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Müühtoss Insulinresistenz ;-)
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EH
Rang: Gastam 02.01.2010 11:25:40
@ Joa
Man kann natürlich niemanden dran hindern, sich zum Affen zu machen, aber manchmal wäre es schon gut, sich ein paar Gedanken zu machen, bevor man jeden Quatsch aus den Wochenblättern wiederkäut.
Zum einen ist es so, daß die ernsthafte Wissenschaft bei Typ 2 noch immer vor einem Rätsel steht. Denn diese Krankheit bezieht sich ja nicht nur auf die BSD, sondern hat weitreichende Auswirkungen im gesamten Stoffwechsel.
Daß es (meist ältere) sog. Diabetes-Päpste gibt, die von Typ 2 keine Ahnung haben, weil sie seinerzeit nichts darüber gelernt haben und sich zu großartig vorkommen um sich auf dem Laufenden zu halten, ist nun mal eine Tatsache. Ich kenne so einen Herrn, der in meinen Augen eine absolute Null ist und leider höchstes Ansehen genießt.
Junge Ärzte, die es besser wissen, werden von diesen Herrn klein gehalten, denn es darf niemand mehr wissen als sie.
Zum anderen bist du Typ 1 und hast nicht den Hauch einer Ahnung wie es sich mit Typ 2 lebt und wie man dazu kommt. Bei mir zeigten sich erste Anzeichen als ich Anfang 20 war und einen BMI von 18 hatte. Natürlich wäre damals niemand auf die Idee gekommen, daß sich ein Diabetes ankündigt.
Selbstgefällige Ignoranz bringt mich immer auf die Palme. Ich müßte wissen, daß es sinnlos ist, dagegen anzuschreiben, die grauen Zellen des Gegenübers sind nicht in der Lage die Botschaft zu verstehen, trotzdem versuche ich es immer wieder.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. von EH -
Joa
Rang: Gastam 02.01.2010 12:32:24
Hallo EH,
Du hast offenbar erfolgreich vermieden, Dich mal ein Wenig mit "dem Quatsch" zu befassen?
Gruß
Joa -
Jürgen
Rang: Gastam 02.01.2010 12:56:08
Moin Barbara,
ich war nicht immer so verständnisvoll, EH kann davon sicher manches Lied singen. Als Du in Lauterberg warst, hab ich meine Diagnose gekriegt, 91 mit HBA1c 16und. Und ja, ich hatte da BMI 28, so wie jetzt auch wieder. Aber 5 Jahre zuvor, wo ich wahrscheinlich auch schon diagnosereif gewesen war, hatte ich noch BMI um 20 gehabt, und die 10 Jahre bis dahin hatte ich in jeder freien Minute Haus gebaut und Landschaft gegärtnert und einen großen Teil vom Haushalt mit 1-2-3 kleinen Kindern versorgt. Im Vorfeld also nix angefressen&angesessen.
Hab dann nach ner OP an meiner von Geburt einzigen Niere (hatte nix mit Diabetes zu tun und wär vielleicht auch nicht nötig gewesen, aber mit dem neu diagnostizierten Diabetes hatten die Ärzte den natürlich sofort als Hebel für meine Einwilligung zum Schnippeln benutzt) BMI um 20 gehabt - und immer noch Diabetes. Mehr essen, war der beständige Ärzterat, und dazu die Auskunft, dass KHs das wichtigste Futter überhaupt sind und HBA1c 7 gesund ist. Dass beides so nicht stimmen kann, ist mir erst im Laufe der weiteren Jahre immer klarer geworden, und so richtig erst mit den ersten Foren und Newsgroups im Internet.
Und noch länger hat es gedauert, bis mir auffiel, wie wenig plausibel manche Aussagen und Ereignisse rein geschichtlich zusammen passten. Da war z.B. diese Mutter aller Typ2-Studien in England, die UKPDS (United Kingdom Prospective Study of Diabetes) mit mehreren Tausend TeilnehmerInnen. Aus der Studie wird seit ihrer ersten Auswertung 1998 noch immer eifrig an Erkenntnissen abgeleitet, obwohl als einzige Diabetes-Fakten tatsächlich nur morgentliche Nüchtern-und HBA1c-Werte zur Verfügung gestanden haben. Es werden sogar Aussagen zu Hypos gemacht, obwohl der BZ für den größten Teil der Laufzeit von 1976-1993 ausschließlich in Krankenhaus-Laboren bestimmt werden konnte. Die ersten Testgeräte und Vorläufer von denen, wie wir sie heute kennen, gab es Mitte der 80ger Jahre, und bis zum Anfang der 90ger hatten die noch nicht einmal in jede Arztpraxis Einzug gehalten. Und Typ2 Tabletter brauchen fachoffiziell noch heute ihren BZ nicht zu messen. Nicht einmal bei uns, und auf der Insel sind die Teststreifenverhältnisse auch für Typ1 noch sehr viel eingeschränkter als bei uns. Also was für eine tolle Daten-Grundlage!
