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Diabetes beim Führerschein angeben oder nicht?

  • Matthias Wintrich

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 16:51:56
    Hallo zusammen.

    Ich bin schon 18 jahre alt und bisher wurde mir immer gesagt das ich den Führerschein aufgrund meiner Einstellung nicht machen könnte...
    Jetz habe ich aber erfahren das ich nicht umbedingt meinen Diabetes angeben muss bei dem Antragsboge?!
    Jetzt wollte ich mal euch fragen was ihr davon haltet den Diabetes nicht anzugeben.. Habe sogar schon mit meinem Arzt gesprochen und selbst er ist zweigeteilter Meinung..
    Hat vielleicht jemand Ehrfahrung damit gemacht? Und wie ist das überhaupt mit der Versicherung würde die für einen Unfall aufkommen wenn ich den Diabetes nicht angegeben habe?

    Danke schonmal für eure Hilfe
    Lg Matthias von Matthias Wintrich
  • gtrowpgotgp p

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 17:11:45
    Gib doch einfach mal links bei "Suche" "Führerschein" ein - da findest du einige Antworten. Leider wird das in Deutschland recht unterschiedlich gehandhabt, allerdings meine ich, dass DM kein Grund ist, kein Kfz zu führen (mit FS) (allerdings sollte der sich in vernünftigen Rahmen bewegen) und man sollte beim Fahren auf seinen BZ achten...
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 18:18:04
    Moin Matthias,

    > Ich bin schon 18 jahre alt und bisher wurde
    > mir immer gesagt das ich den Führerschein
    > aufgrund meiner Einstellung nicht machen
    > könnte...

    Wenn uns das sagen will, dass Du jeden Tag eine neue Chaos-Kurve mit Deinem BZ produzierst und kein Bock hast, mit Deinem BZ im einigermaßen gesunden Rahmen und zuverlässig von ner Hypo weg zu bleiben, wenn Du dich ans Lenkrad setzt, dann tu Dir und der Welt den Gefallen und lass es.

    Bisdann, Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 18:58:37
    wenn du das so gemeint hast wie oben geschrieben, also chaos bei der bz fahrweise,
    hat jürgen völlig recht.
    denn "jeder" der sich ans steuer setzen will muß sicher sein nicht zur gefahr für andere zu werden.
    wenn du aber nur hemmungen wegen dm hast, bei guter bz-fahrweise.
    dann ist es deine entscheidung ob du den dm angibst oder nicht.-
    -wird bei dir denn überhaupt danach gefragt ?
    nicht überall gibt es den zusatzbogen.- von peter
  • Matthias Wintrich

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 20:37:55
    Im katastrophalen zustand ist mein Zucker nicht das will ich hier mal klarstellen...
    Ich werde halt zur zeit mal richtig eingestellt weil ich bei meinem "Kinder"-Diabetologen noch eine "kinder" einstellung hatte umj es mit den Worten meines Arztes zu sagen. Und jetz wird halt mal meine Einstellung mir so angepasst das ich endlich mal einen besseren HBA1C habe..
    Und ja bei mir wird danach gefragt ob man irgendwelche Krankheiten hat die den verkehr beeinträchtigen könnten?!
    Die Frage ist halt grundsätzlich nur die was passiert wenn ich den Dm nicht angebe aber dann einen unfall habe?! von Matthias Wintrich
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 02.02.2010 10:04:07
    Moin Matthias,

    wenn Du ganz sicher gehen willst, frag hier den Betreiber, Oliver Ebert. Der hat sich auf Rechtsfragen im Zusammenhang mit Diabetes spezialisiert.

    Es erschreckt mich, dass ein junger Mensch mit 18 heute noch eingestellt werden will. Aus meiner Opa-Perspektive würde ich denken, dass man da am Anfang des aktiven eigenen Lebenswegs alles daran setzen würde, möglichst viele Hindernisse und Risiken aus dem Weg zu räumen. Und dazu gehört in meinen Augen für einen Diabetiker ganz wesentlich, dass er seinen BZ so steuert, dass der sich in seinem alltäglichen Verlauf möglichst wenig von dem eines gesunden Menschen unterscheidet. Und dazu gehört, dass der Diabetiker das bei jeder Art von Beschäftigung bis hin zu einem völlig unregelmäßigen und anspruchsvollen Arbeits- oder Sporttag schafft.

