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Verunsichert
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Gothika
Rang: Gastam 05.02.2005 04:22:11
Hmm... wenn man etwas über Diabetis erfahren will erfährt man meist die pyhisiologischen-biochemischen Details, aber WIE fühlt es sich an?
Ich fühle mich in letzter Zeit ziemlich *komisch*, allerdings war es vor einem Jahr so, dass mir ein Arzt wohlgemerkt falscherweise eine Angstkrankheit attestiert hat, was für mich sehr schwerwiegende Folgen hat. Ich fühle mich nicht schlecht... aber es nimmt mich halt spätens seit dem keiner mehr ernst.
So habe ich z.B. im letzten Jahr meine Ernährung umgestellt, die vorher sehr, sehr ungesund war und 15 Kilo Gewicht verloren (ohne Hungern!).
Im Moment habe ich Stress und habe einen Zucker und Schokolade-Bedarf, dass es fast schon krankhaft ist, stopf nur Süßes in mich herein.
Innere Unruhe, die ich vorher nicht kannte, führte damals eben zu der Fehldiagnose. Damals hatte ich auch Haarausfall, chronisch müde war ich auch immer (das sei psychisch, hieß es, Depression etc. obwohl ich mich eigentlich toll fühlte)... und ich dachte mir: Hmm... könnte Schilddrüse sein, ist in meiner Famiie erblich.
Aber damals zumindest die Zuckerwerte und Hormonwerte angeblich k.o., aber den Ärzten trau ich natürlich nicht mehr.
Wie dem auch sei, also nachdem ich eigentlich chronisch erschöpft und abwechselnd total unruhig bin (damals bis zur Panikattacke) und momentan (Prüfungsstress hoch zehn) so extrem Zucker in mich hineinmampfe... außerdem eine Übersäuerung habe... bin ich halt etwas verwirrt...
Ich las auch was über Taubheitsgefühle... genau deswegen ging ich damals zum Arzt, aber es war wohl ein Symptom von einer Panikattacke.
WadenKRÄMPFE habe ich nicht, aber immer wieder mal lange Phasen wo ich unter 'restless legs' leide, also dass die Waden nachts so schlecht durchblutet sind (oder was weiß ich), dass ich nicht einschlafen kann, so ein nervtötendes Kribbeln.
Hab so das Gefühl ich hab von allen Symptomen etwas, aber nichts stark genug, als dass mich ein Arzt ernst nehmen würde...
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Rubber 2000
Rang: Gastam 05.02.2005 09:14:53
Also sorry ich hab deinen Text jetzt wirklich aufmerksam gelesen aber verstanden was du uns sagen willst hab ich nicht.
Hast du angst das du Diabetes hast oder was ???
Wenn es darum geht dann las die doch einfach testen da kann der Arzt auch nicht viel falsch machen. Las einfach mal deinen Blutzucker bestimmen und dann wenn dort irgendwas auffällig ist, las einfach die für einen Diabetiker normalen Labor Untersuchungen machen.
z.B. HBA1C; FRA; C-Peptigim Serum; AKK gg GAD (GAD65);AAK gg IA2 Inselzellprotein; Alpha-1-Mikroglobulin im Urin;
Sorry für diese ganzen Fachausdrücke aber dein Arzt kann sicher was damit anfangen ;) und wenn nicht dann solltest du ihn wechseln ;) von Rubber 2000 -
Anke
Rang: Gastam 05.02.2005 15:59:44
Hallo Anonym,
du klingst verzweifelt genug, dass es eine nette Antwort verdient :-), allerdings weiß ich als Leserin nicht genau, womit ich dienen kann.
Ich höre die Sorge vor einem unerkannten Diabetes heraus - ist das der Grund, "unser" Forum aufzusuchen ?
Diabetes kündigt sich in jungen Jahren (du machst gerade Ausbildung, ja ?!) immer in Verbindung mit einem übermäßigen Durst an. Du schreibst nichts in dieser Richtung, so dass die Frage sich allein dadurch schon klären könnte. Solltest du dennoch nicht ganz beruhigt sein, lässt sich der Diabetes auch durch einen Blutzuckertest (Abnahme eines kleinen Blutstropfens aus der Fingerbeere) innerhalb von Minuten z.B. in der Apotheke ausschließen.
Weitere konkrete Fragen jederzeit gerne.