Wenigstens genauso interessant finde ich, dass auf der Insel die Lebensmittel-Rationierung erst 1954 aufgehoben wurde und dass mir die Army-Angehörigen, mit denen ich in der 2ten Hälfte der 60ger und Anfang der 70ger Jahre in Münster (war große englische Garnison) Deutsch-Englische Veranstaltungen gemacht hab, unser damaliges D (mit damals noch erst wenigen Supermärkten!) gegenüber ihrer Heimat als Schlaraffenland lobten. Und das gegenüber dem Kontinent im Durchschnitt zurückhängende Längenwachstum der britischen Judendlichen in den 60ger und 70ger Jahren wurde und wird wohl noch immer mit der vergleichsweise schlechten allgemeinen Versorgungslage in Großbritannien erklärt. - Und vor diesem Hintergrund haben die DORT mehrere Tausend vorwiegend ältere Menschen finden können, die sich ihren Typ2 angefressen und angesessen hatten? -
In jedem anderen Wissenschaftsbereich wäre mit solchen Rahmendaten und überdurchschnittlich gewichtigen Patienten eine Theorie als völlig plausibel erkannt worden, nach der der Diabetes Typ2 den Stoffwechsel so gründlich stört, dass die Betroffenen mit dem selben Input Fett ansetzen, mit dem die Gesunden rank und schlank bleiben. Nicht so in der Typ1-fixierten Medizin. - Genau, Joa, befass dich mal ein bisschen intensiver mit dem Quatsch ;-)
Bisdann, Jürgen -
peter
Rang: Gastam 02.01.2010 12:58:33
mit welchem "naturheilkundlichem quatsch" soll man sich schon befassen?
oder hast du immer noch nicht gemerkt daß , da nur alles einmal umgerührt wird, und dann -ganzheitlich und natur - dazugeworfen wird ?
du hast schon mal besseres geschrieben.(und seriöseres) von peter -
EH
Rang: Gastam 02.01.2010 13:18:04
"Hallo EH,
Du hast offenbar erfolgreich vermieden, Dich mal ein Wenig mit "dem Quatsch" zu befassen?
Gruß
Joa"
Genau! Jemand, der seit über 30 Jahren an Typ 2 leidet und dessen Mutter und Schwester dasselbe Schicksal hatten, kann natürlich keine Ahnung von Diabetes haben.
Der muß auf einen grünschnäblichen Typ 1er warten, der ihm erklärt, was Sache ist.
Oh Herr..... -
hdjfkd
Rang: Gastam 02.01.2010 14:59:42
>>Jemand, der seit über 30 Jahren an Typ 2 leidet und dessen Mutter und Schwester dasselbe Schicksal hatten, kann natürlich keine Ahnung von Diabetes haben.<<
Na selbstverständlich! Schon, den Typ2 als Leid oder Schicksal zu betrachten, ist der falsche Ansatz! Und: "Verlass dich auf keinen, der sagt, er mache es schon seit 30 Jahren so. Er kann es auch schon 30 Jahre lang falsch machen!". Weiterhin kann man wohl kaum Mutter und Schwester mit dir vergleichen. Die grünschnäblige Aussage dürfte wohl genau so auf 1er wie 2er zutreffen. Außer von den Auswirkungen sind es 2 verschiedene Krankheiten, aber jeder fühlt sich berufen, andere belehren zu dürfen. -
Joa
Rang: Gastam 02.01.2010 15:00:35
Hallo EH,
ich glaub, ich halte mich als grünschäblicher Typ 1 denn mal besser aus den 2er Fragen raus. Ihr macht das schon ganz prima! :-))
Und ich hab da eh keine Ahnung. :-((
Gruß
Joa -
Jürgen
Rang: Gastam 02.01.2010 15:28:18
Moin Joa,
wie lange liegen Deine Typ1-Grünschnabelzeiten wirklich zurück? - Allerdings wundert mich schon, wenn Du dich von einer solchen Äußerung auf den Schlips getreten gibst, zumals Du ja auch in der Welt der Foren- und Newsgroups nicht erst seit gestern mitspielst - und nicht zuletzt selbst und ja auch in diesem Fred durchaus munter in ähnlicher Form austeilst ;-)
Bisdann, Jürgen -
EH
Rang: Gastam 02.01.2010 15:51:03
"Na selbstverständlich! Schon, den Typ2 als Leid oder Schicksal zu betrachten, ist der falsche Ansatz! Und: "Verlass dich auf keinen, der sagt, er mache es schon seit 30 Jahren so. Er kann es auch schon 30 Jahre lang falsch machen!". Weiterhin kann man wohl kaum Mutter und Schwester mit dir vergleichen. Die grünschnäblige Aussage dürfte wohl genau so auf 1er wie 2er zutreffen. Außer von den Auswirkungen sind es 2 verschiedene Krankheiten, aber jeder fühlt sich berufen, andere belehren zu dürfen. "
Als was würdest du denn den Diabetes beschreiben, als glücklichen Umstand, den man genießt? Man muß damit leben und das ist mir gut gelungen. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann hat es mir bis jetzt nicht geschadet, denn ich habe noch keinerlei Folgeschäden. Und warum sollte man Mutter und Schwester nicht mit mir vergleichen können? Da ich nicht adoptiert sind, sind wir nahe verwandt und daß Diabetes vom Typ2 eine starke genetische Komponente hat, hast du vielleicht auch schon mal gehört?
Im übrigen belehre ich niemanden und schon gar keinen Typ 1, aber ich laß mich auch nicht dumm von der Seite anreden, besonders nicht von Leuten, die keine Ahnung haben.
von EH -
dfhgjtu
Rang: Gastam 02.01.2010 16:09:50
Ah ja, du belehrst also keinen und quatschst sie auch nicht von der Seite an!!
>>"Im übrigen soll auch die Ernährungslage der Elttern zur Reifungszeit der Keimzellen schon die Genanlagen der Kindeskinder prägen."
Die Spekulationen hier werden immer absurder.
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Warum wartet ihr eigentlich nicht ab, was die Wissenschaft hinsichtlich Typ 2 feststellen wird? Wenn man bedenkt, wie kurz in dieser Hinsicht erst geforscht wird, kann man wirklich keinerlei überzeugende Resultate erwarten.<<
Wenn das keine Belehrung ist - woher weisst du denn, wenn sogar die Wissenschaft erst kurz geforscht hat, dass obiges Spekulationen sind? Noch so ein Allwissender?? Tut das Not??