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Wie generell sind "gute" nächtliche Bz- Werte?

  • Zuckermeier

    Rang: Gast
    am 09.01.2005 23:48:57
    Hallo,

    Levemir ist erst seit August 2004 zugelassen. Novo Nordisk rechnet bei 12 % der Patienten mit Nebenwirkungen. Nähere Informationen über Nebenwirkungen werden nur Fachkreisen zugänglich gemacht. Sind diese Informationen vollständig oder sind mal wieder wichtige Studienergebnisse in dunklen Schubladen verschwunden? Über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt es noch keine Erkentnisse. Woher sollte man die jetzt auch schon haben?

    Lohnt es sich, so ein Risiko einzugehen, nur um ideale Werte zu haben?


    Viele Grüße
    Zuckermeier
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 10.01.2005 00:53:32
    Hallo Zuckermeier.

    Warum sollten Studienergebnisse in dunklen Schubladen verschwinden? Beim Lantus hat man das auch immer wieder gesagt. Es stimmt aber nicht. Lanuts soll angeblich für schwere Nebenwirkungen sorgen. Ich habe mir die Studien zum Lantus vor eingier Zeit mal durchgelesen und habe dann ein Posting dazu geschrieben. Ich hänge es unten noch einmal an.

    Ich vermute beim Levemir (auch ein 24 Stunden-Insulin wie das Lantus) ist es ähnlich.

    Ich glaube sogar, dass ein Test mit reinem Schweineinsulin oder NPH-Insulin, wenn sie heutzutage eine neue Zulassung bräuchten, wahrscheinlich zu gleichen Ergebnissen führen würde. Die (im Posting) genannten 1-2 Verdachtsfälle ggü. 6 bei Lantus stammen ja noch aus der Zeit der Zulassung (80-er Jahre), als der Diabetes noch nicht so bekannt war und nicht jeder Diabetiker regelmäßig seine Untersuchungen hat durchführen lassen.

    Gruß,
    Lovely



    altes Posting:
    *********
    "eine signifikante verschlimmerung der netzhauterkrankung zeigte sich bei patienten, die mit dem neuen insulin behandelt wurden"

    Nach Lesen sämtlicher Studien, die ich hierzu finden konnte, weiß ich mittlerweile auch, um welche konkrete Zahl es sich handelt.

    Es geht um ganze 6 Verdachtsfälle (!), 3 davon mit ausschließlicher Lantus-Behandlung.

    Dem gegenüber stehen 1 oder 2 Verdachtsfälle mit Behandlung von NPH-Insulin.

    Bei einer so geringen Zahl kann es sich immer noch um Zufall handeln.

    Was aber weit schlimmer ist, ist folgendes:
    Bei der Studie zum Lantus gab es eine deutliche Verbesserung des Nüchternwertes. Hier sank der Durchschnittswert von 192 auf 178 !!!!!!! Bei NPH gab es eine so deutliche Verbesserung nicht.

    192 oder 172 als durchschnittlicher (!) Nüchternwert?????????

    Und dann wundern sich die Patienten und Ärzte über eine Retinopathie?

    Bei solchen Werten würde ich niemals auf die Idee kommen, eine diabetische Augenerkrankung auf das Insulin zurück zu führen.
  • Georg

    Rang: Gast
    am 10.01.2005 09:36:32
    Chris,

    eine gewisse Skepsis bzw. Mündigkeit gegenüber Ärzten ist durchaus angebracht, zum einen, weil z.B. mancher Hausarzt oder auch Internist von Diabetes eher wenig Ahnung hat, zum anderen, weil viele Ärzte von der Pharmaindustrie manipuliert werden - s. Doc-Software, die immer zuerst Präparate der Pharmafirma vorschlägt, die die Software zur Verfügung gestellt hat.

    BTW: Hohe BZ-Werte dürfen nicht abrupt heruntergespritzt werden, das kann zur Erblindung führen, wissen manche Ärzte auch nicht. von Georg
  • Zuckermeier

    Rang: Gast
    am 10.01.2005 12:52:20
    Hallo Lovely!

    Warum sollten Studienergebnisse in dunklen Schubladen verschwinden?

    Antwort: Weil jemand sein Produkt verkaufen und damit Geld verdienen will.

    Hast du "Vioxx" schon vergessen?

    Viele Grüße
    Zuckermeier
  • joergurmel

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 15:09:21
    Hallo Chris!

    In der Nacht gegen 2 Uhr bis ca 3 Uhr ist der Körper am empfindlichsten gegen Insulin.
    Du solltest zu dieser Zeit mal deinen Blutzucker messen, ob Du da vielleicht schon eine leichte Unterzuckerung hast.
    Das Basal ganz weglassen solltest Du nicht!