Alles Gute und viele Grüsse, Anke. -
Mike, der musencus
Rang: Gastam 08.02.2005 11:22:52
Also bei aller Liebe: Wer keine Probleme hat, macht sich welche, oder?!
Hier ein Symptömchen, dort ein Wehwechen, hier ein Zipperlein und dort ein *komischer* Wert.
Diabetes kann so einfach festgestellt werden, dass es geradezu lächerlich ist, sich hier in Vermutungen zu ergehen. Nimmst du Streifen, hältst Du in Urin, weißt Du Bescheid. Und ansonsten würde ich mich an Deiner Stelle mit wichtigen Dingen beschäftigen (Deinen Prüfungen zum Beispiel), anstatt andauernd nach irgendwelchen Befindlichkeiten zu schauen und zu überlgen, ob das der galloppierende Wadenkrebs, eine Ohrläppchenprellung oder ein komplizierter Haarspitzenbruch ist. Und: Ärzte haben das Fach studiert! Sicher sind nicht alle gleich, aber das ewige Gejammer über die ach so schrecklichen "Götter in weiß", denen man "überhaupt nicht mehr vertrauen kann", finde ich ermüdend. Such Dir halt einen gescheiten Arzt. Allerdings wirst Du mit dem hypochondrischen Getue imemr Schwierigkeiten haben, einen zu finden, der DICH ernst nimmt.
Gruß und Kuss, der musencus von Mike, der musencus -
Lovely
Rang: Gastam 10.02.2005 00:27:54
Hallo Mike.
Ein Hypochonder ergeht nicht in einer Lust am Krankheiten-Suchen. Das ist ein durchaus ernst zu nehmendes Problem.
Hallo Anonym.
Auch ich sehe, nicht nur in diesem Beitrag, Deine Verzweiflung.
Konkret zu Deinen Fragen:
Zum Diabetes wurde oben schon geschrieben.
Der Zucker-Bedarf kann entstehen durch den Leistungsdruck, den Du derzeit hast. Das Gehirn braucht Zucker um arbeiten zu können. Besser sind natürlich Kohlenhydrate wie Brot und Kartoffeln, statt Schokolade und Gummibärchen. Kartoffeln gehen langsam ins Blut und halten dafür umso länger. Gummibärchen machen den schnellen Kick und sind schnell wieder verbraucht, danach kommt das nächste Leistungstief und man braucht neue...ein Teufelkreis. Hinzu kommt, dass Zucker dem Körper wichtige Mineralien entzieht!!
Ich würde dir auf die Schnelle den Rat geben, eine Packung = 30 Tage "2OH - Vital" (das gleiche wie Orthomol, nur etwas günstiger) zu nehmen. Das ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches eine sehr hohe Dosierung und auch Bioverfügbarkeit hat. Billige Vitamine werden meist vom Körper gar nicht richtig verwertet.
Die Diagnose "Restless Legs" ist wahrscheinlich nicht vom Arzt bestätigt, sondern auch ein Leiden ohne Befund. Soweit ich weiß, kann dieses Syndrom u.a. durch Hormon- oder Vitaminmangel ausgelöst werden. Ich würde beim Arzt ein großes Blutbild machen lassen und dann kann man sehen, ob der Hormon, Vitamin- und Mineralstoff-Haushalt stimmt.
Chronische Erschöpfung könnte auf ein "Burn-Out-Syndrom" hinweisen.
Ein Wechsel zwischen "chronisch erschöpft" und "energiegeladener Unruhe" könnte im argen Fall eine manische Depression sein, aber das ist reine Spekulation und müßte von einem Arzt abgeklärt werden.
Ich kann Dir eigentlich nur raten, noch einen weiteren Versuch zu machen, um einen Psychologen zu finden, der zu Dir passt.
Wenn alle Laborwerte keine Diagnose bringen und Du selbst auch nicht genau sagen kannst, was dir fehlt, dann ist das eine sinnvolle Alternative, um den Problemen auf die Spur zu kommen. Es ist auch durchaus denkbar, dass Deine Seele "Hilfeschreie" in Form von körperlichen Leiden aussendet (sehr vereinfacht dargestellt).
In Deinem jetzigen Zustand fehlt Dir ein großes Stück Lebensqualität und dafür lohnt es sich in jedem Fall zu kämpfen. Erst recht, weil Du mit Deinen 28 Jahren in der Blüte Deines Lebens stehen solltest!