    Bisdann, Jürgen
  • Cybermaus

    Rang: Gast
    am 04.02.2010 02:32:11
    Wenn du Humaninsulin benutzt würde ich dir davon abraten den Führerschein überhaupt zu machen -um nicht dich selbst und andere Verkehrsteilnehmer unglücklich zu machen oder das hohe Regressforderungen im Falle eines Unfalls dich in die Insolvenz treiben.
    Ein Irrglaube deinen Bz so kontrollieren zu können um so einer Hypo zuvorzukommen.
    Unter Humaninsulin sind Hypos unberechenbar und unvorhersehbar!(Du selbst hast keinen Einfluss auf die Substanz in deinem Körper -pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen sind nicht mit dem Willen beeinflussbar- oder gar steuerbar!)

    Aber manche Menschen müßen erst aus Schaden klug werden bevor sie etwas ändern...oder die tatsächlichen Verursacher zur Rechenschaft ziehen! von Cybermaus
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 04.02.2010 10:35:58
    Zitat:Die Frage ist halt grundsätzlich nur die was passiert wenn ich den Dm nicht angebe aber dann einen unfall habe?!Ende.
    ------

    Die Frage wird möglicherweise wichtig, wenn es um deine Unfallversicherung und KFZ-Versicherungen und Schadensregulierungen im Falle eines Unfalles geht.

    Ich bin kein Experte, könnte mir aber vorstellen, dass man Probleme bekommt, wenn nach einem Unfall festgestellt wird, dass man unterzuckert gefahren ist, denn man hat schon die Verantwortung und Pflicht sich selbst und vor allem den Mitverkehrsteilnehmern, VOR Fahrtantritt sicherzustellen, dass man nicht mit ner Hypo die Fahrt beginnt bzw. so zu planen, dass man bei einer längeren Fahrt in keine Hypo gerät.
    Bei Antragsstellung wird ja nach Vorerrkrankungen gefragt. Und wenn du dort den DM nicht angibst, hast du im Schadensfall sicher die A-Karte.

    Beim Führerschein: Ich weiß nicht, ob diese Gesundheitsinformation überhaupt abgefordert wird? Gibt es eine medizinische Voruntersuchung für den Führerschein? Wenn nicht, musst du sie sicher auch nicht angeben. Und die Führerscheinstelle hat ja mit Schadensregulierung im Unfalls-Fall nichts zu tun.
    von Meinung
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 04.02.2010 10:38:41
    Wenn es auf dem Antragsbogen abgefragt ist, solltest du es auch wahrheitsgemäß angeben, tust du das nicht, bescheisst und belügst du dich doch nur selbst.
    Die Eigenverantwortung bleibt ganz bei dir. von Nachtrag
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.02.2010 12:29:36
    es ist zu differenzieren,
    1. diese fragen sind "nie" auf dem führerscheinantrag, sondern immer auf einem zusatzbogen.
    2. es gibt städte und landkreise wo dieser zusatzbogen gefordert ist genauso wie welche wo nicht dieser bogen ausgegeben wird.
    fazit.
    wenn nicht danach gefragt wird alles bestens.
    wenn danach gefragt wird ist es eine gesundheitsfrage und eigentlich rechtlich garnicht zulässig.
    beim ankreuzen von nein, ist es weiter nichts als eine lüge, und lügen ist nicht strafbar,
    beim ankreuzen von ja(dm) ist die folge -- nach einem ärztlichen attest. das kostet geld, manche ämter fordern aber auch alle zwei jahre ein attest, dann wirds noch teurer.
    problem für die zukunft, wenn man sich einen wohnwagen oder wohnmobil anschafft, ist der früher mit dem dreier abgedeckt heute nicht mehr, das heißt man kann den partner nicht mehr beim fahren ablösen, denn das wäre fahren ohne führerschein und "das" ist strafbar.
    und was einmal in den akten ist , naja sollte bekannt sein. von peter