensmittel gibt, die durch Beimischungen von Geschmacksverstärkern, Zucker und Stärke Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorantreiben. Also am besten alles selbst kochen und zubereiten.

    mfg von Astrid