Gruß,
Lovely -
Mike, der musencus
Rang: Gastam 15.02.2005 16:31:08
Hallo lovely!
Ich weiß, ich weiß. Ich sehe aber hier keinen Hypochonder im krankhaften Sinne, sondern jemanden, der sich hypochondrisch gebährdet. Und ich denke, dass in diesem Fall jede Blut- oder sonstige Untersuchung rausgeschmissenes Geld ist. Die Beschäftigung mit einer Geist und Körper ausfüllenden Tätigkeit wäre hier deutlich mehr angezeigt, als die Krankenkassen mit solchen Untersuchungen zu belasten. Tatsächlich wäre ein "echter" Hypochonder auch schon längst auf die Idee gekommen, sich einen Teststreifen zu besorgen, meinst du nicht?! ;-)
Liebe Grüße. Mike von Mike, der musencus -
Lovely
Rang: Gastam 15.02.2005 23:58:37
Hallo Mike.
Ich verstehe sehr gut, was Du sagen willst, kann Dir aber nicht uneingeschränkt zustimmen.
Dass die Schreiberin sich bei ernsthaftem Verdacht längst einen Teststreifen besorgt hätte, das sehe ich ähnlich. Dafür spricht auch das Verhalten, dass sie hier am Board in zwei Rubriken geschrieben hat und dann spurlos verschwand - ohne Reaktion, ohne Auseinandersetzung mit ihrem Problem. Vielleicht eine ähnliche Flucht wie bei ihrer damaligen Therapie?
Ich sehe es aber dennoch so, dass die Schreiberin ein Problem/eine Krise hat und versucht, sich "irgendwie" damit auseinander zu setzen bzw. Hilfe zu bekommen. "Hilfe" sei hier nicht weiter defininiert, denn es ist ebenso möglich, dass sie nur reden wollte über ihre belastende Situation, was auch schon Hilfe ist, ohne dabei aber einen echten Rat zu suchen.
Eine "Geist und Körper ausfüllende Tätigkeit" wird sie wohl kaum wahrnehmen können, wenn sie soviel Prüfungsstress hat. Wahrscheinlich meintest Du das aber eher in Richtung "Yoga" o.ä. gehend, was bestimmt sinnvoll wäre, um zur Ruhe zu kommen. Nur wenn die Zeit nicht reicht, dann reicht sie dafür erst recht nicht.
Wie dem auch sei, einen Ausweg aus der Krise finden kann sie nur allein, insbesondere, weil wir nur einen kleinen Ausschnitt von ihr gelesen haben. Dieses Board kann nur Ideen liefern, handeln muss jeder selbst.
Gruß,
Lovely -
AkashaNowa
Rang: Gastam 16.02.2005 10:05:16
Hallo und ein großes Verzeihung, Leute.
Ich bin kein Hypochondrierer, sonst würd ich vermutlich dauernd zum Arzt rennen, ich hatte mich nur unklar ausgedrückt.
Eigentlich ging es darum, warum ich immer so viel Zuckerhunger hatte in letzter Zeit, als ich Prüfungen an die Uni machte. Seit diese vorbei sind, hat es sich auch wieder gegeben, aber es war gegen Ende richtig, richtig schlimm. Zumal ich vorher einen Ernäherungsumstellung gemacht hatte...
und Süßes gar nicht mehr gewöhnt bin. Wusste einfach nicht, was mit mir los ist.
Hat sich aber mit Beginn der Semesterferien gegeben.
Aber wegen dem Gedanken, deswegen könnte etwas an mir nicht stimmen, gehe ich bestimmt nicht zum Arzt, der einen dann nur für bekloppt hält. Zumindest mein Hausarzt. Zumal ich Ärzten ohnehin überhaupt nicht vertraue, seit letztes Jahr DEFINITIV etwas nicht in Ordnung war, man mir alles mögliche einreden wollte, bis ich nach langer Odysee endlich den richtigen fand. Solange nichts faktisches vorliegt, geh ich nicht zum Arzt.
Dass man Zuckertest auch in der Apotheke machen kann wusste ich nicht, das wäre eine andere Frage gewesen, die sich also bereits geklärt.
Entschuldigung, dass ich mich so unklar ausgedrückt habe...Manchmal ist nicht die Antwort das Problem, sondern das Problem die richtige Fragestellung zu finden, dann klärt sich alles von alleine.