    Am morgen schiessen dann die Hormone deinen Zucker wieder in die höhe, was bei mir machmal auch bis 9 mmol/dl bedeutet, auch wenn ich 22 Uhr bei 6 liege!

    HAst Du mal deinen Blutdruck gemmessen?
    Nimmst Du da irgendwelche Medikamente, die dich in der Nacht so plagen könnten?

    Ich denke am Insulin liegts nicht.

    MFG Jörg




    von joergurmel
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 18.12.2006 15:26:57
    Hallo, bin durch Zufall auf diese Seiten gestoßen und möchte einfach mal meine Geschichte erzählen und damit auch ein wenig mut machen.
    Seit 1997 habe ich Diabetes, auch nur rein Zufällig festgestellt. Dann Behandlung mit Tabletten bis 2001 wo ich mit BLutdruck 240 zu 140 und einem HB1 von 8,7 ins Krankenhaus mußte. Dann habe ich mit kleinen Dosen angefangen Insulin zu spritzen Lantus und Humalog in Abwechslung auch mal Levemir. Bis Juli dieses Jahres habe ich vor jeder Mahlzeit ca 26 -30 Einheiten gespritzt und Abends nochmal 30 Einheiten Langzeitinsulin.
    Seit Juli habe ich meinen Arzt gewechselt, konnte von einem Tag auf den anderen das Taginsulin weglassen durch eine Tablette, meine BLutdruckmedikamente wurden reduziert da diese kontraproduktiv für meinen Diabetes waren. Nehme immer noch ein Blutdrucksenkendes Mittel aber nicht mehr diese Masse von 4 Tabletten.
    Seit ich diese Fast 90 Einheiten Taginsulin weniger spritze, 30 Minuten jeden Tag Rad fahre, habe ich bereits 15 Kilo abgenommen und mein Nachtinsuling konnte ich ohne wenn und aber von auch 30 auf nun 24 Einheiten herunterholen.
    Ich fühle mich wie ein neuer Mensch.
    Der neue Arzt ist eine Privatpraxis und nimmt sich Zeit und hat Ahnung. Er hat mir einfach Blut genommen und festgestellt das mein Körper noch genug Eigenes Insulin produziert nur das meine Zellen das nicht aufnehmen können und dafür sorgt nun mein Radfahren und morgens und Abends eine Tablette die im Monat weniger als die hälfte kostet wie mein Insulin.
    Es geht nur ist da das Misstrauen an die Ärzteschaft angebracht denn die sagen doch zu gerne gehen sie doch in die Schulung und wenn es nicht geht dann spritzen sie doch ein paar Einheiten mehr. Ich hatte allein seit ich Diabetes habe und Insulin gespritzt habe 20 kg zugenommen.
    Es ist nciht leicht sich jeden Abend auf den HeiMTRainer zu setzten und 30 Minuten runter zu radeln, aber wenn man merkt man nimmt ab, dazu super werte (HB1C 5,9) dann geht das auch. Rappelt euch auf Ihr Typ 2, bei 1 bin ich unerfahren aber ich bekam auch schon gesagt ich wäre ein Typ 1, dass gibt es alles. Also Misstrauen ist immer angebracht und zwar nicht wenig.
    Gruß Susanne
  • Ulrike Kraft

    Rang: Gast
    am 03.01.2008 00:24:58
    Hallo, hier Ulrike Kraft.

    Ich habe bei der letzten Untersuchung vor 2 Wochen einen HBA1c-Wert von 7,1. Was muss man da machen, gibts da schon Tabletten oder wie läuft das, oder krieg ich das noch so hin.

    vor eineinhalb Jahren hatte ich noch HBA1c-Wert von 6,3.

    Dazu muss ich sagen, 100 kg bei nur 1,62 cm Körpergröße.

    Wenn es geht, würde ich keine nehmen wollen.

    Nehme schon Medikamente gegen Bluthochdruck, 1 Betablocker und 1 Ramipril 5 mg. Hatte Mitte 2006 eine Bluthochdruck von 200 bis 220 in der Arztpraxis dann, der zweite war 120 und der Puls raste auf 145 oder 150, so rum halt.

    Na, ja, die Tryclzerite sind 523 gewesen das letzte Mal, das vorletzte Mal 485, vorher als 325, 390, zu hoch waren die schon lange.

    Der Stoffwechsel ist mein Problem. Deshalb bestimmt auch dies alles.

    Beta Blocker 95 mg von Hexal.

    Was meinst Du dazu?

    Schreib mal zurück.

    Gruß Ulrike Kraft